Spitze gegen Ampel geht nach hinten los

Empörte Reaktionen auf Twitter-Post der Union

Die Union macht die Ampel­regierung für die chaotischen Zustände an Deutschlands Flughäfen verantwortlich.

Mit einem Post auf Twitter wollte die Union humoristisch gegen die Ampel­koalition austeilen. Doch der Post verfehlte seine Wirkung. Vor dem Hinter­grund des Chaos an Flug­häfen und Bahn­höfen in diesem Sommer legte der Post nahe, dass die Union die Regierung aus SPD, FDP und Grünen für die Verspätungen und Ausfälle verantwortlich machte.

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Unter dem Tweet „Reise­frust statt Reise­lust in den #Sommer­ferien. #Reise­chaos am Flug­hafen & bei der #Bahn läuft’s alles andere als rund. Sommer, Sonne, Sorgen­schein! Die passenden #Sommer­hits präsentiert die Ampel“ postete die Union auf ihrem Twitter-Kanal vier Fotos im Stil von CD-Covern.

Darauf sind die Köpfe von Bundes­kanzler Olaf Scholz, Bundes­innen­ministerin Nancy Faeser, Arbeits­minister Hubertus Heil und Verkehrs­minister Volker Wissing vor dem Hintergrund eines Sand­strands mit Palmen abgebildet. Mit Photo­shop hat man die drei Politiker und die Politikerin mit Strohhut, Blumen­kette und Sonnen­brille ausgestattet. Außerdem tragen alle vier Bilder Titel von bekannten Sommer­hits in leicht abgewandelter Form. Darunter „Malle ist nicht einmal im Jahr“ oder „Ich heb’ nicht ab, nichts bringt mich nach oben“.

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Reise-Chaos: Twitter-User sehen Mitschuld bei Union

Die Twitter-Community reagierte wenig amüsiert auf den Post der Bundestags­fraktion von CSU/CDU. Einige kritisierten, dass das Chaos weniger Schuld der Ampel­koalition sei, sondern vielmehr die Konsequenz der Politik der abgewählten Unions­regierung.

„Ja klar, die aktuelle Problematik liegt natürlich an der Ampel, die quasi die gesamte hervor­ragende Infra­struktur innerhalb nicht mal einen Jahres kaputt gemacht hat. Oder liegt es eher an der Partei die davor 12 Jahre für den Verkehr verantwortlich war? Wer war das nochmal?“, schrieb eine Userin.

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Auch andere politische Stimmen meldeten sich zur Wort. Parsa Marvi, SPD-Bundestags­abgeordneter für Karlsruhe, sah in dem Post den Tief­punkt der Union. „Und das noch vorm Sommer­loch“, fügte er hinzu.

Twitter-Post von CDU/CSU: keine Reaktion auf negative Kommentare

Marie-Agnes Strack-Zimmerman wiederum ließ sich von der Spitze nicht provozieren. Sie twitterte: „Bekommen wir Gratis-CDs von Peter Ramsauer, Alexander Dobrindt, Christian Schmidt und Andreas Scheuer?“ – eine Erinnerung an die vergangenen Verkehrs­minister der Union, die unter Merkel regiert hatten.

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Vielen Nutzern schien den Post unwürdig zu sein. So fragte die Autorin Jagoda Marinic in ihrem Kommentar: „Habt ihr kein Geld für Agentur?“ Ein anderer Reaktion betitelte den Post als „peinlich“. Die Verfasser des Tweets reagierten auf keinen der Kommentare.

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RND/rix

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