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Fußball-Oberliga

Erst desolat, dann kämpferisch – Pansdorf verliert letztes Saisonspiel

Holger Mess (vorne) und der TSV Pansdorf wachten gegen Bordesholm zu spät auf.

Holger Mess (vorne) und der TSV Pansdorf wachten gegen Bordesholm zu spät auf.

Pansdorf. Vor dem Spiel wurden mit Marwin Miljic (zum SV Eichede), Dennis Zimmermann (zieht nach Vorpommern), Moritz Manthe (SG Sarau-Bosau), Hauke Schult (Preußen Reinfeld) und Maik Themer (Ziel unbekannt) fünf Spieler vom Stadionsprecher verabschiedet. Ligamanager Sascha Wons übergab einen Präsentkorb.

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Nach der schwachen Darbietung bei Inter Türkspor Kiel (3:6) in der vergangenen Woche forderte Co-Trainer Carsten „Otto“ Henck ein anderes Gesicht im letzten Spiel der Saison vor heimischer Kulisse. Die Schwarz-Weißen knüpften allerdings beinahe nahtlos an und fanden vor 200 Zuschauern zunächst überhaupt nicht in die Partie. „Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es nach zehn Minuten schon 0:4 stehen muss“, erklärte Coach Helge Thomsen nach der Partie. Glücklicherweise stand es nach acht Minuten jedoch „nur“ 0:2. Philipp Spohn (2.) und Malte Lucht (8.) trafen für die Gäste. Nach dem 0:3 durch Lucht in der 21. Minute kam der TSV kurz vor der Pause noch auf 1:3 heran, als Julian Gerlach einen Eckball von Alex Sommer per Kopf verwertete (43.).

Nach Wiederbeginn kämpfte sich der TSV rein ins Spiel und zeigte ein anderes Gesicht. Den Gästen aus Bordesholm gelang es nicht, das Tempo aus der ersten Halbzeit weiterzugehen. Pansdorf kam durch einen Dropkick von Finn-Luca Anders auf ein Tor heran (77.) und vergab in der Folge durch Kai Hahn (drüber), Anders (Pfosten) und schließlich durch den eingewechselten Marco Freihube, der aus fünf Metern am Tor vorbei köpfte, beste Möglichkeiten zum Ausgleich.

„Wir haben eine absolute Reaktion gezeigt“, war Thomsen froh. Und auch sein Co-Trainer Henck freute sich über die Leistungssteigerung: „Zweite Halbzeit war „Feuer frei“ angesagt und es ging zur Sache. Wenn Leute wie Holger Mess dann anfangen, geht’s natürlich rund. Das war dann schon geil. Wir haben die Zuschauer mitgenommen und Bordesholm auf die Palme gebracht. Die werden sich wahrscheinlich wieder über uns aufregen, aber die spielen wirklich Pussy-Fußball und beschweren sich über jeden einzelnen Kontakt“ betont Henck, der als Spieler einst selbst kein Kind von Traurigkeit war. „Ich freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn wir wieder gegen sie spielen“, legte er nach.

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Der TSV Pansdorf schließt die Oberliga-Meisterrunde somit auf dem siebten Platz ab. Ganz vorbei ist die Saison jedoch noch nicht. Im Viertelfinale des Flens-Cup geht’s am 31. Mai zum Oberliga-Meister SV Todesfelde. Anpfiff im Joda-Sportpark ist um 19 Uhr.

TSV: Schramm – Denker, Gerlach, Sommer, Mess (55. M. Manthe) – Böbs (33. P. Manthe), Schult (46. Anders) – Krüger (81. Themer), Villbrandt (81. Freihube), Hahn – Miljic.

Von Finn Hofmann

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