Scharfe Patronen in der Post

Familie von israelischem Ministerpräsidenten erhält Morddrohungen

28.04.22: Israels Premierminister Naftali Bennett und seine Frau Galit bei einer Gedenkfeier im Rahmen des Holocaust-Gedenktages in Jerusalem.

28.04.22: Israels Premierminister Naftali Bennett und seine Frau Galit bei einer Gedenkfeier im Rahmen des Holocaust-Gedenktages in Jerusalem.

Jerusalem. Die Familie des israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett hat zum zweiten Mal in dieser Woche eine Todesdrohung und eine Patrone mit der Post erhalten. Das teilte die israelische Polizei am Donnerstag mit. Israelische Medien berichteten, die Drohungen richteten sich gegen Bennetts 17-jährigen Sohn.

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In einer Rede anlässlich des israelischen Holocaust-Gedenktags beklagte Bennett die tiefe Polarisierung innerhalb der Gesellschaft. Er warnte die Bürger des Landes davor, zuzulassen, dass interne Spaltungen die Gesellschaft auseinanderreißen. „Meine Brüder und Schwestern, wir dürfen nicht, wir dürfen einfach nicht zulassen, dass dasselbe gefährliche Gen des Fraktionismus Israel von innen her zerlegt“, sagte er in seiner im Fernsehen übertragenen Ansprache am Mittwochabend.

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Erst einen Tag zuvor hatte die Familie einen Brief mit einer scharfen Kugel und einer Morddrohung erhalten. Die Behörden verstärkten die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Ministerpräsidenten und dessen Familie und ermittelten. Bennetts ältester Sohn, der den Berichten zufolge das Ziel der Drohungen vom Donnerstag war, schrieb bei Instagram, wie erschütternd der Vorfall gewesen sei.

RND/AP

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