Verleumdungsprozess

Johnny Depp erneut im Zeugenstand: Er nennt Heards Anschuldigungen „wahnwitzig“

Johnny Depp winkt Fans beim Verlassen des Gerichts zu.

Fairfax. Hollywood-Star Johnny Depp hat sich vor dem Gericht des US-Bezirks Fairfax (Virginia) erneut gegen Missbrauchsvorwürfe seiner Ex-Frau Amber Heard verteidigt. Es sei „wahnwitzig“, Heards Anschuldigungen von Gewalt in diesem Prozess anzuhören, sagte Depp am Mittwoch im Zeugenstand. Während der Befragung durch sein Anwaltsteam beschrieb der Schauspieler die Vorwürfe unter anderem als „schrecklich“, „lächerlich“, „unglaublich brutal“, „grausam“, „demütigend“ und „völlig falsch“.

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Er habe in seiner Beziehung mit Heard „niemals“ körperliche Gewalt angewendet, sagte Depp. Sich vor Gericht zu offenbaren, sei für niemanden einfach. Er habe in dem Verfahren die Wahrheit gesagt, betonte der „Fluch der Karibik“-Star. Die „Aquaman“-Schauspielerin hatte ihrem früheren Ehemann im Zeugenstand mehrfach gewalttätiges Verhalten vorgeworfen.

Am Freitag werden Abschlussplädoyers erwartet

Der seit sechs Wochen laufende Zivilprozess zwischen den Ex-Eheleuten Depp (58) und Heard (36) ist in der Endphase. Am Freitag werden die Abschlussplädoyers erwartet, im Anschluss geht der Fall an die Geschworenen.

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Das britische Model Kate Moss hatte ihren Ex-Freund Depp am Mittwoch in Schutz genommen. „Er hat mich nie gestoßen, getreten oder eine Treppe runtergeworfen“, sagte die 48-jährige Britin. Sie war aus England per Video zugeschaltet, ihre Zeugenaussage dauerte nur wenige Minuten.

Moss‘ Aussage wird als Punktgewinn für Depp gewertet

Moss' Aussage wird als Punktgewinn für Depp gewertet, weil sie einer früheren Bemerkung Heards entgegen steht. Heard (36) hatte Anfang Mai in ihrer Beschreibung eines handgreiflichen Streits in ihrer Beziehung mit Depp auf einen angeblichen Vorfall Bezug genommen, bei dem Depp das Model Moss auf einer Treppe angegriffen haben soll.

In seiner Zivilklage hält Depp seiner Ex-Frau vor, in einem 2018 von der „Washington Post“ veröffentlichten Kommentar zum Thema häusliche Gewalt falsche Aussagen gemacht zu haben. Dies habe seinem Ruf geschadet. Wegen Verleumdung klagt Depp auf rund 50 Millionen Dollar (gut 46 Millionen Euro) Schadenersatz, Heard hat eine Gegenklage auf 100 Millionen Dollar eingereicht.

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Scheidung nach 15 Monaten Ehe

Die beiden Schauspieler hatten sich 2009 bei den Dreharbeiten zu dem gemeinsamen Film „The Rum Diary“ kennengelernt. 2015 heirateten sie, doch nach 15 Monaten Ehe reichte Heard die Scheidung ein.

RND/dpa

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