Fußball-Oberliga

Erneuter Rückschlag für FC Dornbreite: 1:2 bei Liganeuling Husumer SV

Wartet mit seiner Mannschaft weiter auf die Wende: FCD-Trainer Thomas Manthey.

Wartet mit seiner Mannschaft weiter auf die Wende: FCD-Trainer Thomas Manthey.

Husum. Der FC Dornbreite geht schweren Zeiten entgegen, denn statt des erhofften Befreiungsschlags mussten die Lübecker eine bittere 1:2-Auswärtsschlappe im Nachholspiel beim Aufsteiger Husumer SV einstecken.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Reaktion bleibt aus

Lange hatte es am Tag der Deutschen Einheit vor 277 Zuschauern nach einem knappen 1:0 ausgesehen, doch in der Schlussphase drehten die Gastgeber noch die Partie, die den FCD in der Tabelle nun sogar hinter sich lassen. „Die Enttäuschung ist groß und der Frust sitzt tief“, sagte ein enttäuschter Gästetrainer Thomas Manthey nach dem Abpfiff. Ein Fortschritt ist nicht zu erkennen. Das Team ist weiter sieglos, nachdem Manthey im September Ex-Trainer Sascha Strehlau ablöste.

Erneut Pleite nach Führung

Problem ist, dass der Kader einfach nicht oberligatauglich ist und im Sommer völlig falsch zusammengestellt wurde. Es fehlt einfach an der nötigen Breite und Qualität im Aufgebot. Manthey muss die Suppe nun auslöffeln. „Ich suche keine Ausreden, auch nicht dass die Regeneration nach dem Spiel am Sonnabend bei Inter Türkspor Kiel (3:3, Anm. d. Red.) kurz war“, sagte er den LN. Wie schon in den ersten beiden Spielen unter seiner Regie gaben die Lübecker eine Führung aus der Hand. Verteidiger Jannek Brandt war per Kopfball nach einer Ecke erfolgreich (45. +1).

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Ayene unbedrängt zum 1:1

Die Husumer gewannen letztlich nicht unverdient, da sie auf einem tiefen Boden im Stadion Am Hasselberg die bessere Spielanlage zeigten. Dornbreite versuchte es fast ausschließlich nur mit langen Bällen. Die Gegentore fallen zu einfach. Beim 1:1 von Pascal Ayene störte Sadok Amara nicht entscheidend genug, so dass der Ball genau im den rechten Winkel einschlug (74.).

Freistoß wird zum Boomerang

Abenteuerlich war auch die Entstehung zum 1:2. Vorausgegangenen war ein eigener Freistoß von Kapitän David Senghore an der rechten Eckfahne in der gegnerischen Hälfte. Der Freistoß wurde in der Mitte des Strafraums von einem HSV-Spieler per Kopfball abgefangen. Danach ging es schnell. Über zwei Stationen ging es auf die andere Seite. Erst kann Hayri Akcasu die Flanke auf der linken Seite nicht verhindern, ehe gleich zwei Dornbreiter Abwehrspieler zugucken, wie Torschütze Finn Christiansen in der Mitte mutterseelenallein zum Siegtreffer einschießen kann (83.) – wieder kein Druck auf die ballführenden Spieler.

Es geht gegen den Abstieg

Alarmierend: In den drei Spielen unter Manthey kassierten die Lübecker insgesamt neun Gegentreffer gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Senghore & Co. finden nicht die richtige Balance. Die Fehlerkette ist einfach zu groß. Von einer vernünftigen Raumaufteilung und einer Spielidee ist nichts zu sehen. Husum holte zuvor einen Punkt in acht Spielen. Spätestens nach diesem Spiel sollte auch dem Letzten am Steinrader Damm klar sein, dass es gegen den Abstieg geht.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

FC Dornbreite: Marco – Amara (84. Bierle), Senghore, Brandt, Aynaci (78. Salih) – Mustafa, Akcasu – Behrens (68. Kornberger), Worreschck (84. Kahlert), Görlitz (84. Günes) – Peters.

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken