Fußball: Kreisliga Ost

3:1 in Dersau: TSV Schönwalde behält seine weiße Weste

Freude nach dem Schlusspfiff herrschte nach dem verdienten 3:1-Heimerfolg der SG Insel Fehmarn gegen Eutin 08 II.

Freude nach dem Schlusspfiff herrschte nach dem verdienten 3:1-Heimerfolg der SG Insel Fehmarn gegen Eutin 08 II.

Dersau/Bosau/Dannau/Fehmarn/Wensin/Lütjenburg. ASV Dersau – TSV Schönwalde 1:3

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TSV Schönwalde gewinnt Geduldsspiel

Dritter Sieg im dritten Match der Kreisliga Ost – beim TSV Schönwalde läuft es momentan und viel besser hätte man nicht in die Saison starten können. Beim ASV Dersau feierte man einen 3:1-Sieg. Zur Halbzeit lagen die Schönwalder dank Tim Köppens Tor (29.) nach Vorlage von Silas Bünning knapp vorn. Lange Zeit hatte dieses Ergebnis Bestand, erst in der 82. markierte Julian Hagedorn das zweite TSV-Tor. Spannung kam dann doch nochmal auf, als Faustino Blanco Fernandez in Minute 90 einen Strafstoß ins Netz setzte. Die prompte Antwort folgte aber durch Knuth Buhrmann (90.+2).

Christopher Kordts (Schönwalde): „Es war ein Geduldsspiel, in dem der Ball in der ersten Halbzeit viel in den eigenen Reihen. Unser Torwart (Jesko Saggau, Anm. d. Red.) hält stark und im Gegenzug machen wir das 1:0. Zweite Halbzeit hatten wir einige Hochkaräter, bekommen das Ding aber nicht im Kasten unter. Aus meiner Sicht war es kein Elfmeter. Dann wurde es nochmal spannend, denn es wurden glaube ich sieben Minuten nachgespielt. Alles in allem ein verdienter Sieg. Die Spannung hätte eigentlich gar nicht Not getan, aber wir haben die drei Punkte auf der Habenseite und das reicht.“

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Jesse Jansen köpft die SG Sarau/Bosau II ins Glück

SG Sarau/Bosau II – SV Fortuna Bösdorf 1:0

Das Spiel des Tabellenersten SG Sarau/Bosau II war wahrlich alles andere als ein Torspektakel, aber unterm Strich stehen die nächsten drei Punkte für die Mannschaft von Redouane Boumaaza, die weiterhin auf Platz Eins positioniert ist. Ein Sahnekopfball von Jesse Jansen (6.) nach einer Ecke sorgte in Bosau schon in der Anfangsphase für die spätere Entscheidung. Trotz Unterzahl – Tjade Preuß sah in Minute 42 gelb-rot – konnte Sarau den Arbeitssieg über die Zeit bringen. Mehrfach hielt SG-Keeper Fabian Schacht die Null für seine Farben fest.

Redouane Boumaaza (Sarau): „Wir haben in der ersten Halbzeit gleich früh geführt. Danach haben wir richtig gute Sachen gemacht. Gegen den Ball mutig gespielt, es geschafft, ohne Fehler kompakt zu stehen, den Strafraum sehr gut gesichert und mit ein paar guten Kontern auch in Unterzahl Akzente gesetzt. Zweite Halbzeit war das klare Ziel, zu Null zu spielen, tiefer zu verteidigen mit mehr Aggressivität und die Kompaktheit zu halten. Bösdorf hat die zweite Hälfte mit vielen Aktion über die Flügel oder aus dem Halbfeld dominiert, aber wir haben alles weggeräumt und gut verteidigt. Fabi hat aber auch stark gehalten. Das was wir wollten sind die drei Punkte und die haben wir bekommen. Deswegen bin ich sehr zufrieden. Kompliment an meine Mannschaft.“

Niederlage gegen SC Cismar: SpVgg Putlos kann Ausfälle nicht kompensieren

SpVgg Putlos – SC Cismar 2:3

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Das Duell der Aufsteiger ging am Samstag knapp an den SC Cismar. Nachdem Benjamin Berger im Eins gegen Eins mit Keeper Dennis Kuhlmann den Kürzeren zog, fiel nach Konter und einem darauffolgenden Abstauber von Maksim Walter das erste SCC-Tor. In einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe glich Putlos nach 16 Minuten dank Rumen Scheunemann aus. Obwohl die Heimelf besser aus der Kabine kam, fiel das nächste Tor für die Gäste durch Lennard Siebrecht (62.). Von da an kam Cismar immer besser in die Spur und fand mehr Sicherheit. Lars Jürgensen sorgte in der 76. für die Vorentscheidung. Das 2:3 von Jan Zschimmer (90.+1) fiel zu spät, als dass es nochmal Einfluss auf das Geschehen haben konnte. Der SC Cismar springt durch den Erfolg auf Platz Drei.

