Streit mit Jamie Lynn eskaliert: Britney Spears leitet rechtliche Schritte gegen Schwester ein

Britney Spears ist mit ihrem Anwalt gegen ihre Schwester Jamie Lynn vorgegangen (Archivbild).

Los Angeles. Im Streit zwischen Britney Spears und ihrer jüngeren Schwester Jamie Lynn hat der Anwalt der Sängerin laut Medienberichten nun rechtliche Schritte eingeleitet. Mathew Rosengart habe eine Unterlassungs­aufforderung an Jamie Lynn Spears geschickt, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichteten. Der Brief beziehe sich demnach auf Jamie Lynns Pressetour zu ihren Memoiren „Things I Should Have Said“, die am Freitag veröffentlicht wurden.

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Jamie Lynn beschreibt Schwester Britney als „paranoid“

„Wir fordern Sie auf, es zu unterlassen, sich während Ihrer Werbekampagne abfällig über Britney zu äußern“, zitierte das Magazin „People“ aus dem Brief. „Wenn Sie dies nicht tun oder sie diffamieren, wird Britney gezwungen sein, alle angemessenen rechtlichen Schritte zu erwägen und einzuleiten.“

Wie CNN berichtete, soll Jamie Lynn ihre Schwester in ihrem Buch unter anderem als „paranoid“ und „sprunghaft“ beschreiben. In dem Brief von Britneys Anwalt hieß es dazu: „Wir schreiben mit einigem Zögern, denn das Letzte, was Britney will, ist, noch mehr Aufmerksamkeit auf Ihr schlecht getimtes Buch und seine irreführenden oder unerhörten Behauptungen über sie zu lenken.“ Zwar habe Britney nicht vor, das Buch zu lesen, doch sie und ihre Fans seien geschockt, dass Jamie Lynn sie für finanzielle Zwecke ausnutze. „Sie wird das nicht tolerieren, und das sollte sie auch nicht“, teilte Rosengart demnach weiter mit.

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„Versuch, vier Monate allein zu essen, Jamie Lynn“

Britney Spears hatte ihre Schwester zuletzt wegen eines TV-Interviews mehrfach scharf in den sozialen Medien kritisiert. Unter einem Post schrieb die 40-Jährige etwa: „Viele Menschen fragen im Laufe des Lebens ‚Bin ich wichtig?‘ … Versuch, vier Monate lang allein zu essen morgens, mittags und abends, Jamie Lynn. Ich habe mich jeden Tag gefragt ‚Kümmert es irgendwen? WTF? Bin ich wichtig?‘ Es würde mich ehrlich gesagt sehr interessieren, dein hübsches Gesicht in der Situation zu sehen, in die ich hineingezwungen wurde, und dich zu fragen: ‚Bin ich wichtig?‘“

Die Sängerin betonte daraufhin, dass sie nicht habe weinen können. „Ich musste stark sein. Zu stark!“ Einige weitere Posts, in denen Britney Spears gegen ihre Schwester und ihre Mutter anging, sind mittlerweile nicht mehr auf ihren Profilen zu finden.

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Jamie Lynn teilte ihrerseits ein Statement auf Instagram: Sie wolle die Dinge richtigstellen, da ihre Familie wegen Britneys „vagen und anschuldigenden Posts“ Todesdrohungen erhalten habe. In dem Buch solle es zudem nicht primär um ihre Schwester gehen.

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RND/al/dpa

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