Fußball-Oberliga der Frauen

ATSV Stockelsdorf verkauft sich bei Frisia Risum-Lindholm teuer

Lisa Bergmann gelang am Samstag trotz ansprechender Leistung kein Treffer.

Lisa Bergmann gelang am Samstag trotz ansprechender Leistung kein Treffer.

Risum-Lindholm. Trotz der 1:3-Pleite, die nach Abpfiff für die „Stodo“-Mädels zu Buche stand, sprach Trainer Frederik Grünsteidl von einem Spiel, mit dem man sich gut in die Winterpause verabschieden könne. „Ich bin mit dem, was die Truppe heute gezeigt hat sehr zufrieden. Gegen andere Teams wäre mit dieser Leistung sicher etwas Zählbares herausgesprungen.“

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Frühes Gegentor nach langer Anfahrt

Dabei machten es sich die Gäste gegen den Tabellenzweiten gleich zu Beginn noch zusätzlich selbst schwer. Eine Unachtsamkeit im Aufbauspiel der Stockelsdorferinnen nutzten die Nordfriesinnen mit einem gekonnt vorgetragenen Konter zum 1:0, Kristina Wolf, beste Schützin des Teams, sorgte vor 52 Zusehenden für die kalte Dusche (2.). Im Folgenden hatte „Stodo“ den Ausgleich mehrfach auf dem Fuß, scheiterte aber nicht zuletzt an der stark haltenden Frisia-Torhüterin Mia-Lotte Petersen, die einen Freistoß von Hannah Meß aus dem Winkel fischte und auch Gelegenheiten von Lisa Bergmann und Benita Sander zunichte machte.

Funck-Treffer nach drei Minuten egalisiert

Auf der Gegenseite erwiesen sich die Gastgeberinnen als gnadenlos effektiv, Luca Sophie Andresen stellte kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Schuss in die rechte Ecke auf 2:0 (40.). Stockelsdorf gelang der Anschlusstreffer unmittelbar nach dem Wiederanpfiff, als Anna-Lena Funck eine Einzelaktion über rechts zum Torerfolg veredelte (46.). Drei Minuten darauf stellte Ilca Ruppertz die Zwei-Tore-Führung für Frisia wieder her (49.), die bis zum Spielende Bestand hatte. „Nach dem 1:3 waren wir überlegen, haben mehr für das Spiel getan und hätten durch Celina Varchmin, Bergmann oder Sander ein zweites Tor erzielen können“, erklärte Grünsteidl.

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Die Stockelsdorferinnen, die am Samstag lediglich zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung hatten, gehen zum Ende des Punktspieljahres 2022 personell auf dem Zahnfleisch und freuen sich in der Winterpause auf die Möglichkeit, zu regenerieren. Am Mittwoch soll es ein lockeres Abschlusstraining geben, bevor am Freitag die Weihnachtsfeier auf dem Programm steht. Danach pausiert der Oberligasiebte bis zu den Festtagen.

Von Bend Strebel

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