Gaslobbyist und Altkanzler

Ex-Kanzler Schröder kritisiert seinen Freund Putin: „Krieg schnellstmöglich beenden“

Gerhard Schröder (r.), ehemaliger deutscher Bundeskanzler, gilt als enger Freund von Wladimir Putin (l.), Präsident von Russland.

Nachdem Russland in der Nacht zu Donnerstag die Ukraine angegriffen hat, äußert sich nun auch Gaslobbyist und Altkanzler Gerhard Schröder zu der aktuellen Lage. Auf LinkedIn schreibt er: „Der Krieg und das damit verbundene Leid für die Menschen in der Ukraine muss schnellstmöglich beendet werden. Das ist die Verantwortung der russischen Regierung.“

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In den vergangenen Jahren sei viel über Fehler und Versäumnisse im Verhältnis zwischen dem Westen und Russland gesprochen worden. „Und es gab viele Fehler – auf beiden Seiten“, so Schröder weiter, der als enger Freund Putins gilt. „Aber auch Sicherheitsinteressen Russlands rechtfertigen nicht den Einsatz militärischer Mittel.“

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Schröder über Sanktionen

Dann geht der 77-Jährige noch auf das Thema Sanktionen ein: „Mit Blick auf die Zukunft gilt, dass jetzt bei notwendigen Sanktionen darauf geachtet wird, die verbliebenen politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Verbindungen, die zwischen Europa und Russland bestehen, nicht gänzlich zu kappen.“ Diese seien – trotz der gegenwärtig dramatischen Lage – die Basis für „eine Hoffnung, die wir alle haben: dass ein Dialog über Frieden und Sicherheit auf unserem Kontinent wieder möglich ist“, meint er.

Die Entscheidung Putins wird von allen Seiten scharf verurteilt. Kanzler Scholz hat Putin unter anderem aufgefordert, den Angriff sofort zu beenden. EU, Bundestag und Nato kommen in Sondersitzungen zusammen, um unter anderem über Sanktionen gegen Russland zu beraten. Die aktuellen Entwicklungen lesen Sie hier im Liveblog.

RND/hsc

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