MTV Europe Music Awards: Riccardo Simonetti setzt Zeichen für LGBTQIA*-Community

Riccardo Simonetti auf dem roten Teppich der MTV Europe Music Awards in Budapest.

Budapest. Am Sonntagabend wurden in der ungarischen Hauptstadt Budapest die MTV Europe Music Awards verliehen. Gewinner des Abends war, wie schon im vergangenen Jahr, die südkoreanische Popband BTS. Die Kategorien „Bester Pop-Act“, „Beste K-Pop-Künstler“, „Beste Gruppe“ und „Größte Fan-Base“ gingen allesamt an die siebenköpfige Gruppe.

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Nicht unbedingt auf musikalischer Ebene, dennoch ein weiterer Gewinner des Abends, war die LGBTQIA*-Gesellschaft. Großes Aufsehen erregte die Auszeichnung der ungarischen Aktivistin Viktoria Radvanyi: Sie bekam den Preis in der Kategorie „Generation Change“ für ihren Einsatz für die LGBTQIA*-Gesellschaft. „Alle Menschen werden gleich geboren. Punkt“, sagte die junge Frau in ihrer Rede. Ihr Dank richtete sich an ihre Lebensgefährtin sowie ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter vom Verein „Budapest Pride“, der mit einer jährlichen Demonstration auf die Diskriminierung sexueller Minderheiten in dem von Victor Orban regierten Ungarn aufmerksam macht.

Riccardo Simonetti setzt Zeichen gegen Homo- und Transphobie

Auch ein deutscher Prominenter schloss sich dem Protest auf der Veranstaltung in Budapest an: Riccardo Simonetti. Seine Follower konnten auf Instagram verfolgen, wie er sich für den Abend zurechtmachte. Das Ergebnis: Der 28-Jährige trug eine pompöse Robe mit einem Regenbogen. Ein besonderes Zeichen setzte er aber mit seinem Gesicht. Dort waren die Namen von queeren Menschen zu lesen, „die im vergangenen Jahr weltweit brutal getötet wurden“, erklärte der Influencer am Montagmorgen auf Instagram. Insgesamt waren das zwölf Namen, die er auch noch einmal in seinem Post erwähnte.

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Simonetti erklärte seinen Look weiter: „Ich hoffe, dass, wenn ich mir ihre Namen ins Gesicht schreibe und ich in einem Land mit einer so schwierigen Situation für die queere Community über den roten Teppich gehe, die Leute aufmerksam werden und verstehen, dass Homo- und Transphobie gefährlich ist, tötet, und wie dringend eine Veränderung nötig ist“, schrieb er. Das Model wollte nicht nur als Prominenter auftreten, sondern auch als Botschafter der LGBTQIA*-Community.

Justin Bieber geht leer aus

Bei der Preisverleihung nach dem roten Teppich räumte neben BTS der britische Musiker Ed Sheeran zwei Trophäen („Bester Künstler“ und „Bester Song“ für „Bad Habits“) ab. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die italienischen ESC-Gewinner Måneskin als „Bester Rock-Act“, Taylor Swift als „Bester U.S. Act“ und Nicki Minaj als „Bester Hip-Hop-Act“.

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Der Preis in der Kategorie „Video for Good“ ging an die 19-jährige Billie Eilish („Your Power“). Die Rapperin Badmómzjay wurde als „Best German Act“ geehrt. Doch auch Saweetie, die als Gastgeberin der Liveveranstaltung in Budapest fungierte, sicherte sich eine Trophäe: Die 28-jährige US-Amerikanerin („Best Friend“) wurde als „Bester Newcomer“ geehrt. Justin Bieber, der mit acht Nominierungen als Favorit gehandelt wurde, ging am Ende leer aus.

RND/nis mit Teleschau

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