Fußball: Kreisliga Süd-Ost

Auf Norman Bierle ist Verlass: FC Dornbreite II weiterhin Erster

Der FC Dornbreite II grüßt in der Kreisliga Süd-Ost weiterhin von ganz oben.

Der FC Dornbreite II grüßt in der Kreisliga Süd-Ost weiterhin von ganz oben.

Reinfeld/Lübeck/Pansdorf/Bad Schwartau. SG Reinfeld/Kronsforde – FC Dornbreite 1:3

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Wieder der doppelte Norman Bierle: FC Dornbreite II weiter ganz oben

Schon seit dem vierten Spieltag thront die zweite Mannschaft des FC Dornbreite, die in den letzten Jahren den Klassenerhalt nur jeweils knapp erreicht hat, auf dem ersten Tabellenplatz. Das Team von Patrick Hempel konnte seine Spitzenplatzierung auch an diesem Wochenende verteidigen, denn gegen die SG Reinfeld/Kronsforde feierte der FCD einen 3:1-Auswärtsdreier. Die Reinfelder, die mit einer Fünferkette ins Spiel gingen, konnten Dornbreite schon nach fünf Minuten einen Gegentreffer zufügen. Julius Rapp traf zum 1:0. Liga-Leihgabe Baturan Günes konnte in der 28. Minute egalisieren. Auf das Konto von „Batu“ ging auch der Assist zum zweiten Tor, das Norman Bierle (41.) herbeisteuerte. Schlussmann Daniel Marco parierte einige Male gut und konnte weitere Gegentore für den FC Dornbreite verhindern. Bierle, der bereits im letzten Spiel zweifach traf, schnürte in Minute 71 den Doppelpack. Die Lübecker stehen momentan bei starken 17 Zählern und haben einen Punkt Vorsprung vor Verfolger SV Viktoria 08.

Sebastian Ballhausen (Reinfeld): „Ich bin dieses mal zufrieden mit der Leistung und der Einstellung des Teams. Am Ende war Dornbreite heute konsequenter beim Nutzen der Torchancen. Auf beiden Seiten fünf Torchancen, aber wir verlieren das Spiel mit 1:3. Wir haben alleine drei Mal die Situation, dass wir alleine auf das Tor zu laufen, bekommen den Ball aber nicht einmal im Kasten unter. Dann verlierst du so ein Spiel halt. Positiv nach dem letzten Wochenende ist aber, dass wir uns diese Chancen wieder erspielen. Nächste Woche wollen wir dann den nächsten Schritt machen und die Chancen auch wieder nutzen und dann auch wieder gewinnen.“

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Patrick Hempel (Dornbreite): „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, da wir wiederholt mit einer Fünferkette des Gegners Probleme hatten. Nach einer Umstellung brauchten wir ein bisschen, um dann gut Zugriff aufs Spiel zu kriegen. Wir gehen mit einer schmeichelhaften Führung in die Kabine. Im zweiten Abschnitt spielen wir es dann aber sehr souverän runter und lassen nur eine Torchance des Gegners zu.“

SV Viktoria 08 beweist Moral

SV Viktoria 08 – Eintracht Groß Grönau II 3:1

Den zweiten Sieg am Stück konnte der SV Viktoria einfahren. Der starke Aufsteiger und Tabellenzweite behielt gegen Eintracht Groß Grönau II die Oberhand. Für die Elf vom Torfmoor setzt sich die sportliche Krise weiter fort. So wurden die letzten fünf Duelle allesamt verloren und die Mannschaft von Stephan Kliesmann steht mittlerweile nur noch hauchdünn vor den beiden Abstiegsrängen. Nach torloser erster Hälfte mit besseren Chancen auf Seiten der Gäste schoss Alireza Asadollahi (46.) direkt nach Wiederbeginn das einzige Grönauer Tor. Dieser knappe Vorsprung hatte jedoch nur zehn Minuten Bestand, denn Viktoria antwortete dank Hamied Al Kaderi (56.) schnell. Doch damit nicht genug: Das Team von der Falkenwiese fand jetzt immer besser in die Spur und konnte sich den Heimsieg dank weiterer erfolgreicher Abschlüsse von Maximilian Tilting (61.) und Julian Wiebelitz (68.) sichern.

