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Nach Schleswig-Holstein-Wahl

Junge Union und CDU-Wirtschaftsflügel sehen nach Günther-Sieg keine Richtungsdebatte in der CDU

Die Vorsitzende des CDU-Wirtschaftsflügels, Gitta Connemann, sieht nach dem Sieg des als liberal geltenden Ministerpräsidenten Daniel Günther in Schleswig-Holstein keinen Anlass für Richtungsdebatten.

Berlin.CDU-Wirtschaftsflügel und Junge Union sehen nach dem Sieg des als liberal geltenden Ministerpräsidenten Daniel Günther bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein keinen Anlass für eine Kursdebatte in der Partei. „Was für Schleswig-Holstein richtig ist, kann in anderen Bundesländern nicht mehrheitsfähig sein. Wir müssen für unterschiedliche Verhältnisse jeweils ein authentisches Angebot haben – wie Daniel Günther für Schleswig-Holstein, sagte die Vorsitzende der Mittelstandsunion (MIT), Gitta Connemann (CDU), dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). CDU-Chef Friedrich Merz stehe für „Vielfalt in der Einheit“. Mit ihm sei die CDU „offen für den Günther-Kurs, den Kretschmer-Kurs, den Haseloff-Kurs et cetera.“

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CDU nur in einer Altersgruppe nicht vorn

Die CDU hat bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein einen ungefährdeten Sieg eingefahren. In fast allen Bildungs-, Berufs- und Altersgruppen liegt die Partei vorn. Es gibt nur eine Ausnahme.

Wichtig sei, dass die CDU insgesamt geschlossen bleibe. Diese Geschlossenheit habe auch Rückenwind für Schleswig-Holstein gegeben. „Wir sind nur stark, wenn wir an einem Strang ziehen“, sagte Connemann. Deshalb gebe es auch keine Debatte über die Führung der CDU. „Alle haben begriffen, dass Personaldiskussionen der Partei schaden.“

„Machtverhältnis innerhalb der CDU könnte sich wandeln“

Daniel Günther verteidigt das Amt als Ministerpräsident in Schleswig-Holstein. RND-Korrespondentin Alisha Mendgen spricht über die Auswirkungen der Landtagswahl

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Die Rolle von Friedrich Merz

Auch JU-Chef Tilman Kuban betonte die Bedeutung unterschiedlicher Strömungen der CDU. „Die Union wird nur erfolgreich sein, wenn sich alle Teile der Partei ergänzen“, sagte Kuban dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Er betonte die Rolle auch von Parteichef Merz für das gute Wahlergebnis. „Politik ist Teamwork und Wahlsieger ist das Duo Merz-Günther“, sagte Kuban. Günther habe „mit seiner sympathischen, ausgleichenden Art Schleswig-Holstein ruhig, solide und erfolgreich geführt“. Merz habe Günther „den nötigen Rückenwind gegeben“.

So habe der Partei- und Fraktionschef „die Russland-Connection der SPD aufgedeckt und Olaf Scholz zur Entscheidungen gezwungen“. Die CDU nimmt für sich in Anspruch, dass Kanzler Scholz seine Zustimmung zur Lieferung schwerer Waffen auf Druck der Union gegeben hat.

Günther hatte der Bundes-CDU nach seinem Wahlsieg empfohlen, sich als „moderne“ Partei zu präsentieren. Der Ministerpräsident hatte in den jüngsten Wettbewerben um den CDU-Vorsitz zunächst Annegret Kramp-Karrenbauer und dann Armin Laschet gegen Friedrich Merz unterstützt.

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