Fußball: Kreisliga Süd-Ost

ATSV Stockelsdorf beendet Siegesserie des SV Viktoria 08

Das 1:1 des FC Dornbreite II gegen den TSV Pansdorf II reichte der Mannschaft von Patrick Hempel für die Tabellenführung in der Kreisliga Süd-Ost.

Das 1:1 des FC Dornbreite II gegen den TSV Pansdorf II reichte der Mannschaft von Patrick Hempel für die Tabellenführung in der Kreisliga Süd-Ost.

ATSV Stockelsdorf – SV Viktoria 08 5:2

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ATSV Stockelsdorf nutzt Aussetzer des SV Viktoria 08

Am vierten Spieltag der Kreisliga Süd-Ost war es soweit: Der bisher teils beeindruckende Siegeszug des starken Aufsteigers SV Viktoria 08 ist passé. An der Georg-Ohm-Straße unterlag man dem ATSV Stockelsdorf mit 2:5. Schon zur Pause lag der ATSV klar mit 4:1 vorn. Gökhan Benzer (6.), Kevin Son (14.) und Alexander Ischenko (38.) schossen die ersten drei Buden, ehe Maximilian Tilting (40.) per Elfmeter verkürzte. Frederik Grünsteidl (42.) stellte den alten Abstand aber im direkten Gegenzug wieder her. Im zweiten Durchgang wurde es etwas ruhiger auf der Anzeigetafel. Nach Mark Kirsteins 4:2 (63.) antwortete Ischenko (65.) per Strafstoß zum Endstand. Viktoria rutscht durch diese Niederlage, die aus Sicht von Trainer Timur Akgün vermeidbar war, auf Platz Zwei und muss dem FC Dornbreite II die Tabellenführung überlassen.

Jan Mehlfeld (Stockelsdorf): „Eine gute geschlossene Mannschaftsleistung. Der Sieg ist verdient. Wir haben heute eine gute Partie abgeliefert und dürfen mit der Leistung zufrieden sein. Viktoria wünschen wir viel Erfolg für den Rest der Saison.“

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Timur Akgün (Viktoria): „Keine Selbstzweifel machen sich breit, sondern eher Wut. Ich habe die einzelnen Fehler der Spieler überhaupt nicht verstanden und dementsprechend haben wir dann auch völlig unnötig die ersten vier Tore kassiert. Wir standen uns selbst im Weg und haben zurecht verloren. Stodo hat es taktisch sehr gut umgesetzt. Sie haben es geschafft, unser Spiel langsam zu machen. Die individuellen Fehler sind aber der größte Punkt in diesem Spiel gewesen. Das machen wir nächste Woche hoffentlich wieder anders.“

Trotz spätem Ausgleich: FC Dornbreite II jetzt Erster

FC Dornbreite II – TSV Pansdorf II 1:1

Lange in Führung gelegen und am Ende den Platz doch nur mit einem Zähler in der Tasche verlassen. Das galt am Samstag für die zweite Herren des FC Dornbreite, die mit zehn Punkten nun aber dennoch von ganz oben grüßt. Nach einer eher unspektakulären ersten Halbzeit netzte FCD-Kicker Thilo Wolff (54.) zum 1:0. Nach einer Ecke kam der eingewechselte Ali Abdulzahra (86.) am langen Pfosten an den Ball und traf noch zum späten Ausgleich.

Patrick Hempel (Dornbreite): „Das Spiel war eines Topspiels schon würdig. Es war sehr intensiv, aber nicht unfair. Über die gesamte Spielzeit gesehen eine gerechte Punkteteilung, auch wenn wir das Gegentor spät kassieren. Wir freuen uns auf die Momentaufnahme, wissen aber auch, dass wir nächste Woche die gleiche Leidenschaft auf den Platz bringen müssen, um weiter Punkte zu sammeln.“

