Fußball-Regionalliga

„Ist mir scheißegal, was andere machen“ – Stimmen zur Partie des VfB Lübeck gegen Eintracht Norderstedt

Lübecks Spieler um Mirko Boland (3. v. r.) hadern nach dem Gegentor.

Lübecks Spieler um Mirko Boland (3. v. r.) hadern nach dem Gegentor.

Lübeck. Der VfB Lübeck verlor am Samstag sein Heimspiel gegen Eintracht Norderstedt mit 0:1. Es war die erste Pleite auf heimischem Geläuf in dieser Saison. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

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Morten Rüdiger (VfB Lübeck): "Die Niederlage lag an unserer Chancenverwertung. So einfach kann man das heute sagen. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, aber wenn wir unsere Chancen machen, läuft das ganz anders. Das müssen wir uns anhören. Ob wir mit einem oder zwei Stürmern spielen - beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass wir immer switchen können. Den Atem der Konkurrenz spüren wir schon das ganze Jahr. Jeder kommt hierher und sagt, wir werden aufsteigen. Jeder spricht uns diese Rolle zu und wir müssen immer über 100 Prozent geben. Das müssen wir wissen: Das wir immer Vollgas geben müssen."

Mirko Boland im LN-Interview nach dem Spiel

Mirko Boland im LN-Interview nach dem Spiel

Marius Hauptmann (VfB Lübeck): "Norderstedt macht mit einer Chance ein Tor. Wir haben viele Großchancen und machen keine rein. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass wir es ordentlich gemacht haben und haben NOrderstedt schon phasenweise hinten reingedrängt. Ärgerlich, diese Niederlage. Gegen den HSV dürfen wir auf jeden Fall nicht verlieren, wollen gewinnen. Druck ist immer da, vor allem, wenn man an der Spitze steht. Einfach weitermachen und im nächsten Spiel wieder die Chancen reinmachen."

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Olufemi Smith (Trainer von Eintracht Norderstedt): "Wir sind mega happy, dass wir es geschafft haben, ein Spiel gegen eine Top-Mannschaft zu gewinnen. Wir konnten den Top-Favoriten auf die Meisterschaft ärgern. Es war eine Energie-Leistung, wir konnten aber auch den einen oder anderen spielerischen Akzent setzen. Wir sind der nicht unverdiente Sieger, wenn man es schafft, seine Aktion dann zu nutzen. Wir haben es heute gut gemacht, bis zum Ende konzentriert verteidigt. Jetzt geht es darum, nächste Woche gegen Havelse noch etwas mehr daraus zu machen."

Lukas Pfeiffer (Trainer des VfB Lübeck): "Wir haben uns in den ersten 25 Minuten schwer getan. Dann eine Phase, in der wir ein paar Bretter haben. Nach der Pause haben wir zwei, drei Riesen-Szenen im Sechzehner. Wir haben es einfach verpasst, in unseren guten Phasen ein Tor zu schießen. Das wird uns nicht umwerfen. Wir haben weiterhin die Möglichkeit, mit zwei Spitzen zu spielen, haben jetzt auch ein paar Spieler zurückbekommen."

Siegtorschütze Tjark Hildebrandt (Eintracht Norderstedt, 19 Jahre alt): "Das ist mein erstes Interview. Fühlt sich richtig geil an, an der Lohmühle einen Sieg zu holen. Einfach geil. Ich habe Pelle schon flanken sehen, habe irgendwie gehofft, dass das Ding durchrutscht, dann landet der Ball auf meinem Kopf. Aus einem halben Meter war das Ding drin. Erste Halbzeit waren wir richtig gut im Spiel, hatten viele Offensivaktionen, hatten hinten etwas Glück. Zweite Halbzeit haben wir das Ding irgendwie durchgebracht. Das gehört auch dazu. Den Sieg werden wir feiern. In Hamburg kann man ja einiges machen. Da geht es dann ab."

Jan Lüneburg (Eintracht Norderstedt): "Wir hatten heute auch das nötige Glück gehabt, das muss man fairerweise sagen. VfB hatte zweimal Aluminium. Am Ende haben wir aufopferungsvoll gekämpft. Wir hatten viele Spiele diese Saison, wo noch einer durchgerutscht ist und wir nichts mitgenommen haben. Hut ab vor der Mannschaft. In acht Jahren habe ich hier wenig geholt. Super, in meinem letzten Jahr hier gewonnen zu haben – bei einem tollen Verein mit tollen Fans."

Ex-VfBer Cemal Sezer (Eintracht Norderstedt): "Bis auf Mainz 05 hat hier diese Saison noch keine Mannschaft gewonnen. Wir sind sehr glücklich, dass wir es geschafft haben. Gerade erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. Klar, hatte der VfB zweimal Aluminium, wir hatten aber auch gute Chancen. Nach dem 1:0 war klar, dass der VfB alles versuchen wird."

Tommy Grupe (VfB-Kapitän): "Wir hatten in diesem Spiel genügend Chancen, um ein Tor zu machen. Das war unser Manko. Das ist der einzige Grund, dass wir verlieren. Zweite Halbzeit waren wir nicht mehr so zwingend. Wir haben es probiert mit vielen langen Bällen, sind aber nicht zu Abschlüssen gekommen. Solche Tage gibt es. Glaube nicht, dass das unser schlechtes Spiel in dieser Saison war. Wir sind schon enttäuscht. Es ist alles wieder enger zusammen in der Tabelle. Trotzdem sind wir noch Erster. Wichtig wird sein, dass wir eine Reaktion in der Trainingswoche zeigen."

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Von Andreas Breitenberger und Volker Giering

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