Ladung aus der Ukraine gestohlen

Russischer Getreidefrachter erreicht offenbar syrische Küste

Getreide-Frachter (Symbolfoto)

Getreide-Frachter (Symbolfoto)

Dubai. Ein Frachter mit nach ukrainischen Angaben aus russisch besetzten Gebieten der Ukraine gestohlenem Getreide hat offenbar die syrische Küste erreicht. Das legen Satellitenfotos nahe, die von der Nachrichtenagentur AP ausgewertet wurden. Demnach hat die in Russland registrierte „SV Konstantin“ die Küste vor dem syrischen Hafen Tartus erreicht.

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Laut den Daten des Spezialdienstes MarineTraffic.com ist die „Konstantin“ um den 6. Juli herum von der russisch besetzten Krim-Halbinsel losgefahren. Die ukrainische Botschaft im Libanon teilte mit, der Frachter sei in Sewastopol mit ukrainischem Weizen beladen worden. Lastwagen transportierten das Getreide nach Angaben ukrainischer Behörden aus russisch besetzten Gebieten in den Hafen.

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Auch die Kiewer Botschaft im Libanon vermutet, dass die „Konstantin“ Syrien erreicht hat, nachdem zuvor Tripolis in Libyen als Bestimmungshafen angegeben worden sei.

Schiffcrew schaltete Identifikationssystem ab

Die „Konstantin“ passierte zunächst den Bosporus und steuerte die türkische Hafenstadt Izmir an, fuhr dann Richtung Zypern weiter und schaltete am Sonntag sein Automatisches Identifikationssystem (AIS) ab, mit dem seine Route verfolgt werden kann. Grundsätzlich sollten Schiffe ihr AIS eingeschaltet lassen. Solche, die syrische Häfen ansteuern, schalten es aber routinemäßig ab.

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Die „Konstantin“ wäre das zweite Schiff mit Getreide aus der Ukraine, das einen syrischen Hafen erreicht. Kürzlich legte der Frachter „Razoni“ mit legaler Ladung aus der Ukraine nach dem von der UN und Türkei zwischen der Ukraine und Russland geschossenen Abkommen in dem Bürgerkriegsland an.

RND/AP

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