Patrik Jaacks (Pansdorf): „Das war heute wie erwartet ein sehr umkämpftes Spiel gegen einen gut aufgestellten Gegner. Großes Lob an dieser Stelle an beide Mannschaften, die sich trotz hoher Intensität und einer ausgesprochen schwachen Schiedsrichterleistung, welche viel Unruhe reingebracht hat, ein sehr faires Spiel geliefert haben. Insgesamt geht das Unentschieden völlig in Ordnung. Wir hatten die Nase über die gesamte Spielzeit vielleicht ein kleines Stück vorne, waren aber erneut im letzten Sektor nicht zwingend genug. Umgekehrt hätte das Spiel auch durchaus verloren gehen können, sodass wir letztlich zufrieden sind, auswärts einen Punkt mitgenommen zu haben. Jetzt heißt es weiter Gas geben und nächste Woche den nächsten Sieg einfahren.“

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Spiel auf Augenhöhe mit besserem Ausgang für den TSV Schlutup

SG Bad Schwartau – TSV Schlutup 0:1

Die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel: Der Fehlstart des Verbandsliga-Absteigers SG Bad Schwartau, der nun Vorletzter ist, ist perfekt. Die Gäste vom Palinger Weg hingegen durften ihren zweiten Dreier bejubeln. Manuel Homfeld wurde mit seinem Tor in der 27. Spielminute, das von Niclas Schlüter vorbereitet worden war, zum Matchwinner für die Truppe des an der Linie stets leidenschaftlich mitgehenden Trainer Mark Seemann. Schwartau hatte mit zwei Alutreffern in Halbzeit Eins Pech. Spielertrainer Martin Mendig scheiterte zudem per Kopf an Keeper Michael Sasse. Der eingewechselte SG-Spieler Christopher Löhndorf musste nach seiner Einwechslung mit gelb-rot runter (86.).

Für Mark Seemann war es zwar eher ein klassisches Unentschiedenspiel, doch am Ende freuten sich die Spieler des TSV Schlutup über den 1:0-Sieg gegen die kriselnde SG Bad Schwartau.

Für Mark Seemann war es zwar eher ein klassisches Unentschiedenspiel, doch am Ende freuten sich die Spieler des TSV Schlutup über den 1:0-Sieg gegen die kriselnde SG Bad Schwartau.

Martin Mendig (Schwartau): „Leider belohnen wir uns nicht für unser gutes Spiel. Wir werden weiter hart arbeiten, das Spiel aufarbeiten und dann am kommenden Wochenende die ersten Punkte einfahren.“

Mark Seemann (Schlutup): „Ein hart umkämpfter Sieg. Die ersten 35 Minuten sind wir auf jeden Fall besser und gehen auch verdient in Führung. Aus dem Nichts verlieren wir dann bis zur Pause bisschen den Faden und haben etwas Glück. Wir hatten dann nach der Pause auch nicht mehr so viel Ballbesitz, das hat sich durch das ganze Spiel gezogen. Wirklich gefährlich wurden sie nur nach Standards. Wir wussten vor dem Spiel, dass sie oft den gleichen Ball spielen. Das haben wir gut verteidigt. Ein nicht komplett unverdienter Sieg, aber eigentlich war es eher ein Unentschiedenspiel. Wir nehmen den Sieg natürlich trotzdem gerne mit.“

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Dritter Sieg: Guter Saisonstart der SG Reinfeld/Kronsforde

SG Reinfeld/Kronsforde – SV Schackendorf 3:0

Nach torloser erster Hälfte konnte die SG Reinfeld/Kronsforde in Lübecks äußerstem Süden doch noch einen 3:0-Erfolg einfahren und rückt somit auf Position Vier vor. Julius Rapp brach den Bann mit seinem Elfmetertor zum 1:0 (66.) und wenig später konnte Alexander Seeger (71.) auf 2:0 hochschrauben. Rapp war es auch, der in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt sorgte. Aufgrund der Aktion, die zum 1:0-Elfer führte, musste Schackendorf die restliche Spielzeit zu zehnt bestreiten. Philipp Bardewyck sah glatt rot.

