Angebliche Ammoniaklieferung

Moskau und Ukraine werfen sich gegenseitig Planung von Chemiewaffeneinsatz in Odessa vor

Odessa: Feuerwehrleute gehen auf einem Weg vor einem Wohnhaus, das durch Beschuss des russischen Militärs beschädigt wurde (Symbofoto).

Odessa: Feuerwehrleute gehen auf einem Weg vor einem Wohnhaus, das durch Beschuss des russischen Militärs beschädigt wurde (Symbofoto).

Das russische Verteidigungs­ministerium hat erneut behauptet, die Ukraine plane den Einsatz von Chemiewaffen, um dies später Russland anhängen zu können. Das berichtete die staatlich kontrollierte Nachrichtenagentur Ria am Samstagabend auf Telegram. Laut Moskau hätten die Ukrainer und Ukrainerinnen im Bereich des Hafens von Odessa eine „Provokation mit chemischen Substanzen“ geplant, um Russland des angeblichen Angriffs auf die zivile Infrastruktur zu beschuldigen.

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Kiew könnte so einen russischen Raketenangriff auf den den Stützpunkt der ukrainischen Marine vortäuschen, heißt es in dem Bericht weiter. Infolgedessen würde ein Kühlhaus im Hafen gesprengt. Als Beweis soll eine angebliche Lieferung von zehn Tonnen Ammoniak nach Odessa dienen. Außerdem, behauptet das Moskauer Ministerium, hätten Strafverfolgungs­behörden und Sonderdienste entsprechende Schutzausrüstung erhalten.

Raketenbeschuss auf Odessa: Russland setzt Angriffe in der Ukraine fort

Russland hat nach Angaben seines Verteidigungs­ministeriums in der Nacht neun militärische Ziele in der Ukraine mit Raketen beschossen.

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Vorwürfe kamen schon häufiger

Russland wirft der Ukraine immer wieder vor, sogenannte „False Flag“-Aktionen zu planen. Im Westen hat dies stets die Sorge erhöht, dass stattdessen russische Truppen in der Ukraine Chemiewaffen einsetzen könnten. In Mariupol hatte das dort kämpfende Asow-Regiment der russischen Armee den Einsatz von Chemiewaffen vorgeworfen.

RND/sf

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