Fußball: Kreisliga Süd

Doppelpack Caliskan: FC Ahrensburg macht gegen Borussia Möhnsen aus 0:2 ein 3:2

Der FC Ahrensburg kämpfte sich mit einer klaren Leistungssteigerung gegen Borussia Möhnsen zurück.

Der FC Ahrensburg kämpfte sich mit einer klaren Leistungssteigerung gegen Borussia Möhnsen zurück.

Ahrensburg/Wentorf A.S./Siebenbäumen/Gudow/Bargfeld. FC Ahrensburg – SV Borussia Möhnsen 3:2

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„Eigentlich hätten wir am Ende sogar 5:2 gewinnen müssen“

Der FC Ahrensburg hat am Sonntag eine klasse Moral bewiesen. Auf dem heimischen Kunstrasen an der Klaus-Groth-Straße setzte man die Anfangsphase so richtig in den Sand und lag schon nach fünf Minuten mit 0:2 im Hintertreffen. Für die Borussia trafen Kevin Ebner (1.) und Chris Kruse (5.). Mit zunehmender Spieldauer nahmen die Anteile des FCA jedoch weiter zu und ein Traumtor aus der Distanz von Harun Caliskan (43.) war es, das neue Hoffnung brachte. Nach dem Pausentee war Ahrensburg dann klar das dominante Team mit dem Plus an Möglichkeiten. Verdient gelang Hasan Ajvazi (65.) das 2:2 und nur drei Minuten später wurde Caliskan (68.) mit seinem zweiten Tor zum Matchwinner. Am Ende hätte das Ergebnis gut und gerne auch höher ausfallen können.

Avni Ajvazi (Ahrensburg): „Die ersten 20 Minuten haben wir verschlafen und lagen schon nach fünf Minuten durch individuelle Fehler mit 0:2 hinten. Nach und nach kamen wir besser hinein und erspielten uns mehr Chancen. Möhnsen war sehr motiviert und hat hoch gepresst. Durch einen Sonntagsschuss kommen wir zum 1:2. Dann kam in der Kabine meine Ansprache, dass wir es noch schaffen, wenn wir so weiterspielen. Zweite Halbzeit waren wir klar besser und haben viel liegenlassen. Eigentlich hätten wir am Ende sogar 5:2 gewinnen müssen. Von Möhnsen kam bis auf hohe Bälle nicht mehr viel, sie waren dann auch etwas platt und kamen mit unserem Tempo nicht klar. Der Sieg ist mehr als verdient und ich denke, das Spiel wird uns gut tun. Eine sehr starke Mannschaftsleistung.“

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Philip Hartig (Möhnsen): „Nach unserem Traumstart haben wir das 3:0 verpasst. Leider haben wir den Faden noch in der ersten Halbzeit verloren, haben Ahrensburg mehr Platz im Aufbau gelassen. Bitter, dass ausgerechnet ein Sonntagsschuss direkt vor der Halbzeit im Knick landet. Die hitzige zweite Halbzeit konnten wir leider nicht für uns entscheiden. Aktuell fehlt uns das Spielglück, sodass ein mögliches 3:1 auf der Linie gerettet wird. Dieses erarbeiten wir uns nun in der Trainingswoche für das kommende Heimspiel gegen Siebenbäumen.“

Auslassen von Großchancen wird TSV Berkenthin zum Verhängnis

SG Wentorf-S./Schönberg – TSV Berkenthin 3:1

Eine in den Augen von Mirco Trautmann bittere Niederlage musste der TSV Berkenthin in Wentorf verkraften. Denn der Vorletzte, der neben Schlusslicht GW Siebenbäumen II das einzige akut abstiegsgefährdete Team ist, begann gut und hatte im ersten Abschnitt auch mehr vom Spiel. Man nutzte seine Chancen aber nicht und musste stattdessen das 1:0 von Patrick Großer (39.) schlucken. Auch in die zweite Hälfte starteten die Gäste besser, belohnten sich aber wieder nicht für den Aufwand. Nachdem ein Abseitstor nicht gegeben wurde, fing man in einer Druckphase den zweiten Gegentreffer von Till Kramp (73.). Der stark aufspielende Joker Lasse Löffler (80.) war für das 3:0 verantwortlich, das zugleich die Entscheidung bedeutete. Das 3:1 durch Mirco Trautmann (87.) kam dann natürlich deutlich zu spät.