Sebastian Ballhausen (Reinfeld): „Schackendorf war der erwartet schwere und unangenehme Gegner und hat uns durchaus vor einige Probleme gestellt. Wir haben aber heute stark dagegengehalten, haben eine wilde Phase in der ersten Halbzeit mit Glück und einigen starken Paraden von unserem Keeper schadlos überstanden. Konnten auf der anderen Seite aber auch den Ball nicht im Gehäuse unterbringen, sondern haben lediglich das Aluminium getroffen. Nach der Pause waren wir defensiv dann eine Einheit und haben eigentlich keine größere Chance mehr zugelassen und dann auch das Glück des Tüchtigen gehabt. Nach einem berechtigten Foulelfmeter und einem Platzverweis konnten wir dann in der Schlussphase noch erhöhen, nachdem wir uns vorher am Schackendorfer Keeper noch die Zähne ausgebissen haben. Ein am Ende verdienter Sieg.“

Klaus Kasper (Schackendorf): „Vom Ergebnis her sieht es klar aus, aber dieses Spiel darfst du eigentlich niemals verlieren. Zur Halbzeit müssen wir eigentlich 4:2 führen. Klarere Chancen kann man nicht bekommen. Dann nimmt so ein Spiel halt seinen Lauf. Nach dem Elfmeter bekommen wir noch gelb-rot und dann wird es natürlich schwer. Wir haben es aber auch nicht verdient, weil wir die großen Chancen einfach nicht genutzt haben.“

MTV Ahrensbök völlig von der Rolle

TuS Lübeck – MTV Ahrensbök 5:0

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Das Wort gebrauchter Nachmittag trifft es aus Sicht der Ahrensböker mit Sicherheit ganz gut. Nach dem 1:0 über Grönau II und zuvor zwei Niederlagen im Gepäck hoffte Obmann Patrick Bohnsack auf den Turnaround. Doch diese Hoffnungen wurden im Keim erstickt. Nach nur zwei Minuten musste Schlussmann Willi Samariter schon erstmals hinter sich greifen, als Pascal Schacht traf. Paul Hellberg erhöhte in der 35. auf 2:0. In den letzten 20 Minuten drehte TuS nochmal richtig auf und erspielte sich durch Tore von Edwin Janzen (68.) und Doppelpacker Abdalkader Alnazhan (90.+1) einen komfortablen 5:0-Heimerfolg gegen einen enttäuschenden MTV.

Kevin Berens (TuS): „Es war mit Sicherheit kein Spiel zum Zungeschnalzen, aber was zählt sind die hochverdienten drei Punkte gegen den MTV Ahrensbök. Zunächst ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Die zahlreichen Ausfälle konnten wir heute sehr gut im Kollektiv auffangen und ein großer Dank an die Jungs aus der zweiten Herren, die allesamt ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Wir gehen mit der ersten Aktion in Führung, nachdem wir aus kurzer Distanz noch den Pfosten treffen und können die Führung vor der Pause noch ausbauen. Zudem mussten wir im ersten Durchgang den Ball zwei Mal von der Linie kratzen. Nach der Pause überstehen wir eine kleine Druckphase der Ahrensböker unversehrt und können den Ball im restlichen Spiel noch weitere drei Male über die Linie drücken. Wir sind alle sehr glücklich, dass wir uns endlich für den Aufwand belohnt haben und wollen darauf in den kommenden Wochen weiter aufbauen.“

Patrick Bohnsack (Ahrensbök): „Eine Niederlage, zu der ich nicht viele Worte verlieren möchte. Man darf Spiele verlieren, keine Frage. Das gehört dazu, aber dann kommt es drauf an, wie man die Spiele verliert.“