In einem umkämpften Aufsteigerderby hatte der SC Cismar mit 3:2 das bessere Ende für sich.

In einem umkämpften Aufsteigerderby hatte der SC Cismar mit 3:2 das bessere Ende für sich.

Wolfgang Ruge (Putlos): „Die Voraussetzungen waren für uns schon einmal schlecht, denn neben den Dauerverletzten fehlten zusätzlich auch Jan Jensen, Moritz Schiemann, Hendrik Möller, Philipp Pries und Sören Kölling. Das konnten wir nicht kompensieren. Wir starten mit einer Riesenmöglichkeit von Berger ins Spiel und bekommen quasi im Gegenzug das Gegentor aus dem Gewühl heraus im Strafraum. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften bis zur Halbzeit. Nach der Halbzeit kamen wir gut aus der Kabine, erspielten aber keine ganz klaren Chancen. Nach einer Ecke dann das 1:2, dem ging ein klares Foulspiel an unserem Spieler voraus. Danach entstand ein Bruch und Cismar dominierte das Spiel. Letztendlich ein verdienter Sieg für Cismar. Aufgrund der vielen Ausfälle kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles in die Waagschale geworfen.“

André Hack (Cismar): „Offener Schlagabtausch über 90 Minuten und ein sehr faires Spiel. Wir hatten die besseren Möglichkeiten, von daher ist es schon nicht unverdient. Jetzt freuen wir uns auf das nächste Spiel.“

Verdienter Heimsieg für die SG Insel Fehmarn

SG Insel Fehmarn – Eutin 08 II 3:1

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Zweiter Sieg im dritten Spiel für die Insulaner, während Eutins Zweitvertretung mit erst drei Zählern weiterhin nicht in die neue Spielzeit findet und Vorletzter ist. Nach früher Druckphase der SG verwertete Nils Othengrafen in der 17. Minute zum 1:0. Per Nachsetzen im Strafraum staubte Jarred Bünning (23.) aus dem Nichts zum 1:1 ab. Nach Foul an Jonas Jaudzim verwandelte Fabian Plöger den fälligen Elfmeter vor der Pause (37.). Die Spielkontrolle lag auf Seiten der SG Insel Fehmarn, das so gut wie keine Eutiner Torchancen zuließ. Aufgrund dessen, dass es nur 2:1 stand, herrschte dennoch Spannung auf der Sonneninsel. Dies änderte sich erst, als Kapitän Plöger (90.+2) seinen zweiten Elfmeter in das Gehäuse beförderte.

Fabian Plöger (Fehmarn): „Die ersten 20 Minuten waren richtig gut von uns, aber wir lassen da drei Hochkaräter liegen. Nach Fehler der Eutiner Abwehr gehen wir in Führung. Dann waren wir weiter am Drücker, aber mit der ersten Torchance flutscht unserem Keeper der Ball durch die Hände. Nach einem kurzen Knick haben wir uns wieder gefangen und gehen per Elfmeter wieder in Führung. Wir kommen gut aus der Halbzeit raus und verpassen wieder, zu erhöhen. Wir hatten das Spiel unter Kontrolle und Eutin hatte eigentlich keine Torchance mehr. Unterm Strich wieder eine richtig starke Mannschaftsleistung. Gut gefightet und den Ball laufen gelassen. Jetzt haben wir spielfrei und freuen uns auf die nächste Aufgabe in zwei Wochen.“

Werner Steinfadt (Eutin): „Fehmarn war heute der verdiente Sieger, auch wenn es sich am Ende ein bisschen glücklich liest mit zwei Elfmetertoren. Die Insulaner hatten eine Fülle an guten Möglichkeiten, die Niklas Heesch im Tor alle zunichte gemacht hat. Wie schon in den vergangenen Spielen hat bei uns auch auf der Insel nicht alles zusammengepasst und dann ist es weiterhin schwierig für uns, Punkte einzufahren. Am nächsten Samstag haben wir erneut die Chance, es besser zu machen und darauf bereiten wir uns unter der Woche vor.“

