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Kreisliga Süd-Ost

ATSV Stockelsdorf sichert Klassenerhalt, MTV Ahrensbök siegt deutlich

ATSV-Coach Kambiz Tafazoli (hier noch als aktiver Spieler) feiert nach dem Sieg bei TuS Lübeck den Klassenerhalt

ATSV-Coach Kambiz Tafazoli (hier noch als aktiver Spieler) feiert nach dem Sieg bei TuS Lübeck den Klassenerhalt

Lübeck/Ahrensbök. Gleich zwei Nachholspiele der Kreisliga Süd-Ost hatte der Dienstagabend zu bieten! Das Hauptaugenmerk lag dabei wohl absolut auf dem Spiel des TuS Lübeck, welcher zu Hause den bis dato stark abstiegsgefährdeten ATSV Stockelsdorf empfing. Im anderen Dienstagabend-Spiel begegneten sich der MTV Ahrensbök und der TSV Kücknitz.

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TuS Lübeck – ATSV Stockelsdorf 1:6 (1:3)

Der ATSV Stockelsdorf spielt auch in der kommenden Saison in der Kreisliga Süd-Ost! Die Ostholsteiner besiegten den TuS Lübeck im Nachholspiel am Ende deutlich mit 6:1 und sichern so den für fast nicht mehr möglich gehaltenen Klassenerhalt! Dabei sah es zu Beginn der Partie alles andere als rosig für die Mannschaft von Tarek Hepp und Kambiz Tafazoli aus, denn schon nach zwölf Minuten lag man mit 0:1 im Hintertreffen. Martin Rehberg brachte den TuS in Front. In der Folge ereignete sich vor allem im ersten Durchgang unter den Augen zahlreicher Zuschauer (auch einige Spieler und Verantwortliche der ebenfalls abstiegsgefährdeten Teams des FC Dornbreite II, des SV Fortuna St. Jürgen und des Kronsforder SV schauten gespannt zu) ein ausgeglichenes Spiel, in welchem der ATSV nun mehr und mehr ein Wörtchen mitzureden hatte und zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff eine Aufholjagd hinlegte. Fabian Hielscher erzielte zunächst in der 34. Minute den Ausgleich, bevor Tobias Schöning die Stockelsdorfer nur zwei Minuten später erstmalig in Front brachte. Sven Jäkel setzte den Schlusspunkt einer spektakulären ersten Hälfte, der den 3:1-Treffer in der 45. Minute erzielte. Bitter für den heimischen TuS: Pierre Witt musste noch im ersten Durchgang verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

TuS Lübeck startet denkbar schlecht in zweiten Durchgang, ATSV erhöht in Überzahl

Und auch in die zweite Halbzeit startete der TuS Lübeck denkbar schlecht: Torschütze Martin Rehberg sah in der 52. Minute die gelb/rote Karte, sodass die Mannschaft von Trainer Kevin Berens-Agbo in der Folge nur noch zu zehnt spielen durfte. Das nutzte der ATSV Stockelsdorf schließlich trotz starker kämpferischer Leistung des TuS Lübeck schamlos aus. Tobias Schöning (79.), Jan Conrad (85., nur drei Minuten zuvor eingewechselt) und Matthias Terpe (1:6, Foulelfmeter) tüteten den viel umjubelten Stockelsdorfer Erfolg schlussendlich ein.

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ATSV Stockelsdorf sichert Klassenerhalt – „Das war heute das i-Tüpfelchen auf eine sagenhafte Rückrunde!“

„Das ist die Belohnung für eine hervorragende Rückrunde. Die Mannschaft hat sich diesen Erfolg einfach völlig verdient und seit der Winterpause an einem Strang gezogen. Das war heute das i-Tüpfelchen auf eine sagenhafte Rückrunde“, schwärmt Tafazoli nach dem Spiel von seiner Mannschaft. Sein Gegenüber Berens-Agbo war mit dem Spiel seiner Mannschaft nur mäßig zufrieden – das gilt übrigens seiner Ansicht nach auch für das Schiedsrichter-Gespann: „Die Gegentore vor der Pause bekommen wir aufgrund individueller Fehler. Dann spielt dem ATSV die gelb/rote Karte zu Beginn des zweiten Durchganges natürlich in die Karten. So haben sich nach und nach mehr Räume gegeben, die Stodo dann genutzt hat. Natürlich war es für uns auch schwierig, nach dem vorzeitigen Klassenerhalt die Spannung hochzuhalten. Die Schiedsrichter-Leistung – das möchte ich noch einmal anmerken – war heute allerdings auch unter aller Kanone!“.

Kronsforder SV, Fortuna St. Jürgen und FC Dornbreite II am letzten Spieltag unter Zugzwang

Mit dem Sieg und dem damit verbundenen Klassenverbleib des ATSV Stockelsdorf (Platz 7), der am letzten Spieltag am kommenden Wochenende spielfrei hat, wird die Konkurrenz des FCD II, des SV Fortuna St. Jürgen und des Kronsforder SV automatisch arg unter Druck gesetzt. Der KSV (Platz 10, 21 Punkte) spielt am letzten Spieltag zu Hause gegen den Tabellenletzten TSV Kücknitz, der FC Dornbreite II (Platz 9, 23 Punkte) ist beim TSV Pansdorf II gefordert und der SV Fortuna St. Jürgen (Platz 8, 23 Punkte) muss im letzten Spiel beim MTV Ahrensbök ran. Spannung ist also vorprogrammiert – und der ATSV kann sich schon mal entspannt zurücklegen...

MTV Ahrensbök – TSV Kücknitz 7:0

Einen deutlichen und ungefährdeten Sieg fuhr am Dienstagabend der MTV Ahrensbök gegen den bereits abgestiegenen TSV Kücknitz ein. Mit 7:0 bezwang die Mannschaft von André Meier die Kücknitzer, die somit weiterhin mit drei Punkten abgeschlagen am Tabellenende stehen. Spannend: Am letzten Spieltag könnte der MTV Ahrensbök, für die es sportlich um nichts mehr geht, das Zünglein an der Waage sein. Zu Gast sind dann die Fortunen aus dem Lübecker Stadtteil St. Jürgen, die ganz dringend Punkte benötigen, um aus eigener Kraft dem Abstieg aus dem Weg zu gehen.

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Von Max Lübeck

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