Klimakrise und Krieg fördern das Problem

Steigende Hungersnot: „Brot für die Welt“ fordert mehr Nothilfe

Ein Vater hilft seinem unterernährten Sohn beim Gehen in der Nähe ihrer Hütte in dem Dorf Lomoputh im Norden Kenias. Die Klimakrise und der Krieg in der Ukraine fördern die Hungersnot auf der Welt.

Viele Menschen auf der Welt haben nicht ausreichend zu essen. Foto: Brian Inganga/AP/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Nachrichten für Kinder +++ dpa-Nachrichten für Kinder +++

Ein Vater hilft seinem unterernährten Sohn beim Gehen in der Nähe ihrer Hütte in dem Dorf Lomoputh im Norden Kenias. Die Klimakrise und der Krieg in der Ukraine fördern die Hungersnot auf der Welt. Viele Menschen auf der Welt haben nicht ausreichend zu essen. Foto: Brian Inganga/AP/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Nachrichten für Kinder +++ dpa-Nachrichten für Kinder +++

Berlin. Angesichts der weltweiten Hungerkrise fordert das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ eine Aufstockung staatlicher Finanzhilfen. „Um Millionen Menschen vor dem Verhungern zu retten, müssen die reichen Industrieländer sofort mehr Geld für die Nothilfe bereitstellen“, sagte Präsidentin Dagmar Pruin am Mittwoch in Berlin.

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Umsteuern der Agrarpolitik nötig

Langfristig notwendig seien ferner ein Umsteuern bei der Agrarpolitik, um die armen Länder aus ihrer Abhängigkeit zu befreien, sowie zusätzliche Finanzmittel für die Klimaanpassung. „Die Klimakrise befeuert die Hungerkrise“, erklärte Pruin.

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Die Vereinten Nationen warnten kürzlich bereits vor der größten Hungersnot seit Jahrzehnten, weil der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine den Weizenexport massiv beeinträchtigt. Schon jetzt hungern nach jüngsten Angaben der Welthungerhilfe weltweit bis zu 828 Millionen Menschen.

RND/dpa

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