Wahlkampf-Endspurt: Klimaschutz nochmals im Fokus der Grünen

Michael Kellner, Wahlkampfleiter und Politischer Bundesgeschäftsführer von Bündnis90/Die Grünen, spricht bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Bundesvorstand der Grünen. (Archivbild)

Michael Kellner, Wahlkampfleiter und Politischer Bundesgeschäftsführer von Bündnis90/Die Grünen, spricht bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Bundesvorstand der Grünen. (Archivbild)

Berlin. Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner hat den politischen Gegnern von Union und SPD im Wahlkampfendspurt den Kampf angesagt.

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„Wir werden bis zum Wahltag alles geben. Am Wahlabend wird es auf jede einzelne Stimme ankommen“, sagte Kellner am Montag und lobte zugleich den „fulminanten“ und „souveränen“ Auftritt von Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock beim ersten großen TV-Triell am Sonntagabend. Es hätten sich beim Schlagabtausch deutliche Unterschiede zwischen Schwarz-Rot und den Grünen abgezeichnet. Union und SPD stünden für ein „ambitionsloses Weiterso“, erklärte Kellner.

Die Grünen träten nun in die nächste Phase der Wahlkampagne ein, in der die Partei noch einmal ein deutliches Zeichen für engagierten Klimaschutz setzen wolle. Auf dem Schwimmdock 11 im Hamburger Hafen, dem größten Schwimmdeck Europas, wolle die Partei ab Mittwoch eine Botschaft zum Kampf gegen den Klimawandel platzieren, kündigte Kellner an.

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Den Kanzlerkandidaten von Union und SPD, Armin Laschet und Olaf Scholz, warf Kellner vor, den Ernst der Lage beim Klimaschutz immer noch nicht begriffen zu haben und auch nicht für den damit einhergehenden Wandel gewappnet zu sein. „Der globale Wettbewerb um klimaneutrale Technologien und Innovation ist längst entbrannt. Deutschland muss sich beeilen, wenn wir nicht den Anschluss verlieren wollen“, sagte Kellner. Weder Scholz noch Laschet hätten verstanden, dass Klimaschutz „gute Arbeitsplätze“ schaffe und die Wirtschaft stabilisiere.

Um auch die Jüngeren von sich zu überzeugen, wolle die Partei in den kommenden Tagen rund zwei Millionen persönliche Briefe an Erstwählerinnen und Erstwähler senden. „Die Kampagne läuft auf Hochtouren, und wir werden auch noch die eine oder andere Überraschung präsentieren“, sagte Kellner, ohne weiter auszuführen, was diese „Überraschung“ sein könnte.

RND/dpa

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