Regionalliga Nord

1. FC Phönix Lübeck testet doppelt

Die Leistungsdiagnostik der Phönixer verspricht gute Grundlagen für die Testspiele und die anstehende Saison. Einer der besten des Tests: Sam-Calvin Kisekka (r.).

Die Leistungsdiagnostik der Phönixer verspricht gute Grundlagen für die Testspiele und die anstehende Saison. Einer der besten des Tests: Sam-Calvin Kisekka (r.).

Lübeck. Die Adler sind zurück auf dem Platz! Am Freitag steht mit der Begegnung beim Eckernförder SV (19 Uhr) das erste Testspiel der Saison an. Knapp eine Woche nach Trainingsauftakt muss sich die Mannschaft von Oliver Zapel gegen den Oberligisten beweisen.

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Guter einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel

Etwa fünf Wochen ist es her, da bestritten die Lübecker ihr letztes Spiel in der Regionalliga Nord. Dort will man in der neuen Saison einen guten einstelligen Tabellenplatz erreichen und sich dementsprechend akribisch vorbereiten. Die Begegnung beim Vorjahres-Überraschungsdritten ist das erste von insgesamt sechs Testspielen plus Belt-Cup und Landespokal in den kommenden vier Wochen.

Zwei Tests innerhalb von zwei Tagen

Die Partie beim ESV ist der Auftakt in eine intensive Vorbereitung. Denn am Samstag steigt bei Oberligist Oldenburger SV (Schauenburger Platz, 15 Uhr) bereits der nächste Test. Danach geht es ins dreitägige Trainingslager nach Malente (4. bis 6. Juli). „Dort werden wir die Erkenntnisse aus den ersten Testspielen auswerten. Wir haben bewusst zwei Spiele am Stück geplant. Daher ist es ein kleines Schaulaufen für alle“, sagt Zapel. „Wichtig ist, dass die Jungs die Grundlagen aus dem Training zeigen und die Spieler mich überzeugen.“

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Zapel offen für Dreierkette

Zwei Spieler durften etwas länger Urlaub machen. Nachdem Murat Rasgele gestern ins Training eingestiegen ist, wird der Däne Sebastian Pingel heute im Training zurückerwartet und könnte in Eckernförde gleich zum Einsatz kommen. Verteidiger Hendrik Wurr steht das Wochenende aufgrund eines privaten Termins in Polen nicht zur Verfügung. Taktisch gesehen favorisiert Zapel unverändert die Viererkette in der Abwehr, ist im Saisonverlauf aber auch für die Dreierkette offen. Alle Spieler sollen eingesetzt werden. „Ich werde mir anschauen, wie die Spieler auf ihren bisherigen Positionen performen. Es geht darum, sich bestmöglich zu präsentieren. Eventuell lasse ich die Jungs auch auf eher ungewohnten Positionen spielen, um zu schauen, wie flexibel sie sind“, betont der Trainer. Im Tor sollen sich Andre Hoxha und der junge Neuzugang Phil Kolvenbach abwechseln.

Interesse an Eudel Monteiro

In den ersten Tests würde es darum gehen, sich gegenseitig auf dem Platz zu beschnuppern. Ob Testspieler eingesetzt werden, ließ Zapel offen. Wie zu hören ist, soll Interesse an einer Verpflichtung von Eudel Monteiro bestehen. Der 27-jährige Rechtsverteidiger (kann auch links spielen) spielte die letzten vier Jahre bei Regionalliga-Absteiger Altona 93 (103 Spiele, vier Tore). Zapel holte Monteiro und dessen Bruder Ridel Monteiro (25, FC Teutonia 05) zu alten Regionalliga-Zeiten zum SV Eichede (77 Spiele, ein Tor), ehe er für ein Jahr zum Lüneburger SK Hansa ging. Man kennt sich also bestens.

Spieler mit guten Grundlagen für Saison

Sehr positiv angetan zeigte sich Zapel von den Ergebnissen der Leistungsdiagnostik der letzten Tagen. Der Ex-Kölner Sam-Calvin Kisekka gehörte zu den Spielern mit den besten Werten. „Fest steht, dass sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt hat. Man kann sagen, dass die Jungs gute Grundlagen für die Saison mitbringen“, so Zapel.

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