Fußball-Regionalliga

„Es war mehr drin“: Die Stimmen zum 0:0 des 1. FC Phönix Lübeck gegen TuS BW Lohne

Feierte am Sonntag sein Comeback im Phönix-Dress: Haris Hyseni (r.).

Feierte am Sonntag sein Comeback im Phönix-Dress: Haris Hyseni (r.).

Lübeck. So schätzen Spieler und Verantwortliche die Punkteteilung am Stadion Flugplatz ein.

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Trainer Oliver Zapel (1. FC Phönix Lübeck): "Ich habe bei meinen Spielern nicht so das Gefühl, dass sie zufrieden sind. Es tut mir leid, dass wir heute nicht das gemacht haben, was wir uns vorgenommen haben, nämlich zu gewinnen. Wenn du den Ball aus elf Metern am leeren Tor vorbei spielst, dann ist es schwer, das erstmal aus der Wäsche zu kriegen. Diese Ausgangsthematik haben wir allerdings schon mehrmals in dieser Saison gehabt. Wir waren engagiert und bereit, die Wege zu gehen, die weh tun. Auf einem tiefen Platz. Was man auch auf der Tribüne gespürt hat. Wir müssen viel effizienter sein und müssen das verändern. Sonst lohnt sich der ganze Aufwand für die Jungs und den Trainer nicht. Wir verlassen zwar beim 0:0 nicht völlig depressiv die Anlage. Das ist aber nicht unser Anspruch, dass wir mal wieder vor solch einem Publikum bei dieser tollen Stimmung kein Tor schießen. Das darf sich nicht zu sehr bei uns verankern. Wir müssen viel mehr Tore schießen."

Sportdirektor Frank Salomon (1. FC Phönix Lübeck): "Das war wieder ein gutes Heimspiel vor vernünftiger Kulisse. Die Zuschauer sind mitgegangen, haben versucht, das zu erreichen, was die Mannschaft nicht erreicht hat, das Tor zu erzielen. Die Chancen waren da. Ansonsten war es ein hart umkämpftes Regionalliga-Spiel, das vielleicht kein fußballerischer Leckerbissen war. Das Spiel war vom Kampf geprägt, ohne Tore."

Verteidiger Ebrahim Farahnak (1. FC Phönix Lübeck): "Wir haben wieder gut verteidigt, haben kompakt verteidigt. Haben nur nicht den Ball über die Linie bekommen heute. Wir hatten dafür genug Möglichkeiten. Wenn man sich Lohne anschaut, weiß man, dass sie offensiv stark sind. Wir haben gut gegengehalten und wieder gut gegengehalten."

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Torjäger und Kapitän Haris Hyseni (1. FC Phönix Lübeck): "Das war ein schönes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen und fit zu sein. Ich bin froh, dass ich reingekommen bin. Leider kam keine Chance mehr dabei heraus, so dass ich vielleicht das entscheidende Tor geschossen hätte. Nach so einer Leistung, wo wir alles versucht haben. Letzten Endes müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Die letzten Monate waren eine schwierige Zeit für mich. Ich habe das dann irgendwann akzeptiert und habe darauf gewartet, dass es endlich wieder funktioniert. Es hat jetzt endlich geklappt und ich bin froh darüber."

Verteidiger Kenny Korup (1. FC Phönix Lübeck): "Wir haben vorher schon gewusst, dass es ein Kampfspiel wird, wenn man sich das Wetter und den Platz anschaut. Dass es keinen schönen Fußball gibt und viele lange Bälle. Wir sind nicht gut reingekommen ins Spiel. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir die Chancen nicht rein gemacht haben. Heute war mehr drin."

Interimstrainer Sandro Heskamp (TuS BW Lohne): "Erstmal muss ich sagen, haben wir uns hier wohl gefühlt. Ich fand die Atmosphäre gut. Es war zwar ein hitziges und aggressives Spiel, aber nicht unfair. Wenn man das gesamte Spiel sieht ist es für mich ein gerechtes Unentschieden. Es war ein hart umkämpftes Spiel, wobei ich nicht fand, dass wir nicht versucht haben, Fußball zu spielen. Der Platz war nicht immer perfekt zu bespielen. Trotzdem war dieser für die Jahreszeit völlig in Ordnung. Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gesehen mit großen Chancen auf beiden Seiten. Wenn, dann gab es ein leichtes Chancenplus für Phönix Lübeck. Von den hundertprozentigen Chancen war es glaube ich ausgeglichen. Wir mussten unseren Top-Torjäger Christopher Schepp, der angeschlagen war, ersetzen. Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Winterpause. Das war unser letztes Spiel in diesem Jahr. Mit dem Punkt können wir ganz gut leben, obwohl wir uns mehr erhofft haben."

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