Regionalliga Nord

1. FC Phönix Lübeck hofft auf Einsatz von Neuzugang Farahnak

Ebrahim Farahnak (hier mit Ehefrau Evelyn Siabandov) wechselte vom HSC Hannover zum 1. FC Phönix Lübeck

Ebrahim Farahnak (hier mit Ehefrau Evelyn Siabandov) wechselte vom HSC Hannover zum 1. FC Phönix Lübeck

Lübeck. Trainer Oliver Zapel vom 1. FC Phönix Lübeck hofft, dass Verteidiger Ebrahim Farahnak am Sonntag gegen den Bremer SV (14 Uhr) einsatzfähig ist. Nach einer Erkältung ist der Deutsch-Iraner heute wieder ins Lauftraining eingestiegen. Beim 3:0 gegen Kickers Emden glänzte er mit einem Tor und einer Torvorlage.

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24-jähriger Ebrahim Farahnak kam vom HSC Hannover

„Ich bin davon überzeugt, dass Ebrahim Farahnak eine der Überraschungen dieser Spielzeit bei uns werden wird“, sagte Sportdirektor Frank Salomon im Sommer. Die Verpflichtung des 24-Jährigen vom HSC Hannover ist ein absoluter Volltreffer für die Lübecker. Zapel schätzt vor allem die Flexibilität des Neuzugangs (Vertrag bis 2023).

Spieler des 1. FC Phönix Lübeck auch flexibel im Mittelfeld einsetzbar

Bis zur Verpflichtung vom Österreicher Marcel Holzmann half der gelernte Innenverteidiger als Linksverteidiger aus. „Ich habe aber auch schon 6er und 8er im Mittelfeld gespielt“, verrät der gesetzte „Abwehr-Hüne“ (1,94 Meter groß), der seit der Kindheit von allen „Erfan“ genannt wird. „Das ist einfacher auszusprechen und moderner“, erzählt er. In der Jugend kickte er bei Hannover 96, 1. JFC AEB Hildesheim und VfV Hildesheim. Dieser war auch seine erste Station im Herrenbereich (2016 bis 2018), ehe es für jeweils zwei Jahre zu Arminia Hannover und zum HSC Hannover ging.

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Sportmanagement im sechsten Semester erfüllt zweites Standbein

Obwohl schon 24 Jahre alt, hat der zweikampfstarke und kopfballstarke Linksfuß den Traum vom Profi-Fußball noch nicht aufgegeben. „Ich möchte so weit wie möglich kommen“, sagt er. Sein Lieblingsspieler ist Virgil van Dijk (31, FC Liverpool) aufgrund dessen „Spielintelligenz und Ruhe am Ball“. Sollte es mit der großen Karriere nicht klappen, plant er zweigleisig. Farahnak studiert nebenbei Sportmanagement im sechsten Semester an der Hochschule Ostfalia Salzgitter. Einzig in den Partien gegen SSV Jeddeloh (0:0) und Eintracht Norderstedt (3:2) fehlte der Innenverteidiger. Der Grund: Der 24-Jährige weilte mit Ehefrau Evelyn Siabandov (23) in den Flitterwochen auf den Malediven.

Bereits drei Saisontreffer für Innenverteidiger Farahnak

„Wir haben schon vor über einem Jahr gebucht, als ich noch beim HSC Hannover gespielt habe. Das war das perfekte Angebot. Da es keine Chance gab, die Reise kostengünstig zu stornieren, bin ich Phönix Lübeck dankbar, dass man Verständnis gezeigt hat“, sagt er und hat sich im Fitnessstudio und auf einem Fußballplatz im Indischen Ozean fit gehalten. Gegen Emden erzielte er bereits sein drittes Saisontor in einem Pflichtspiel für die Lübecker und ist nur noch zwei Treffer von seinem vor der Saison persönlich gestrecktem Ziel entfernt. Was auch daran liegt, dass sich der in der Schönböckener Straße wohnende Verteidiger pudelwohl in der Hansestadt und bei den Adlern fühlt.

Farahnak und Co. gewarnt vor Bremer SV: „Wir wissen um die Qualität der Mannschaft!“

Die Phönixer sind seit fünf Spielen ungeschlagen und feierten zuletzt drei Siege in Folge. „Am Anfang hat uns das Glück und die Konzentration vor dem Tor gefehlt“, erklärt Farahnak, „wir stehen jetzt in der Defensive stabil und belohnen uns vorne immer öfter.“ Das Bremen-Spiel ist für ihn ein Wiedersehen mit Mats Kaiser und Atsushi Waki gibt, mit denen er beim VfV Hildesheim zusammengespielt hat. „Die Bremer haben sich nochmals verstärkt. Wir wissen um die Qualität der Mannschaft. Da kommt was auf uns zu“, glaubt „Erfan“.

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Knudsen-Verdacht bestätigt sich – Hyseni auf dem Weg der Besserung

Bei Morten Knudsen hat sich der Verdacht auf Muskelfaserriss bestätigt. Der Däne fällt damit länger aus. Auch Kapitän Haris Hyseni war nochmals unter der Röhre. „Die Risse sind gut verheilt“, sagt Zapel. Ein Einsatz dürfte aber noch zu früh kommen.

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