Der TSV Berkenthin zeigte in Wentorf eine gute Vorstellung, scheiterte aber wiederholt vor dem Tor.

Der TSV Berkenthin zeigte in Wentorf eine gute Vorstellung, scheiterte aber wiederholt vor dem Tor.

Bahattin Altinalana (Wentorf): „Vorm spiel war mir wichtig, dass wir mit einem Sieg ins neue starten. Dies ist uns gelungen. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und haben eigentlich nichts umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dadurch hatte Berkenthin schon mehr vom Spiel. Zweite Halbzeit sind wir wieder nicht gut gestartet und hätten uns nicht über ein Gegentor beschweren dürfen. Aber dann wurden wir immer besser. Auch dank der Einwechslung von Lasse Löffler, der einen Sahnetag erwischt und heute den Unterschied gemacht hat. Am Ende würde ich sagen, dass es nicht unverdient war.“

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Mirco Trautmann (Berkenthin): „Schwierig, die richtigen Worte nach dem Spiel zu finden. Es ist einfach schade, dass die Mannschaft sich für eine ordentliche Leistung nicht mit wenigstens einem Punkt belohnt. Die Möglichkeiten für insgesamt vier, fünf oder auch sechs Tore waren ohne Probleme da. Leider scheitern wir heute an der Chancenverwertung. Da war unser Gegner heute effektiver. Aus zwei Chancen in Halbzeit Eins gibt es kurz vor der Halbzeit das 0:1 aus unserer Sicht. Und in Halbzeit Zwei bekommen wir den Gegentreffer zum 0:2 in einer Phase, wo wir zwei oder drei Riesenmöglichkeiten nicht nutzen inkl. Abseitstor und dann stehst du am Ende mit leeren Händen da.“

Offensive bleibt Hauptproblem bei GW Siebenbäumen II

SV Grün-Weiß Siebenbäumen II – SSV Güster 0:3

Für die zweite Mannschaft von Grün-Weiß Siebenbäumen wird der Klassenerhalt weiter zur Mammutaufgabe. Gegen den SSV Güster, der personell angeschlagen und mitTrainer Marc Wonerow in der Innenverteidigung auflief, wollte man den dritten Saisonerfolg feiern. Und die Gastgeber begannen gut und scheiterten in der ersten Viertelstunde drei Mal nur knapp am Außennetz oder an Keeper Thilo Niemann. Für Siebenbäumen kam es hingegen wie so oft. Einer der ersten gefährlichen Angriffe des Gegners landete direkt im Kasten. Jona Hiepko (19.) zirkelte das Leder gekonnt in den Giebel. Nach schwachem Defensivverhalten konnte Fabian Morgenstern (22.) schnell auf 0:2 stellen und GWS etwas den Zahn ziehen. Der Letzte agierte zu viel mit langen Bällen und kombinierte zu selten. Nach der Pause wurde Grün-Weiß im Zweikampfverhalten wieder griffiger und nahm den Kampf ingesamt besser an. Lasse Gerken hatte mit seinem Versuch an die Unterkante der Latte Pech. Marc Wonerow (74.) musste nach Foulspiel mit gelb-rot vom Feld. Doch auch die zahlmäßige Überlegenheit half letztlich nicht: In der Schlussphase, als Siebenbäumen alles nach vorn warf, wurde man eiskalt ausgekontert und bekam das 0:3 von Besnik Karaqi (86.). Aushilfskeeper und etatmäßiger Innenverteidiger Niklas Hammling war bei allen drei Gegentreffern machtlos. Der SSV wurde außen lautstark vom rotgesperrten Winterneuzugang Thorben Wurr angefeuert, der in der Hinrunde noch für GWS in der Oberliga auflief.

