Nach Räumung von Migrantenlager: US-Grenzübergang wieder geöffnet

Nach der Räumung eines provisorischen Lagers mit geflüchteten Haitianern in der texanischen Stadt Del Rio haben die US-Behörden die Teilöffnung des dortigen Grenzübergangs angeordnet.

Nach der Räumung eines provisorischen Lagers mit geflüchteten Haitianern in der texanischen Stadt Del Rio haben die US-Behörden die Teilöffnung des dortigen Grenzübergangs angeordnet.

Del Rio. Nach der Räumung eines provisorischen Lagers mit geflüchteten Haitianern in der texanischen Stadt Del Rio haben die USA den dortigen Grenzübergang zu Mexiko wieder geöffnet. Das teilte die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde am Samstag (Ortszeit) mit. Das gelte zunächst für den Reiseverkehr, ab Montag auch für den Frachtverkehr. Der Grenzübergang war vor rund einer Woche geschlossen worden.

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Beamte der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde versuchen, die meisten Migranten bei der Überquerung des Rio Grande von Ciudad Acuna nach Del Rio, Texas aufzuhalten. Tausende von haitianischen Migranten sind in Del Rio, Texas, angekommen, während die Behörden versuchen, die Grenze zu schließen, um den Migrantenstrom zu stoppen. (Archivbild)

Beamte der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde versuchen, die meisten Migranten bei der Überquerung des Rio Grande von Ciudad Acuna nach Del Rio, Texas aufzuhalten. Tausende von haitianischen Migranten sind in Del Rio, Texas, angekommen, während die Behörden versuchen, die Grenze zu schließen, um den Migrantenstrom zu stoppen. (Archivbild)

Die Behörde CBP hatte den Grenzübergang am 17. September fürs Erste geschlossen und den Verkehr zum texanischen Übergang in Eagle Pass umgeleitet, als bis zu 15.000 zumeist aus Haiti stammende Migranten im Laufe einiger Tage über Mexiko nach Del Rio gekommen waren und unter einer Brücke auf der US-Seite ein Camp errichtet hatten.

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Viele der Menschen wollten in den USA Asyl beantragen. Die US-Behörden haben mit gezielten Abschiebungen vieler Schutzsuchender in ihre Heimat begonnen. Einige Migranten werden in den USA bleiben können.

Krise in Haiti

Haiti steckt in einer schweren Krise. Teile des bitterarmen Karibikstaats werden von bewaffneten Banden kontrolliert. Anfang Juli wurde Präsident Jovenel Moïse in seiner Residenz von einem Killerkommando erschossen. Die Hintergründe des Anschlags sind noch immer unklar.

Zudem wird Haiti immer wieder von Naturkatastrophen getroffen. Bei einem schweren Erdbeben Mitte August kamen über 2200 Menschen ums Leben und mehr als 50.000 Häuser wurden zerstört. Hilfslieferungen und Einsatzkräfte gelangten nur langsam in die abgelegene Region im Südwesten des Landes.

RND/AP/dpa

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