Um Haushalte mit wenig Einkommen zu entlasten

Umweltverbände fordern Energiegeld statt Tankrabatt

Ein Pkw wird betankt.

Berlin. Umweltverbände haben in der Diskussion um Entlastungen der Bürger bei den hohen Preisen für Gas und Öl ein Energiegeld anstelle eines Tankrabatts gefordert. Menschen mit wenig Geld litten am meisten unter den hohen Kosten für Sprit, Heizung und Gas, erklärten die Organisationen Campact, Germanwatch, Deutscher Naturschutzring und der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) am Samstag in Berlin.

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Der Vorschlag von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für einen Tank-Rabatt sei dagegen „ein Spritgeld-Geschenk, das Reiche am meisten entlaste“, hieß es in ihrem Appell weiter.

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Stattdessen fordern die Organisationen in einer Petition ein Energiegeld für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen. Mit höheren Regelsätzen in der Grundsicherung könnten Menschen gestützt werden, die von den hohen Preisen am härtesten getroffen werden.

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Zudem sprechen sich die Verbände dafür aus, Rekordgewinne der Mineralölkonzerne per Kartellrecht zu unterbinden sowie die Preise im öffentlichen Nah- und Regionalverkehr zu halbieren, um klimafreundliche Mobilität zu erleichtern und zu fördern.

Angesichts der hohen Energiepreise infolge des Krieges in der Ukraine hat die Bundesregierung Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Über konkrete Maßnahmen wird derzeit noch beraten.

RND/epd

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