LiveRusslands Feiertag im Livestream

„Tag des Sieges“: Militärparade in Moskau – Rede von Präsident Putin

Soldaten der russischen Nationalgarde (Rosguardia) marschieren durch eine Straße mit dem Buchstaben Z, der zum Symbol des russischen Militärs geworden ist, auf einem Gebäude in Sewastopol, Krim. Russland feiert am 9. Mai den Tag des Sieges mit einer Militärparade in Moskau. Der Tag markiert den Sieg über Hitler-Deutschland.

Überschattet vom Krieg gegen die Ukraine feiert Russland an diesem Montag den Sieg über Hitler-Deutschland vor 77 Jahren. Neben der Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau wird mit besonderer Spannung die Rede von Präsident Wladimir Putin erwartet. Seit Wochen rätseln Experten, was Putin zum Krieg gegen das Nachbarland sagen wird. Der Kreml spricht dabei nicht von Krieg, sondern von einer „militärischen Spezialoperation“. Es gibt Spekulationen, dass Putin etwa eine General- oder Teilmobilmachung in Russland anordnen könnte – auch wenn der Kreml das bereits als „Unsinn“ zurückgewiesen hat.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Bei der traditionellen Parade in Moskau sollen rund 11.000 Soldaten marschieren. Außerdem werden Panzer und andere Militärtechnik gezeigt. Acht Kampfflugzeuge sollen darüber hinaus am Himmel den Buchstaben „Z“ formen, der das offizielle Symbol für Russlands Militäreinsatz in der Ukraine ist. Das „Z“ steht dabei für „Za Pobedu – Für den Sieg“. Anders als in den Jahren zuvor wird dieses Mal kein ausländischer Staatschef bei der Parade zu Gast sein.

Livestream: Militärparade in Moskau

Der Livestream von der Militärparade beginnt um 9 Uhr. Hier können Sie die Ereignisse live verfolgen. Der Beginn kann sich um einige Minuten verzögern.

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Putin kündigt Sieg „wie 1945″ an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich mit Blick auf die Ukraine siegessicher gezeigt und Parallelen zum Zweiten Weltkrieg gezogen. „Wie 1945 wird der Sieg unser sein“, sagte Putin am Sonntag. „Heute kämpfen unsere Soldaten wie ihre Vorfahren Schulter an Schulter für die Befreiung ihrer Heimat vom Nazi-Dreck.“

„Leider erhebt der Nationalsozialismus heute wieder sein Haupt“, sagte der russische Präsident in einer an die Ukrainer gerichteten Passage. „Unsere heilige Pflicht ist es, die ideologischen Erben derer, die besiegt wurden“, daran zu hindern, sich „ihre Revanche“ zu verschaffen. Allen Bewohnern der Ukraine wünsche er eine „friedvolle und gerechte Zukunft“.

Scholz und Steinmeier nach Kiew eingeladen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für den 9. Mai zu einem Besuch in Kiew eingeladen. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass Scholz oder Steinmeier diese Einladung annehmen. In Berlin wird an diesem Tag bereits Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron für ein Treffen mit Scholz erwartet.

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Auch in Deutschland könnte dem 9. Mai dieses Jahr mehr Bedeutung zukommen als üblich. Sicherheitsbehörden rechnen mit verstärkten pro-russischen Demonstrationen und Aktivitäten. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat deswegen den Polizeieinsatz verstärkt. Polizistinnen und Polizisten sollen „sofort“ einschreiten, wenn Demonstrantinnen und Demonstranten kriegsverherrlichende Symbole zeigen.

RND/hyd/dpa

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