Fußball Regionalliga

1. FC Phönix Lübeck mit neuem Selbstvertrauen ins Pokal-Derby

Team blau mit Marcel Holzmann, Nestor Djengoue, Ryan Adigo, Ebrahim Farahnak, Eudel Monteiro und Tobias Damsgaard (von links).

Team blau mit Marcel Holzmann, Nestor Djengoue, Ryan Adigo, Ebrahim Farahnak, Eudel Monteiro und Tobias Damsgaard (von links).

Lübeck. Die Stimmung beim Abschlusstraining des 1. FC Phönix Lübeck war bestens. Es wurde viel gelacht. Schon auf dem Parkplatz war zu hören, dass die Atmosphäre nicht besser sein könnte. Man merkt der Mannschaft an, wie wichtig der jüngste 3:2-Last-Minute-Sieg bei Eintracht Norderstedt war. Mit aufgetanktem Selbstvertrauen treten die Adler an der Lohmühle an.

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Knudsen verleiht Mannschaft Stabilität

"Ich erwarte ein komplett anderes Spiel als vor drei Wochen. Wir müssen mit viel mehr Intensivität und als Mannschaft spielen. Ich freue mich auf das Derby", sagt Ersatzkapitän Morten Knudsen. Seitdem der Däne wieder an Bord ist, treten die Phönixer mit viel mehr Präsenz im Mittelfeld auf. Wie gut die Stimmung ist, zeigte sich beim abschließenden kleinen Turnier im Spielmodus Jeder gegen Jeden über jeweils 2x 2 ½ Minuten. Das blaue Team um Neuzugang Marcel Holzmann setzte sich gegen das gelbe, orange und weiße Team durch. Trainer Oliver Zapel beendete die Einheit vorzeitig nach 70 Minuten um 11.40 Uhr mit einem großen Mannschaftskreis – unter den Augen von Sportdirektor Frank Salomon und Rocco Leeser, Technischer Leiter.

Pingel wohl im Pokal dabei

Zapel hatte alle 25 Mann im Training, einzig Torjäger und Kapitän Haris Hyseni und Sebastian Pingel, der sich in Norderstedt am Sprunggelenk verletzte, trainierten am Rande des Platzes individuell. Bei Pingel geht der Fußballlehrer von einem Einsatz gegen den VfB Lübeck aus, während für Hyseni das Derby zu früh kommt. Der 30-Jährige soll in der kommenden Woche ins richtige Mannschaftstraining einsteigen. "Die Vorzeichen sind genau wie vor drei Wochen. Wir fahren sicherlich nicht als Favorit auf die Lohmühle, sondern da sind die Rollen ganz klar verteilt, auch wenn es ein Pokalspiel ist", sagt Zapel, "Gerade nach dem Spiel von vor drei Wochen wissen wir, was uns dort erwartet und welchen Tag wir erwischen müssen, um es besser zu machen als im Punktspiel. Sicherlich hat uns das wichtige Erlebnis am Sonntag in Norderstedt nochmal neues Selbstvertrauen eingehaucht und viel Energie gegeben, so dass wir frohen Mutes und mit viel Tatendrang dort aufschlagen und natürlich versuchen werden, in die nächste Runde einzuziehen."

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Zapel weiß um die Stärke vom VfB

Dass sich der VfB in den letzten drei Spielen gegen die Zweitvertretungen von Werder Bremen, Hamburger SV und FC St. Pauli schwer getan hat, ist dem 54-Jährigen nicht entgangen, sagt aber auch: „Ich habe sie gut gesehen, da sie gegen hochmotivierte Gegner nicht verloren haben. Es ist immer schwer gegen Zweitvertretungen zu spielen, die gerade in solchen Spielen eine besondere Order von den Trainern bekommen. Da geht es für die „kleinen Jungs“ darum, sich gegen den Herrenfußball durchzusetzen. Dementsprechend gehen auch solche Teams hochmotiviert gegen den VfB ins Rennen. Dass dann auf VfB-Seite nicht alles Gold ist, was glänzt, und insbesondere die spielerische Note darunter ab und zu leidet, das ist ganz normal. Wichtig ist halt, dass man solche Spiele nicht verliert und dass haben sie nicht getan. Deswegen hat sich im Grunde genommen, nichts an negativen Dingen beim VfB aufgebaut, dass wir ernst nehmen müssten.“

Phönix-Kader: Hoxha,Kolvenbach – van Dijck, Djengoue, Farahnak, Damsgaard, Vinberg, Monteiro, Korup, Lambach, Stöver, Bock, Sendzik, Kobert, Pingel, Makana, Ulbricht, Kisekka, Ihde, Ciapa, Knudsen, Adigo, Bennets, Holzmann. Wurr, Feka (sieben Spieler müssen noch gestrichen werden)

Nicht dabei: Hyseni (Trainingsrückstand)

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