Marco Kalcher (Siebenbäumen): „Das war eine vermeidbare Niederlage. Wir benötigen einfach zu viele Torchancen, um zum Erfolg zu kommen. Nur 15 geschossene Tore in 15 Spielen. Das deckt leider schonungslos unser Manko auf. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen und versuchen es weiter. Irgendwann wird der Knoten platzen.“

SSC Hagen Ahrensburg II überzeugt im ersten Durchgang

SSC Hagen Ahrensburg II – S.I.G. Elmenhorst 4:2

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Gegen Elmenhorst hatte Hagen II, das die Saison mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Zweiter hinter dem SVT Bad Oldesloe abschließen wird, alles unter seiner Kontrolle. Für Ahrensburg trafen Ruben Ewert (18./40.), Paul Kappner (20.) und Lennard Lande (45.) schon in der ersten Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel schaltete der SSC dann aber mindestens einen Gang zurück und so kam es, dass sich Elmenhorst immer wieder Torszenen erspielen konnte. Aaron Willers (63.) und Lennox Lemke (72.) ließen die S.I.G. nochmal bis auf zwei Tore herankommen. Die Möglichkeit auf Tor Nummer Drei war ohne Frage da, doch am Ende bleiben die drei Punkte wie erwartet an der Hagener Allee.

Michal Ratajczak (Ahrensburg): „Es war uns heute wichtig, unseren zweiten Platz zu verteidigen. Wir haben uns einiges vorgenommen für das Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel voll unter Kontrolle gehabt. An einigen Stellen hätten wir zielstrebiger und schneller spielen können und die Räume, die der Gegner uns geboten hat, noch besser nutzen können. Ich denke, die Führung war auch in der Höhe verdient zur Halbzeit. Die zweite Halbzeit wollen wir am liebsten schnell vergessen. Wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden und durch sehr viele individuelle Fehler den Gegner unnötig stark gemacht. Am Ende ist der Sieg verdient. Wir müssen den Vorsprung nur souveräner zu Ende spielen.“

Bernd Reinke (Elmenhorst): „Leider konnte ich erst zur zweiten Halbzeit da sein und war ein wenig geschockt, dass es bereits 4:0 stand. In der Halbzeit haben wir umgestellt und sicherlich davon profitiert, dass der Gegner weniger gemacht hat. Jedenfalls war die zweite eine sehr gute Halbzeit. Meine Jungs haben mutig nach vorn gespielt. Leider haben wir noch drei bis vier gute Chancen liegenlassen. Doch insgesamt müssen wir das Ergebnis akzeptieren und uns vorwerfen, dass wir laut meinem Co viel zu einfache Tore bekommen haben. Gratulation an meinen Kollegen und seiner Mannschaft zu einer tollen Saison. Wir arbeiten noch daran.“

Jasper Gienow nach Einwechslung an zwei Toren beteiligt

TSV Gudow – VfL Rethwisch 1:3

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Siegreicher Sonntag für den VfL Rethwisch am Segrahner Berg, wo man sich mit 3:1 durchsetzen konnte. Die erste Halbzeit war von vielen kleinen Fouls und Nickligkeiten geprägt, sodass es in den Strafräumen kaum einmal gefährlich wurde. Ein Freistoß des zur Pause gekommenen Jasper Gienow war es, der zum Führungstor von Milan Prieske (56.) führte. Gienow selbst sorgte mit seinem Tor in Minute 84 für die Vorentscheidung. Es sollten noch zwei weitere erfolgreiche Abschlüsse folgen. Erst stellte Christopher Willuhn (87.) auf 0:3, dann betrieb Gudows Kapitän Hendrik Burmeister (90.+2) mit dem 1:3 ein wenig Ergebniskosmetik. Die beiden Mannschaften sind mit 23 Zählern punktgleich. Aufgrund des um Nuancen besseren Torverhältnisses ist Gudow Vierter und Rethwisch Fünfter.