Timur Akgün (Viktoria): „Ein wildes Spiel. Eine sehr schwache erste Halbzeit, in der wir gar nicht in die Zweikämpfe gekommen sind und ohne Herz gespielt haben. Da hat es einfach am Miteinander und der Körpersprache gefehlt. Grönau hatte drei sehr gute Chancen. Da hätten wir auch aus dem Spiel raus sein können. Zur zweiten Halbzeit sind wir dann mit einer sehr guten Ansprache ganz anders gestartet, haben leider Gottes aber das 0:1 bekommen. Davon haben wir uns aber gar nicht beeinflussen lassen, sondern unser aggressives Spiel aufgezogen und viel besser miteinander kombiniert. Am Ende darf sich Grönau auch nicht darüber beschweren, wenn es 4:1 oder 5:1 steht. Ein verdienter Sieg.“

Stephan Kliesmann (Grönau): „Die Negativserie hält an. Mehr gibt es dazu heute nicht zu sagen.“

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Türkischer SV – MTV Ahrensbök 2:1

MTV lässt sich in Unterzahl die Butter vom Brot nehmen

Es war das Kellerduell an diesem siebten Spieltag der Kreisliga Süd-Ost – mit dem besseren Ende für den Türkischen Sportverein, der dem MTV Ahrensbök die Rote Laterne übergeben hat. Dabei sah es anfangs überhaupt nicht gut aus für den Gastgeber, denn Ridvan Atmaca unterlief nach genau einer halben Stunde ein Treffer ins eigene Netz. In der 52. Minute wurde Atmaca nach einer Notbremse mit glatt rot vom Platz gestellt und das Schicksal des Türkischen SV schien bereits besiegelt. Doch man schaffte den Turnaround und legte sich in Unterzahl so richtig ins Zeug. Mit viel Kampfgeist drehte man den Spieß binnen einer Minute um. Erst behielt Sergen Tarim (64.) vom Elfmeterpunkt aus die Nerven, dann gelang ihm in der 65. das Siegtor. Der TüSV verbessert sich durch diesen wichtigen Sieg auf Position Zehn.

Ender Ergin (TüSV): „Erste Halbzeit Flop, zweite Halbzeit Top. In der ersten Halbzeit haben wir kein Zugriff auf das Spiel. In der zweiten Halbzeit ab der 52. Minute spielen wir nach einer vermeintlichen roten Karte mit zehn Mann endlich unseren Fußball mit Herzm, lassen den Ball und Gegner viel besser laufen. Wir vom Trainerstab sind stolz auf die Leistung unserer Mannschaft. Wir sind uns sicher , dass auch Ahrensbök schnell aus dem Tabellenkeller rauskommt.“

Patrick Bohnsack (Ahrensbök): „Eine Niederlage gegen den direkten Konkurrenten schmeckt überhaupt nicht. Jetzt brennt der Baum richtig. Wir schaffen es nicht, die Leistung von der ersten Halbzeit mit in die zweite Halbzeit zu nehmen und hören nach der roten Karte für den Türkischer SV auf mit Fußballspielen. Jetzt bin ich gespannt.“

TSV Pansdorf II macht nach der Halbzeit alles klar

TSV Pansdorf II – TuS Lübeck 4:0

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Beim TSV Pansdorf II läuft es weiterhin nach Plan. Keine der letzten sechs Begegnungen verlor man und vier Mal verließ man den Platz als Sieger. So auch beim deutlichen 4:0 über den TuS Lübeck. Die personell in diesem Spiel sehr dezimierten Gäste mussten in der 27. Minute den Rückstand durch Alexander Witt hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel konnte Ulf Landsberg (54.) erhöhen und als Mika Fregin (77.) zum vorentscheidenden 3:0 netzte, war die Sache am Techauer Weg so gut wie gelaufen. Marcel Schley (82.) setzte mit dem 4:0 den Schlusspunkt. Pansdorfs Reserve klettert auf Platz Drei und steht nun schon bei 14 Punkten. Der Rückstand auf die Tabellenspitze beträgt nur drei Punkte.

