Fußball

Confima-Cup: FC Dornbreite gewinnt eigenes Turnier

Eutins Cedric Schrake verliert das Luftduell gegen Hayri Akcasu vom FC Dornbreite.

Eutins Cedric Schrake verliert das Luftduell gegen Hayri Akcasu vom FC Dornbreite.

Lübeck. Sieger der 15. Auflage des Confima-Sommercups ist Ausrichter FC Dornbreite Lübeck. Durch einen 5:1-Erfolg gegen den Mitfinalisten von Eutin 08 bleibt der FCD als einziger Teilnehmer des seit Dienstag laufenden Turniers ungeschlagen. Nachdem die frühe Führung der Lübecker von Sadok-Ämin Amara besorgt (5.) und von Fatlind Zymberi egalisiert wurde (9.), schraubte die Mannschaft von Sascha Strehlau das Ergebnis vor 200 Zuschauern hoch, Janek Brandt (18.), Amara (62.) sowie David Senghore (73.) und Norman Bierle (82.) trafen für den Oberligisten, der sich mit den Rosenstädtern einem Gegner gegenüber sah, der keine 20 Stunden nach Abpfiff des Turnierfinales im Landespokal-Achtelfinale auf den TSB Flensburg trifft (So., 14 Uhr).

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"Beim eigenen Turnier alle Spiele zu gewinnen, war unser Anspruch", erklärte Strehlau. "Unterm Strich war das heute ein verdienter Sieg. Wir wussten, dass Eutin am Sonntag ein Pokalspiel hat und sicher einige Spieler schont, aber wir haben nur auf uns geguckt und unseren Plan gut umgesetzt. Die Jungs, die jetzt über die Turniertage dabei waren, haben sich alle reingehauen." Tatsächlich hatte Eutin-Trainer Dennis Jaacks zahlreiche Stammkräfte auf der Bank belassen und zum Teil erst im Verlauf des Spiels eingewechselt. "Es waren am Ende mehr Zuschauer da, als wir erwartet hatten", erklärte Strehlau, der mit Blick auf das parallel stattfindende Pokal-Achtelfinale des VfB Lübeck beim TSV Pansdorf, mit weniger Besucherinnen und Besuchern am Finaltag gerechnet hatte.

Im Spiel um Platz fünf hatten sich am frühen Nachmittag der SV Azadi Lübeck und der FC Schönberg 95 gegenübergestanden. Die Maurinekicker, die in ihrem ersten Spiel des Turniers ein schallendes 1:8 gegen den 1. FC Phönix Lübeck II quittieren mussten, drehten im Platzierungsspiel gegen den Neu-Verbandsligisten den Spieß um und schossen ihrerseits ein 8:1 heraus. Nachdem Azadi durch Patrick Boy in Führung gegangen war (27.), verpasste Halo Ali die Chance auf das 2:0, als er mit einem Strafstoß an FC-Schlussmann Szymura scheiterte (36.). Mit dem Pausenpfiff erzielte Mario Nagel stattdessen das 1:1 (46.) und steuerte nach Wiederanpfiff auch die Schönberger Führung bei (52.). Es folgte ein halbes Dutzend weiterer Tore, welche Kapitän Daniel Halke (60.), Eik Schewe (67.), Felix Kaben (75., FE, 90.), abermals Nagel (86.) sowie Gastpieler Luke Wagener für die Nordwestmecklenburger erzielten (88.).

„Für mich war es heute wichtig, dass wir Einstellung zeigen und den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Uns ist es dann auch gelungen, das Tempo nach dem Ausgleich hochzuhalten und wir verabschieden uns nach der Schmach aus dem ersten Spiel mit einem fast ausgeglichenen Torverhältnis“, erklärte Schönberg-Co-Trainer Jan Pekrun, der das Traineramt beim Confima-Cup interimsmäßig für Cheftrainer Axel Junker übernahm, der im Urlaub weilte. „Wie in allen Spielen beim Confima-Cup gehen wir in Führung und verpassen es dann, konzentriert über 90 Minuten hinweg die Defensive stabil zu halten. Natürlich sind wir noch mitten in der Vorbereitung und uns fehlen auch noch einige Spieler, trotzdem war das von einigen auch einfach zu wenig“, resümierte Kordo Mohammad, Trainer des SV Azadi, der die Leistungen, die seine Mannschaft in den ersten Halbzeiten der Turnierspiele gezeigt hatte, als positiv hervorhob und dem FC Dornbreite für die Einladung dankte.

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Den dritten Platz sichterte sich der VfB Lübeck II, der im „kleinen Stadtderby“ die Reserve des 1. FC Phönix Lübeck mit 3:1 schlug. Der Ex-VfBer Marvin Scheibel hatte die Adler früh in Führung gebracht (2.), bevor Keenon Erfurth nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte zum 1:1 traf (59.). VfB-Gastspieler Emanuel Adou (zuletzt HSV und Heider SV) brachte die Grün-Weißen mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange obere Eck in Führung, Henry Meyer vollendete in der Schlussphase einen mustergültig vorgetragegenen Konter zum 3:1 (86.). „In unserem vierten Spiel in sieben Tagen standen uns durch nun insgesamt neun Ausfälle keine Wechselspieler zur Verfügung, die Jungs sind vor allem im zweiten Durchgang total auf dem Zahnfleisch gegangen. Der VfB war am Ende einfach frischer und wir haben hinten raus verdient verloren“, resümierte Phönix-Teammanager Gabriel Lopes als fairer Verlierer. Nils Kjär, Trainer der VfB-U23 sprach von einem „Spiel, in das wir schwer reingekommen sind und in das wir uns vor allem aufgrund unseres Zweikampfverhaltens reingearbeitet haben. So wollen wir es auch in den Punktspielen sehen“, erklärte Kjär.

Der gesamte Turnierverlauf in der Übersicht:

Dienstag, 12. Juli:

Gruppe A: FC Dornbreite – 1. FC Phönix Lübeck II (3:1)

Gruppe B: SV Azadi Lübeck – Eutin 08 (2:4)

Mittwoch, 13. Juli:

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Gruppe B: VfB Lübeck II – SV Azadi Lübeck (5:1)

Gruppe A: 1. FC Phönix Lübeck II – FC Schönberg 95 (8:1)

Donnerstag, 14. Juli:

Eutin 08 – VfB Lübeck II (2:0)

FC Schönberg 95 – FC Dornbreite (2:3)

Sonnabend, 16. Juli:

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Spiel um den 5: SV Azadi Lübeck – FC Schönberg 95 (1:8)

Spiel um den 3. Platz: 1. FC Phönix Lübeck II – VfB Lübeck II (1:3)

Finale: FC Dornbreite – Eutin 08 (5:1)

Von Bend Strebel

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