Tobias Chylla (Rethwisch): „Die erste Halbzeit war trotz einem Chancenüberhang unsererseits ein ausgeglichenes Spiel. Durch viele kleine Fouls im Mittelfeld von beiden Seiten kam kein richtiger Spielfluss auf und wir konnten unsere Angriffe häufig nicht spielerisch lösen. In der Halbzeitpause haben wir uns viel vorgenommen und haben die taktische Ausrichtung nochmal verändert. Wir kamen durch hohe Ballgewinne und gute Umschaltmomente zu mehr Chancen, aus denen das 2:0 und 3:0 entstanden. Ein schweres Spiel auf schwerem Geläuf gegen einen kampfstarken Gegner, das wir am Ende verdient gewinnen konnten.“

VfR Todendorf gelingt der Restart nach vier Monaten Kreisliga-Pause

Bargfelder SV – VfR Todendorf 0:3

Dem VfR Todendorf ist ein guter Auftakt nach der viermonatigen Winterpause gelungen. In den Augen von BSV-Trainer Frank „Opa“ Witte verschlief seine Mannschaft die gesamte erste Halbzeit. Zwei Treffer der Todendorfer von Matthias Möller (9.) und Marcel Firl (35.) belegen diese Aussage. In der zweiten Halbzeit legte Bargfeld zwar eine Schippe drauf, war aber unterm Strich zu ungefährlich oder aber Torwart Leon Wulf konnte abwehren. Ein verwandelter Strafstoß von Marcel Firl (76.) bedeutete den 0:3-Endstand.

Jubel beim VfR Todendorf nach dem verdienten 3:0 über den Bargfelder SV.

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Frank Witte (Bargfeld): „Wir haben uns in der ersten Halbzeit viel vorgenommen, aber nichts davon umgesetzt und gehen so in einer wenig ansehnlichen Partie zur Halbzeit mit 0:2 vom Platz. In der zweiten Halbzeit konnten wir nach einigen Veränderungen das Spiel offener gestalten, allerdings ohne die nötige Durchschlagskraft für eine Korrektur der verschlafenen ersten Halbzeit herbeizuführen. Erfreulich war der Einsatz unserer Nachwuchsspieler Björn, Till und Bennet, die mit ihrer Einwechslung zur zweiten Halbzeit neuen Schwung in das Spiel brachten und so trotz der Niederlage für einen Lichtblick sorgten.“

Sebastian Olk (Todendorf): „Bargfeld startete mit Pressing in die Partie und hatte zu Beginn etwas mehr Ballbesitz. Aber mit unserem früheren 0:1 übernahmen wir die Spielkontrolle, erarbeiteten uns weitere Abschlüsse und konnten noch vor der Pause das verdiente 0:2 erzielen. Mit Beginn der zweiten Hälfte überließen wir Bargfeld mehr Ballbesitz und konzentrierten uns selbst darauf, sicher zu stehen. Die Gastgeber kamen jetzt zwar zu einzelnen Abschlüssen, aber wenn, dann war unser Keeper Leon zur Stelle. Auf der anderen Seite konnten wir dann noch durch einen eiskalt verwandelten Elfer auf 0:3 erhöhen. Nach einer langen Winterpause haben wir heute eine kämpferisch starke Partie geliefert und verdient gewonnen. Besonders loben möchte ich unsere gesamte Defensive, der es heute gelang, zu Null zu spielen.“

Die Top-Torschützen der Kreisliga Süd:

1. Noor Al-Tamemy (SVT Bad Oldesloe): 19

1. Tyll Luka Mohr (S.I.G. Elmenhorst): 19

3. Bennet Gollin (FC Ahrensburg): 16

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Der nächste Spieltag auf einen Blick:

Freitag, 24. März:

VfR Todendorf – SVT Bad Oldesloe (19.30 Uhr)

Sonntag, 26. März:

TSV Berkenthin – Bargfelder SV (15.00 Uhr)

S.I.G. Elmenhorst – SG Wentorf-S./Schönberg (15.00 Uhr)

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VfL Rethwisch – SSC Hagen Ahrensburg II (15.00 Uhr)

TSV Gudow – SSV Güster (15.00 Uhr)

SV Borussia Möhnsen – SV Grün-Weiß Siebenbäumen II (15.00 Uhr)

LN

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