Fußball-Oberliga

Julian Brückner und FC Dornbreite: Gelacht, geweint und geblutet

Wurde zweimal Meister mit dem FC Dornbreite: Julian Brückner (l. mit David Iwuoha) kehrt mit GW Siebenbäumen an die alte Wirkungsstätte zurück.

Wurde zweimal Meister mit dem FC Dornbreite: Julian Brückner (l. mit David Iwuoha) kehrt mit GW Siebenbäumen an die alte Wirkungsstätte zurück.

Siebenbäumen. Es ist die Rückkehr eines doppelten Meister-Spielers, doch für Geschenke ist keine Zeit. Julian Brückner freut sich auf das Wiedersehen mit den alten Kollegen.

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Nach der torlosen Nullnummer gegen den SC Weiche Flensburg 08 II peilt Aufsteiger GW Siebenbäumen im zweiten Spiel den ersten Saisonsieg in der Oberliga beim FC Dornbreite (Mittwoch, 19 Uhr) an. Mit von der Partie und hochmotiviert ist Brückner, der von 2009 bis 2013 und Januar 2017 bis Januar 2018 am Steinrader Damm spielte. „Ich hoffe, dass wir die Punkte mit nach Siebenbäumen nehmen“, sagt der 35-jährige Routinier den LN.

„Gemeinsam gelacht, geweint und geblutet“

Er macht keinen Hehl daraus, dass das Spiel für ihn etwas ganz Besonderes sein wird: „Natürlich ist das ein absolutes Highlight für mich. Ich bin zweimal mit dem Verein (unter den Trainern Gero Maaß und Sören Warnick, Anm. d. Red.) aufgestiegen. Schon als der Spielplan veröffentlicht wurde, habe ich mich total drauf gefreut. Ich hatte die schönste Zeit in meiner Laufbahn beim FCD. Wir haben gemeinsam gelacht, geweint und geblutet. Das waren alles Charaktere, eben richtige Typen wie Sascha Hagen oder Bastian Henning, mit denen ich zusammenspielen durfte. Die Zeit unter dem viel zu früh verstorbenen Vorsitzenden Jörg Haase war einfach ganz besonders. Das ist nach wie vor ein heiliger Rasen für mich. Ich werde jede Sekunde auf dem Sportplatz aufsaugen. Es freut mich, dass ich viele Freunde, Bekannte und die Fans wieder sehen werde.“

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Siebenbäumens Coach Dreller stellt Julian Brückner Spielzeit in Aussicht

Nachdem der Mittelfeldspieler gegen die Flensburger Regionalliga-Reserve nicht zum Einsatz kam, stellt ihm Trainer Gerd Dreller Spielzeit in Aussicht. „Das wird ein Abnutzungsspiel“, glaubt er, „da sich viele von den Jungs kennen. Wir werden versuchen, etwas mitzunehmen. Wobei es nicht einfach wird, da Dornbreite eine gute Vorbereitung gespielt hat. In Todesfelde (1:3, Anm. d. Red.) kann man zum Auftakt verlieren.“

FC Dornbreite: „Die Spiele waren immer knapp“

Dornbreites Sportlicher Leiter Constantin Lüthje, einst selbst Mitspieler von Julian Brückner, warnt vor dem lauenburgischen Aufsteiger: „Nach dem Trainerwechsel haben sie einen neuen Impuls, da Gerd Dreller vom Typ anders ist als Vorgänger Manuel Plähn. Sie können gut Fußball spielen und haben das in der Landesliga bewiesen. Die Spiele gegen uns in der Vergangenheit waren immer knapp. Wir werden einen Teufel tun, sie zu unterschätzen. Erst recht mit den drohenden sechs Punkten Abzug werden sie umso motivierter sein.“ Die Lübecker müssen ohne Trainer Sascha Strehlau sowie die Akteure Hayri Akcasu und Lubecco Behrens (alle im Urlaub) auskommen und bangen um den Einsatz von Janek Brandt (Oberschenkel).

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