Der TSV Pansdorf II konnte seine Serie mit einem klaren Sieg über den TuS Lübeck ausbauen.

Der TSV Pansdorf II konnte seine Serie mit einem klaren Sieg über den TuS Lübeck ausbauen.

Patrik Jaacks (Pansdorf): „Das war heute ein guter Schritt in die richtige Richtung. Der Gegner stand wie erwartet von Beginn an sehr tief und hat das Spiel in der eigenen Hälfte verteidigt. Unsere Jungs haben das sehr besonnen und diszipliniert gespielt. Wir haben hinten nichts zugelassen und kamen vorne insbesondere über lange Bälle immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Nach dem 2:0 in der zweiten Halbzeit brach TuS dann etwas ein und wir hatten mehr Räume, wodurch wir am Ende einen deutlichen Heimsieg feiern durften. Kompliment an die Mannschaft, das war ein wirklich gutes Spiel und ein nächster kleiner Schritt in der eigenen Entwicklung.“

Kevin Berens (TuS): „Das Ergebnis spiegelt leider nicht das Spiel wider. Aufgrund dessen, dass Pansdorf unserer Bitte nach einer Spielverlegung nicht nachkam, mussten wir mit einem sehr dezimierten Kader antreten, inklusive tatkräftiger Unterstützung aus der zweiten Herren. Das Spiel gab nur wenig Torchancen her, bis zum ersten individuellen Fehler im Aufbauspiel, welchen Pansdorf direkt zur Führung nutzte. Wir machten uns im Laufe des Spiels das Leben selber schwer. In der zweiten Halbzeit waren wir dann auch nicht mehr ganz so konzentriert, sodass sich immer wieder kleine Fehler in unser Spiel einschlichen, die zu weiteren Gegentoren führten. Jetzt heißt es Mund abwischen und den Fokus nach vorne richten.“

SV Eintracht Segeberg wird in zweiter Hälfte „filetiert“

TSV Schlutup – SV Eintracht Segeberg 5:1

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Einen völlig verdienten Sieg – da waren sich nach der Partie beide Trainer komplett einig – bejubelte die Mannschaft des TSV Schlutup schon am Donnerstagabend. Manuel Homfeld brachte seine Farben nach einer Viertelstunde in Front, doch mit der ersten konsequenten Offensivszene glich Kevin Müller (32.) für die Eintracht aus. Die beiden Türöffner zum Heimsieg waren das 2:1 per Elfmeter von Homam Alkhuby (60.) sowie das 3:1, das Lars Steinhauer (61.) nur Sekundenbruchteile später gelang. Auch Alexander Lage (72.) und der eingewechselte Tim Blociszeski (90.) trugen sich noch in die Torschützenliste ein. Während Schlutup auf Platz Fünf springt, rutscht Segeberg auf Position Acht.

Gegen den TSV Schlutup geriet der SV Eintracht Segeberg erstmals mächtig unter die Räder.

Gegen den TSV Schlutup geriet der SV Eintracht Segeberg erstmals mächtig unter die Räder.

Mark Seemann (Schlutup): „Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten von Beginn an das Heft in der Hand und kamen zu einigen Abschlüssen und dann auch zur Führung durch Manu. Ein einziges Mal sind wir nicht ganz sortiert in Halbzeit Eins und fangen uns mit dem ersten richtigen Abschluss des Gegners den Ausgleich. Eine ordentliche Halbzeit, in der du definitiv führen musst. Nach der Halbzeit kommt Segeberg zu einer guten Chance, danach haben wir dann aber wieder alles im Griff und können dann auch endlich unsere Chancen nutzen. So schrauben wir das Ergebnis bis auf 5:1 in die Höhe. Eine gute Leistung der Jungs heute, wo man, wenn man nörgeln will, sagen muss, dass wir doch schon noch zwei oder drei Tore hätten mehr machen müssen. Das ist aber heute Jammern auf hohem Niveau. Nun heißt es weiterarbeiten und dann auch mal in Grönau nachlegen.“

