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VfB Lübeck

0:0 – VfB Lübeck holt verdienten Punkt beim Spitzenreiter

Aron Andreasson (l.) und Tommy Grupe nehmen den Oldenburger Leon Deichmann in ihre Mitte.

Aron Andreasson (l.) und Tommy Grupe nehmen den Oldenburger Leon Deichmann in ihre Mitte.

Oldenburg. Die Spielanlage der Gastgeber ließ schon früh erahnen, warum sich die Mannschaft von Dario Fossi als bestes Team der Aufstiegsrunde auf Kurs gen 3. Liga befindet. Ohne das Tor von Eric Gründemann zunächst ernsthaft in Gefahr zu bringen, drängten die Hausherren über die Außen immer wieder in die Hälfte der Lübecker.

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Dass diese Vorstöße über die gesamte Spielzeit vor allem letztlich harmlose Eckbälle zur Folge hatten, von denen die 3896 Zuschauer zahlreiche zu sehen bekamen, war dem kompromisslosen Zweikampfverhalten der Lübecker um Rückkehrer Tommy Gruppe und Boland-Vertreter Morten Rüdiger zuzuschreiben, welche die offensiven Ansätze des Gegners ab der Mittellinie zumeist im Keim erstickten. Heikel drohte es für den gastierenden VfB in der Mitte des ersten Durchgangs zu werden, als der Oldenburger Ayodele Adetula – im Hinspiel noch Siegtorschütze – nach einem Missverständnis zwischen Mateusz Ciapa und Grupe erst vom wachen Kleeschätzky als in dieser Situation letztem Mann gestoppt werden konnte (22.).

Die erste echte Torchance des VfB stellte gleichzeitig die beste bis zum Pausenpfiff dar. Nachdem Grün-Weiß den Ball in der Vorwärtsbewegung eigentlich schon verloren hatte, kam Kani War Uzun nach einem Stockfehler in der Oldenburger Gegenbewegung wieder an das Spielgerät, welches er an den aufgerückten Aron Andreasson abgab. Der junge Isländer nahm sich ein Herz, schloss aus gut 20 Metern ab, wobei der Ball, die Latte noch touchierend, über das Tor segelte (32.).

Minuten darauf verzeichneten auch die Oldenburger ihre erste nennenswerte Torchance, als der schnelle Rafael Brand den Ball nach einem Vorstoß über links mit Wucht auf das Tor von Gründemann brachte, dieser den zu mittig platzierten Schuss jedoch mit den Fäusten parieren konnte (38.). Nur wenige Szenen später setzte Brand mit einem Distanzschuss in Folge einer Ecke ein weiteres Ausrufezeichen, sein Schuss ging knapp rechts am Tor der Lübecker vorbei (39.).

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Gründemann war auch nach dem Seitenwechsel auf dem Posten, als er nach einem Abschluss Adetulas von links abtauchte und den Ball zur Ecke klärte (59.) – die wohl beste Möglichkeit der Gastgeber im zweiten Durchgang, in welchem zur pünktlich Schlussviertelstunde die Mannschaft von Lukas Pfeiffer plötzlich dem 1:0 näher rückte, das zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen wäre.

Der eingewechselte Samuel Abifade, der aus vielversprechender Schussposition durch einen Platzfehler verzog (73.), Vjekoslav Taritas, der mit einem Rebound nach Parade Boevinks gegen Abifade aus sieben Metern abermals am Oldenburger Schlussmann scheiterte (74.) sowie Cemal Sezer, der auf der linken Außenbahn das Laufduell zwar gewann, mit seinem Abschluss aber nur das Außennetz traf (89.), ließen die guten, aber nicht zwingenden Möglichkeiten auf den Auswärtsdreier aus.

Auch wenn der große Wurf am Ende ausblieb, überzeugte die taktische Einstellung der Mannschaft, die damit unter Beweis stellt, dass sie in der Lage ist, auch den „Strebern“ der Meisterrunde Paroli zu bieten.

Infos zum Spiel

VfB: Gründemann – Andreasson (69. Abifade), Grupe, Brackelmann, Kleeschätzky – Kuisch (46. Lippegaus), Amamoo (83. Fakhro), Ciapa, Rüdiger, Taritas – Uzun (60. Sezer).

Von Bend Strebel

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