Tödlicher Schuss bei Dreharbeiten

Alec Baldwin einigt sich in Zivilverfahren mit Angehörigen von getöteter Kamerafrau

Der Schauspieler Alec Baldwin.

Der Schauspieler Alec Baldwin.

Knapp ein Jahr nach dem Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins bei einem Filmdreh mit Alec Baldwin hat sich der Hollywood-Star in einem zivilrechtlichen Verfahren mit den Angehörigen der Verstorbenen außergerichtlich geeinigt. Der Witwer Matthew Hutchins teilte am Mittwoch mit, es sei ein Vergleich mit Baldwin und den Produzenten des Western erzielt worden, der aber noch vom Gericht zugelassen werden müsse. Er werde nun als ausführender Produzent die Dreharbeiten zu „Rust“ begleiten, die im Januar fortgesetzt würden - mit allen Hauptdarstellern.

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Baldwin bestätigte die Einigung bei Instagram: „Wir freuen uns, heute die Beilegung des im Namen der Familie der Kamerafrau Halyna Hutchins eingereichten Zivilverfahrens bekannt zu geben. Während dieses schwierigen Prozesses haben alle den ausdrücklichen Wunsch gehabt, das Beste für Halynas Sohn zu tun. Wir sind allen dankbar, die zur Lösung dieser tragischen und schmerzhaften Situation beigetragen haben“, schrieb Baldwin bei Instagram.

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Der tödliche Vorfall hatte sich im Oktober 2021 bei den Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western „Rust“ auf einer Filmranch in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico ereignet. Die Kamerafrau Halyna Hutchins wurde dabei getötet. Regisseur Joel Souza wurde an der Schulter getroffen.

Angehörige verlangten Entschädigung in nicht genannter Höhe

Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkte, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene betätigt. Untersuchungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte.

US-Polizei veröffentlicht Bodycam-Aufnahmen nach Todesschuss von Alec Baldwin

Im vergangenen Herbst kommt Kamerafrau Halyna Hutchins bei Dreharbeiten für den Western-Film „Rust“ ums Leben.

Hutchins Angehörige warfen Baldwin und anderen Film-Mitwirkenden grob fahrlässiges Verhalten vor. Bei dem Dreh seien zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen verletzt worden. Die Angehörigen verlangten nach dem „tragischen Verlust“ der Kamerafrau eine Entschädigung in nicht genannter Höhe, hieß es nach Bekanntwerden der Zivilklage im Februar. Hutchins hinterlässt einen Ehemann und einen Sohn.

Baldwin macht Waffenmeisterin und Regieassistenten für Tragödie verantwortlich

Baldwin machte zuletzt in einem CNN-Interview die Waffenmeisterin und einen Regieassistenten, der ihm die Waffe übergab, für die Tragödie verantwortlich. „Es gibt zwei Leute, die nicht das getan haben, was sie tun sollten“, sagte Baldwin. „Ich sitze nicht da und sage, dass ich möchte, dass sie ins Gefängnis gehen oder dass ihr Leben zur Hölle wird. Das will ich nicht, aber ich möchte, dass jeder weiß, dass diese beiden Menschen für das, was passiert ist, verantwortlich sind.“ Er gehe aber davon aus, dass auch die beiden nicht strafrechtlich belangt würden. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner von ihnen jemals wieder an einem Filmset arbeiten sollte“, sagte er.

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Die Dreharbeiten zu „Rust“ wurden nach den Schüssen zunächst eingestellt. Baldwin sagte CNN, er habe sich sehr bemüht, den Film zu Ende zu drehen, um Hutchins‘ Mann und ihrem Sohn einen möglichen Erlös zukommen zu lassen.

RND/seb/AP/dpa

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