Mark Galander (Segeberg): „Sechs Spiele waren wir auf Augenhöhe, aber jetzt hat’s uns erwischt und wir verlieren völlig verdient, auch in dieser Höhe. Zum Start vercoache ich mich und wir geraten durch eine schlechte Formation ordentlich unter Druck. Nach der Umstellung bekommen wir dann langsam Zugriff in das Spiel. Schlutup bleibt trotzdem besser und immer gefährlich und so machen wir quasi aus dem Nichts das 1:1. Bis zur Halbzeit passiert dann nicht mehr viel und wir kommen sogar mit zwei richtig guten Chancen gut in die zweite Halbzeit.Von einem glasklaren Elfmeter und einem Konter quasi mit dem Spielzug danach erholen wir uns dann allerdings nicht mehr und werden dann filetiert. Dass so ein Spiel kommt, war uns allen klar. Dass uns ein bisschen der Wille dabei abgeht, bleibt ein Thema und muss intern noch besprochen werden.“

Gerechtes 2:2 in Bad Schwartau

SG Bad Schwartau – ATSV Stockelsdorf 2:2

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Die einzige Punkteteilung an diesem Spieltag bekamen die Zuschauer am Schwartauer Kirchhof zu sehen. Die Schwartauer gingen im Nachbarschaftsduell in der 42. Minute durch Pascal Behrens in Führung, kassierten nach einer Stunde das 1:1 von Gökhan Benzer. Nachdem man nach dem Tor von Kevin Son (67.) einem Rückstand hinterherlaufen musste, bewies man aber die richtige Einstellung und so war es Spielertrainer Martin Mendig, der höchstpersönlich für das 2:2 sorgte. Die SG Bad Schwartau ist mit vier Punkten nun Vorletzter und „Stodo“ musste Platz Drei an Pansdorf II abgeben.

Martin Mendig (Schwartau): „In einem sehr zerfahrenen Spiel gegen eine starke Stockelsdorfer Mannschaft holen wir einen Punkt. Am Ende wohl ein gerechtes Remis. Wir wünschen dem Trainerteam um Tarek und Co. alles Gute für die weitere Saison.“

Jan Mehlfeld (Stockelsdorf): „Das Unentschieden geht in Ordnung. Erste Halbzeit machen wir es der SG zu einfach und liegen verdient zurück. Nach der Pause machen wir es deutlich besser und drehen die Partie, versäumen aber das Dritte nachzulegen und bekommen dann das 2:2. Am Ende war es ein faires Derby und wir wünschen der SG weiterhin viel Erfolg.“

Der 8. Spieltag auf einen Blick:

Donnerstag, 22. September:

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Türkischer SV – SG Bad Schwartau (19.30 Uhr)

Samstag, 24. September:

ATSV Stockelsdorf – SV Schackendorf (14.00 Uhr)

MTV Ahrensbök – TSV Pansdorf II (15.00 Uhr)

FC Dornbreite II – SG Bad Schwartau (16.30 Uhr)

Sonntag, 25. September:

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SC Rapid Lübeck II – Türkischer SV (12.30 Uhr)

TuS Lübeck – SV Viktoria 08 (14.00 Uhr)

Eintracht Groß Grönau II – TSV Schlutup (14.00 Uhr)

SV Eintracht Segeberg – SG Reinfeld/Kronsforde (15.00 Uhr)

Die besten Torschützen der Kreisliga Süd-Ost:

1. Norman Bierle (FC Dornbreite II): 7

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2. Alireza Asadollahi (Eintracht Groß Grönau II): 6

3. Sergen Tarim (Türkischer SV): 5

Von Hendrik König

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