TuS Garbek geht nach dem 2:3 baden

TuS Garbek – TSV Gremersdorf 2:7

Nachdem das Trainerduo der Garbeker um Jörg Tamar und Sebastian „Hector“ Haack unter der Woche auf die sportliche Krise mit einem Rücktritt reagierte, wurde das Schlusslicht am Sonntag interimsweise von Norman Beeck gecoacht. Die Talfahrt geht nach dem klaren 2:7 gegen Gremersdorf erst einmal weiter. Dabei sah es zur Pause noch gar nicht nach einer derart klaren Sache aus, denn zur Halbzeit stand es erst 1:2. Nach Phil Baumgarns 0:1 (3.) folgte der Ausgleich von Philipp Noack (21.). 38 Minuten waren um, da netzte Baumgarn wieder. Der TuS kam durch Christopher Klinner (58.) sogar zum 2:2, doch nach dem 2:3 – Torschütze war Maurice Wagner (73.) – brachen alle Garbeker Dämme. Der stark aufspielende Baumgarn (82./90.) und Michel Rüddiger (86.) schraubten den Spielstand in zuvor ungeahnte Höhe.

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Carl Schickler (Garbek): „Gremersdorf gewinnt am Ende verdient mit 7:2. Erste Halbzeit war das Spiel noch relativ ausgeglichen. Zweite Halbzeit gleichen wir aus, sind dann eine Phase lang besser und brechen nach dem 2:3 ein. Kommende Woche trainieren wir fleißig und dann greifen wir Sonntag neu an.“

Olaf Schlüter (Gremersdorf): „Zwei Gegentore kriegen wir wieder nach zwei kompletten Blackouts unserer Spieler. Jeweils nach den Gegentoren haben wir kurzzeitig den Faden verloren. Generell aber verdient gewonnen, weil wir die bessere Spielanlage hatten, nachher bricht Garbek auseinander. Vielleicht ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber warum sollten wir uns nicht auch mal für die letzten Wochen belohnen?“

TSV Lütjenburg betreibt Chancenwucher

TSV Lütjenburg – TSV Malente 4:4

Ein kleines Torfestival bekamen die Zuschauer*innen am Sonntag an der Kieler Straße zu sehen. Allein sieben der insgesamt acht Tore fielen in der ersten Halbzeit. Eine 2:0-Führung von Christoph Will (1.) und Nour Alsoeleh (15.) verspielte man und ließ den Gegner bis auf 2:2 zurückkommen. Für Malente netzten Mohammadreza Jalali (20.) und wenig später Fabian Riemann per Elfmeter (24.). Durch ein Eigentor von Lütjenburgs Kapitän Jerome Rose (28.) stand es 2:3 aus TSV-Sicht. Alsoeleh (34.) und Kevin Hübner (44.) machten aus dem 2:3 aber noch vor der Pause ein 4:3. In einem intensiven Spiel mit acht gelben Karten verpasste es Lütjenburg aber, den Deckel drauf zu machen und vergab einige gute Möglichkeiten und genau das sollte sich rächen. In der 69. Minute jubelte Jalali erneut. Beide Teams haben nun vier Punkte auf dem Konto.

Sebastian Witt (Lütjenburg): „Wir schenken uns drei Tore durch individuelle Fehler selbst ein. Vorne machen wir die Tore durch die vielen vergebenen Chancen zu selten rein. Daher fühlt es sich für uns am Ende wie eine Niederlage an. Das ist zu wenig, nun haben wir zwei Punkte hergeschenkt. Beim Oldenburger SV wollen wir es am Freitag direkt besser machen. Wir werden die Fehler klar ansprechen, das darf so einfach nicht passieren.“

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Stefan Schümann (Malente): „Verdienter Punkt bei einem der Topfavoriten. Die Truppe hat in einem sehr hektischem Spiel die Ruhe bewahrt und alles gegeben. Hut ab vor der Mannschaft, die stark ersatzgeschwächt ein tolles Spiel gemacht hat und teilweise über die Schmerzgrenze hinaus alles reingehauen hat.“

Der fünfte Spieltag der Kreisliga Ost:

Freitag, 02. September:

TSV Gremersdorf – TSV Malente (19.30 Uhr)

Oldenburger SV II – TSV Lütjenburg (19.30 Uhr)

Samstag, 03. September:

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SV Fortuna Bösdorf – SpVgg Putlos (14.00 Uhr)

Eutin 08 II – ASV Dersau (16.30 Uhr)

Sonntag, 04. September:

TuS Garbek – SG Sarau/Bosau II (15.00 Uhr)

Von Hendrik König

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