Limburger Bischof bietet Mitwirkung in „Wahrheitskommission“ an

Georg Bätzing, Bischof von Limburg und Präsident des Synodalen Weges (l.) sieht Impuls für Veränderungen in der katholischen Kirche.

Berlin, Bonn. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat seine Bereitschaft zur Veränderung der katholischen Kirche bekräftigt. Mit Blick auf den vielfachen Missbrauchsskandal sagte der Limburger Bischof am Freitag im RBB-Inforadio, es gebe jetzt einen großen Impuls zu sagen, „wir müssen die systemischen Ursachen, die dazu geführt haben, verändern“. In Frankfurt am Main tagt seit Donnerstag der katholische Reformdialog Synodaler Weg. Noch bis Samstag beraten 230 Delegierte des Synodalen Wegs über Konsequenzen aus der Missbrauchskrise.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Bätzing sprach von einem ganz wichtigen Moment für die Kirche: „Wir haben diese dunkle Vergangenheit, die auch noch Gegenwart ist.“ Dabei zeigte er sich auch bereit, in einer sogenannten „Wahrheitskommission“ zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals mitzuarbeiten, sollte diese von der Politik eingesetzt werden. Aber schon jetzt arbeite die Kirche nicht alleine das Problem auf: „Wir haben die Bundesregierung gebeten, uns zu helfen.“ Sollte die Politik die Verantwortung zur Aufarbeitung des vielfachen Missbrauchs in der Gesellschaft übernehmen, „dann sind wir gerne dabei“, sagte Bätzing.

RND/epd

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Spiele entdecken