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Transparency International zum Wechsel der Greenpeace-Chefin in die Regierung: „Muss wissen, dass sie unter Beobachtung steht“

Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan bei einer Kampagne ihrer Organisation. Morgan soll nun Klimaschutzbeauftragte im Auswärtigen Amt werden.

Berlin. Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hält den Wechsel der Greenpeace-International-Chefin Jennifer Morgan ins Auswärtige Amt für weitgehend unproblematisch.

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„Das Ziel ist, im Außenministerium den Klimaschutz voranzubringen. Dazu braucht man Fachleute“, sagte der Vorsitzende von Transparency International in Deutschland, Hartmut Bäumer, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Es geht nicht um finanzielle Vorteile für Greenpeace, sondern um ideelle Anliegen. Das ist der Unterschied zu anderen Verbänden, bei denen Wirtschaftslobbyismus im Vordergrund steht.“

Morgan dürfe aber „keine Greenpeace-Politik machen, sondern muss ihr fachliches Wissen einbringen“, sagte Bäumer. „Und sie muss wissen, dass sie unter Beobachtung steht.“

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Die 55-jährige Morgan, langjähriges Mitglied des Nachhaltigkeitsrats der Bundesregierung, soll ab 1. März im Auswärtigen Amt den Posten der Beauftragten für Internationalen Klimaschutz übernehmen.

Um den Rang einer Staatssekretärin übernehmen zu können, muss die US-Amerikanerin, die seit Längerem in Deutschland lebt, die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen.

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