Mit großem Willen: SC Rapid Lübeck II dreht den Spieß noch um

Eintracht Groß Grönau II – SC Rapid Lübeck II 4:5

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Das mit Abstand unterhaltsamste und spannendste Aufeinandertreffen fand am Sonntag am Grönauer Torfmoor statt. In einer extrem kurzweiligen Partie behielt Rapid im Aufsteigerduell am Ende die Oberhand. Zur Pause hatte es noch 2:2 gestanden. Auf Alexander Kanehls 0:1 (5.) folgte das 1:1 von Fabian Bentien (8.). Nach dem 2:1 von Max Schick (23.) war der TSV wieder auf der Sonnenseite, doch Pascal Bruhse egalisierte kurz vor der Pause (44.). Als Alireza Asadollahi in Minute 79 einen Elfmeter zum 3:2 verwandelte, erschienen die drei Punkte für Groß Grönau wieder greifbar, doch da hatte man die Rechnung ohne den Gegner gemacht. Kampfstark kam Rapid durch Tore von Jan Carlos Spoddig (81., Elfmeter) und Tobias Pump (85.) zurück. Florian Knoop (90.+3) sorgte für die endgültige Entscheidung. Das 4:5 von Asadollahi (90.+5) half da auch nichts mehr.

Stephan Kliesmann (Grönau): „4:5-Niederlage gegen keinen stärkeren Gegner. Wir schlagen uns im Endeffekt mal wieder selber. Wir müssen einfach mal auch über 90 Minuten konzentriert Fußball spielen.“

Rene Ewert (Rapid): „Erfolgreiche Revanche am Torfmoor. Kompliment an die Mannschaft. Zwei Mal nach Rückstand zurückgekommen und das Ding am Ende noch gedreht. Für drei Punkte in der Liga nicht mehr im Pokal zu sein, ist ein annehmbarer Deal. Schöner Sonntag mit Emotionen, Elfmetern und vielen Toren.“

Türkischer SV allmählich zum Punkten verpflichtet

SV Eintracht Segeberg – Türkischer SV 3:0

Durch einen glatten 3:0-Sieg über den Türkischen SV rückt Aufsteiger Eintracht Segeberg mit nun sieben Punkten auf den fünften Rang vor. Für den Gegner sieht es hingegen düster aus, denn mit null Punkten ist man derzeit Schlusslicht der Liga. Nachdem in Halbzeit Eins kein Treffer fallen wollte, sorgte Dominik Schenk (63.) für den Brustlöser. Bis zur 89. Minute war es eine enge Kiste, dann machte der frisch gekommene Dawid Krampa (89.) alles klar. In der 94. Minute trug sich mit Daniel Cabella der nächste Joker in die Torschützenliste ein.

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Mark Galander (Segeberg): „Das war das erwartet schwere Spiel gegen einen taktisch guten Gegner. In der ersten Halbzeit neutralisieren sich beide Mannschaften bei insgesamt wenig Torchancen für beide Truppen. Zur zweiten Halbzeit stellen wir dann etwas um und kommen immer besser ins Spiel und zu Chancen. Nach dem 1:0 spielen wir super Konter aus, aber belohnen uns trotz bester Chancen wieder nicht und halten den Türkischen SV unnötig im Spiel. Mit dem 2:0 war die Sache dann gegessen. Kurz nach dem 3:0 pfeift der sehr gute Schiedsrichter Relling ab. Die Punkte bleiben verdient in Segeberg und jetzt freuen wir uns auf Pansdorf.“

Ender Ergin (TüSV): „Wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, haben aber zu wenig daraus gemacht. Dazu kommt das Pech und dann verlierst du so ein Spiel, obwohl du mindestens ein Unentschieden verdient gehabt hättest. Beim Fußball zählen nun mal die Tore, nicht der Ballbesitz und das schönspielen. Wir müssen zielstrebiger zum Tor kommen.“

Der fünfte Spieltag der Kreisliga Süd-Ost:

Samstag, 03. September:

MTV Ahrensbök – SV Schackendorf (14.00 Uhr)

TSV Pansdorf II – SV Eintracht Segeberg (16.30 Uhr)

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Sonntag, 04. September:

SC Rapid Lübeck II – TuS Lübeck (12.30 Uhr)

SG Reinfeld/Kronsforde – SG Bad Schwartau (13.00 Uhr)

SV Viktoria 08 – FC Dornbreite II (14.30 Uhr)

Türkischer SV – Eintracht Groß Grönau II (15.00 Uhr)

TSV Schlutup – ATSV Stockelsdorf (15.00 Uhr)

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Von Hendrik König

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