Oberliga der Frauen

Jeweils zu Null: Stockelsdorf und Hagen Ahrensburg fahren Heimsiege ein

Vivian Philipkowski eröffnete am Sonntag den Ahrensburger Torreigen nach nur zwei Spielminuten.

Vivian Philipkowski eröffnete am Sonntag den Ahrensburger Torreigen nach nur zwei Spielminuten.

Stockelsdorf/Ahrensburg. ATSV Stockelsdorf – FCS Kaltenkirchen 4:0. Für "Stodo" steht nach dem Messen mit dem Tabellenschlusslicht der erste Heimsieg der Spielzeit zu Buche. Trotz des deutlichen Erfolges zeigte sich ATSV-Trainer Frederik Grünsteidl nicht gänzlich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: "Obwohl wir nach den zuletzt schweren Aufgaben gegen Ahrensburg und Kiel heute die Möglichkeit hatten, wieder mehr zu spielen, haben wir uns das Leben vor allem im ersten Durchgang selbst schwer gemacht Da hätte ich uns insgesamt eine reifere Spielanlage gewünscht. Verdient ist der Sieg nichtsdestotrotz." Alexa Reder hatte sich nach dem Abtasten auf der rechten Außenbahn durchgesetzt, war in der Mitte gezogen und hatte den Ball über FSC-Torhüterin Lucie Kopitzky in die Maschen gesetzt (11.). Es folgten zähe Minute, in denen die überlegenen Gastgeberinnen es verpassten, die Führung vorzeitig auszubauen. Erst in der Schlussviertelstunde schraubte Stockelsdorf das Ergebnis zur Zufriedenheit Grünsteidls dann hoch, als die eingewechselte Jette Wemmer mit einem sehenswerten Distanzschuss in die rechte obere Ecke zum 2:0 traf (81.). Clara Wemmer, auf Zuspiel von Rike Gutjahr (86.), und Hannah Meß, nach Vorarbeit von Reder (91.), setzten die Schlussstriche unter den Sieg der Ostholsteinerinnen, die am kommenden Wochenende zum Regionalduell beim TSV Siems antreten (Sa., 17 Uhr), welcher am Wochenende dem TSV Klausdorf mit 2:4 unterlag.

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SSC Hagen Ahrensburg – TSV Russee 7:0. Der Hagen bleibt das Maß aller Dinge, steht nach nun fünf Siegen aus fünf Spielen weiter an der Tabellenspitze. SSC-Trainer Marc Mandel sprach auch am Sonntag von einem "sehr, sehr guten Spiel" seines Teams, das schon in den ersten Minuten aus zwei Pressingsituationen zwei Treffer kreierte – Vivian Philipkowski (2.) und Anika Elschenbroich (7.) schossen die Mädels vom Hamburger Stadtrand auf die Siegerinnenstraße, zwangen den TSV nach dem 2:0 zum Umstellen. Für das 3:0 erhielten die Spielerinnen später ein Extralob von ihrem Trainer, der sah, wie eine Ballstaffette im One-Touch-Stil schließlich von Annika Peters veredelt wurde (33.). Rieke Ehlers (65.), Mia Henk (67.) nochmals Peters (80.) sowie Marlene Moll (87.) trugen sich nach der Pause in die Liste der Torschützinnen ein. "Wir haben das, was wir sehen wollten, schon sehr früh umgesetzt und uns auch nach der Umstellung des Gegner wieder orientiert", freute sich Mandel. "Mit fünf Siegen zu starten, war vor der Saison ein kleines Ziel. Ende Oktober wissen wir dann mehr, denn jetzt kommen einige Schwergewichte auf uns zu. Es ist wichtig, dass wir weiter unsere Hausaufgaben machen", bleibt der Trainer der verlustpunktfreien Schlossstädterinnen bescheiden.

Von Bend Strebel

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