Für den Fall eines harten Winters

So bereitet sich Frankreich auf Engpässe bei der Stromversorgung vor

Frankreichs Regierung rüstet sich auf mögliche Engpässe bei der Stromversorgung für den Fall eines harten Winters.

Frankreichs Regierung rüstet sich auf mögliche Engpässe bei der Stromversorgung für den Fall eines harten Winters.

Paris. Frankreichs Regierung rüstet sich auf mögliche Engpässe bei der Stromversorgung für den Fall eines harten Winters. „Es könnte sein, dass Stromerzeugung und -nachfrage an einigen sehr kalten Tagen nicht vollständig aufeinander abgestimmt sind“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran am Dienstag in Paris.

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Ein Krisenstab habe nun ein mehrstufiges Szenario für Einschränkungen bei Versorgungsengpässen mit den Regionen abgestimmt. Die sensible Infrastruktur wie Kliniken oder das telefonische Notrufsystem würden auf jeden Fall versorgt. Paris werde als Hauptstadt mit vielen wichtigen Einrichtungen von möglichen Einschränkungen nicht ausgenommen.

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Die Regierung appellierte an die Mithilfe der Bevölkerung, um Engpässe zu Momenten mit erhöhtem Stromverbrauch zu vermeiden. Über eine zentrale App namens „ÉcoWatt“ können die Menschen sich über die Belastung des Stromnetzes in den nächsten Tagen informieren und Warnhinweise aufs Handy schicken lassen

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Wie der Regierungssprecher erklärte, gehe es bei drohenden Engpässen um einfache Gesten wie ein späteres Einschalten der Waschmaschine oder des Backofens. Schon jetzt habe die Bevölkerung ihren Stromverbrauch um rund fünf Prozent gesenkt, wobei der Effekt des derzeit milden Wetters herausgerechnet wurde. Einige Versorger belohnen ihre Kunden auch finanziell, wenn sie ihren Verbrauch reduzieren.

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Grund für die Gefahr von Versorgungsengpässen, die Frankreichs Stromnetzbetreiber RTE ab Januar für möglich hält, ist die verzögerte Wartung etlicher Atomkraftwerke. Noch immer sind knapp die Hälfte der Meiler vom Netz. Die Regierung schaue darauf, dass der Energiekonzern EDF die Kraftwerke so schnell wie möglich wieder hochfährt, ohne dass die Sicherheit in Gefahr gerate, sagte Véran.

RND/dpa

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