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Fußball-Regionalliga-Abstiegsrunde

1. FC Phönix Lübeck verabschiedet sich mit einem 4:0 von den Fans

Der Moment im Bild: Michael Kobert (m.) trifft zum 2:0 für die Adler.

Der Moment im Bild: Michael Kobert (m.) trifft zum 2:0 für die Adler.

Lübeck. „Wir wollten den Fans nochmal etwas bieten“, frohlockte Mittelfeldspieler Björn Lambach. Trainer Oliver Zapel freute sich, dass „meine Mannschaft wieder hellwach war. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Mir hat es heute richtig Spaß gemacht. 4:0 ist ein super Ergebnis“, betonte er und ergänzte: „Jetzt brauchen wir nur noch einen Sieg, um den ersten Platz in trockenen Tüchern zu haben.“ Zum Abschluss der Saison müssen die Lübecker zweimal auswärts beim HSC Hannover (22. Mai) und Lüneburger SK Hansa (29. Mai) antreten. Am kommenden Wochenende ist das Team spielfrei.

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Abou Rashed wieder im Kader

Die Partie auf Kunstrasen begann mit 30 Minuten Verspätung, da der Gegner bei der Anreise nahe Hamburg im Stau stand. Coach Zapel nahm im Vergleich zum 1:1 beim SV Jeddeloh II nur eine Startelf-Veränderung vor: Sebastian Pingel (5. Gelbe Karte) wurde durch Hendrik Wurr ersetzt. Erstmals im Kader stand Abdullah Abou Rashed nach zehnmonatiger Verletzungspause. „Ich bin fit und habe die letzten Wochen mit der Mannschaft trainiert“, zeigte sich der Offensivspieler vor dem Anpfiff gutgelaunt.

Bock in starker Verfassung

US-Boy Sean Vinberg mit seinem ersten Saisontreffer brachte die Gastgeber nach einer halben Stunde in Führung. Der aufgerückte Verteidiger war per Kopfball ins linke Eck nach einer herrlichen Hereingabe von Corvin Bock erfolgreich. Der formstarke Ex-VfBer, der dieses Mal im linken Mittelfeld spielte, hatte zuvor zweimal das 1:0 auf dem Fuß, vergab jeweils per Flachschuss (6./16., Pfosten). Vor der Pause hätte Lambach nach einem tollen Spielzug über Bock und Fabian Graudenz fast erhöht, sein Schuss aus 16 Metern strich nur knapp über das generische Tor. Michael Kobert zeigte, wie es geht. Nach einem tollen Steilpass von Graudenz traf der Stürmer aus vollem Lauf ins rechte Eck – 2:0 (52.).

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Auch Thiel gibt Comeback

Wie schon im Hinspiel (1:0) hatten die Phönixer alles im Griff. Es ging jetzt nur noch um die Höhe des Ergebnisses. Nachdem Torjäger Haris Hyseni gleich vier gute Möglichkeiten ausließ (65., 65., 72., 73.), traf er nach einem erneuten Graudenz-Zuspiel zum 3:0 (74.). Nur vier Minuten rundete der starke Graudenz (78.) das Torspektakel ab. In der Schlussphase feierten gleich zwei Phönix-Kicker ihr Comeback. Neben Abou Rashed wurde auch Verteidiger Dustin Thiel unter den Augen von Bruder und Ex-VfBer Marvin Thiel (Preußen Münster) unter lautem Applaus nach sechs Monaten eingewechselt. Hinten hielt Torwart Andre Hoxha seinen Kasten bereits zum fünften Mal sauber.

Statistik zum Spiel

Phönix Lübeck: Hoxha – Fischer, Vinberg (77. Thiel), Wurr, Tamburini (61. Korup) – Knudsen (61. Kwame), Lambach, Bock – Kobert (71. Kisekka), Hyseni, Graudenz (81. Abou Rashed)

FC Oberneuland: Jashari – Kleiner (67.Arambasic), Amadou, Siech, Nukic – Trebin, Block (83. Altunok), Yazgan, Berisha – Jobe, Uzun

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Schiedsrichter: Felix Bickel (Wolfsburg). Zs: 215. Tore: 1:0 Vinberg (30.), 2:0 Kobert (52.), 3:0 Hyseni (74.), 4:0 Graudenz (78.). Gelbe Karten: Knudsen (8), Fischer (4)

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