Kreispokal Stormarn

Hagen Ahrensburg, SV Hamberge und SVT Bad Oldesloe lösen Halbfinal-Ticket

Der SV Preußen Reinfeld verliert sein Pokalspiel gegen den SSC Hagen Ahrensburg mit 0:3

Der SV Preußen Reinfeld verliert sein Pokalspiel gegen den SSC Hagen Ahrensburg mit 0:3

Ahrensburg/Hoisdorf/Oldesloe. An diesem Dienstagabend standen gleich drei Viertelfinal-Spiele anlässlich des Stormarner Kreispokals an. Der letzte Halbfinalist wird am 18. Oktober gesucht, wenn es zum Aufeinandertreffen zwischen dem VfL Oldesloe und dem SV Eichede kommt.

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SSC Hagen Ahrensburg – SV Preußen Reinfeld 3:0

Im Duell zweier Landesligisten erwischten die Hausherren den besseren Start in die Partie! Der SSC war in den Zweikämpfen präsenter und trat mit einer disziplinierten Umsetzung der taktischen Vorgaben auf. Brian Techen sorgte in der 19. Minute für den 1:0-Führungstreffer des SSC, der noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen konnte. Für das Tor zum 2:0 war Rico Pohlmann in der 37. Minute verantwortlich. „Wir haben eine bärenstarke 1. Halbzeit absolviert und sind verdient mit 2:0 in die Pause gegangen“, erklärt SSC-Trainer Aydin Taneli nach der Partie gegenüber den LN. Im zweiten Durchgang knüpfte der SSC Hagen Ahrensburg zunächst an seine Leistung aus dem ersten Durchgang an und traf in der 56. Minute zum bereits vorentscheidendem 3:0, Pohlmann erzielte seinen zweiten Treffer am Dienstagabend. In der Folge investierte der Gast aus Reinfeld deutlich mehr und kam zu einigen guten Gelegenheiten, die jedoch allesamt ungenutzt bleiben sollten. Der SSC Hagen Ahrensburg setzte sich somit im direkten Landesliga-Duell durch und bucht sein Ticket für das Halbfinale. „Das war heute nicht zwingend genug von uns. Wir sind mit dem schnellen Umschaltspiel des SSC bitter bestraft worden, waren in der Zweikampfführung nicht präsent genug“, meint Preußen-Coach Jan-Christian Hack. Sein Gegenüber Aydin Taneli hingegen ist begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft: „Wir waren heute sehr stark in unserer Raumaufteilung und haben in der ersten Hälfte selbst in den obersten Reihen Bälle erobern können. Das war eine klasse Leistung meiner Mannschaft.“ Der SSC Hagen Ahrensburg trifft im Halbfinale auf den Sieger des Spiels VfL Oldesloe gegen den SV Eichede.

TuS Hoisdorf – SV Hamberge 0:2

Auch das zweite Viertelfinal-Spiel am Dienstagabend sollte eines sein, in welchem zwei direkte Ligakonkurrenten aufeinandertrafen. Der SV Hamberge, der einen gelungenen Start in die neue Spielzeut verbuchen durfte, setzte sich in diesem direkten Duell mit 2:0 beim TuS Hoisdorf durch. In einem zunächst recht ausgeglichenem Spiel, in dem sich beide Mannschaften etwas abtasteten, ging der Gast quasi mit dem Halbzeitpfiff durch den zu dem Zeitpunkt wichtigen 1:0-Treffer durch Mirco Woisin in Front. In der zweiten Hälfte gelang es dem SV Hamberge schließlich, den 2:0-Treffer in der 62. Minute durch Tobias Behrens nachzulegen, sodass für den TuS Hoisdorf auf einmal eine sehr schwere Aufgabe bevorlag, dieses Spiel noch einmal zu seinen Gunsten zu drehen. Spätestens ab der 84. Minute, in der Maurice Witte vom TuS Hoisdorf mit einer Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde, war die Messe gelesen und der Einzug ins Halbfinale für den SV Hamberge perfekt. „Wir haben gute 25 Minuten ins Spiel gebraucht und steigerten uns im Kollektiv. Folgerichtig gehen wir durch Mirco Woisin kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung. Im zweiten Durchgang nahm die Intensität zu und die Zweikämpfe wurden härter, wie es sich für einen Pokalfight gehört. Mit dem 2:0 war das Spiel quasi entschieden für uns“, erklärt Hamberge-Coach Kambiz Tafazoli nach der Partie gegenüber den LN.

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SVT Bad Oldesloe – TSV Bargteheide 5:4 n.E.

Das dritte Viertelfinalspiel des Stormarner Kreispokals hatte an Spannung so einiges zu bieten! Kreisligist SVT Bad Oldesloe, der auf den verletzten Noor Al-Tamemy verzichten musste, fand gegen den klassenhöheren und favorisierten TSV Bargteheide gut in die Partie. Ein Klassenunterschied war in der gesamten Partie nicht zu erkennen, es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Der gastierende TSV ging in der 26. Minute in Führung, die allerdings nur wenige Minuten Bestand haben sollte. Veysel Kara glich in der 38. Minute zum 1:1 aus, was gleichezeitig der Halbzeitstand war. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein Pokal-Fight auf ganzer Ebene, der in der regulären Spielzeit keinen Gewinner finden sollte. Insgesamt acht gelbe Karten sind bestätigend für die Aufopferungsqualitäten beider Mannschaften, die sich hier nichts schenkten und unbedingt das Halbfinal-Ticket buchen wollten. Besser in die Verlängerung fand der Gastgeber, der in der 95. Minute erstmals in dieser Begegnung in Front gehen sollte, Veyel Kara erzielte seinen zweiten Treffer. Doch auch dieser Führungstreffer sollte nicht reichen, dieses Mal zeigte der TSV Bargteheide Comeback-Qualitäten, glich in der 107. Minute zum 2:2 aus, Malte Kentzler traf für den TSV. Mehr passierte in der Verlängerung nicht, sodass der Sieger im Elfmeterschießen gefunden werden musste. Hier behielt der heimische SVT die besseren Nerven, der junge TSV-Spieler Nico Antoni verschoss den entscheidenden Elfmeter. Kreisligist SVT Bad Oldesloe zieht nach einem spannenden Pokalspiel ins Halbfinale ein, trifft dort auf den SV Hamberge.

Von Max Lübeck

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