Fußball Oberliga

Kevin Wölk sichert Oldenburger SV Heimsieg gegen TSB Flensburg

Oldenburgs Kevin Wölk stand gegen Flensburg wieder selbst auf dem Platz anstatt an der Seitenlinie zu coachen.

Oldenburgs Kevin Wölk stand gegen Flensburg wieder selbst auf dem Platz anstatt an der Seitenlinie zu coachen.

Oldenburg. Mit dem 2:1-Heimsieg über den TSB Flensburg klettert der Oldenburger SV um zwei Plätze nach oben auf Rang acht der Oberliga-Tabelle.

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Offensivabteilung fehlte

Offensiv arg gebeutelt gingen die Oldenburger ins Spiel. Während Freddy Kaps gelbgesperrt fehlte, mussten Daniel Junge (dienstlich) und Finn Severin (krank) ebenfalls passen. Dazu war Jan-Eric Kränzke nach soeben überstandener Krankheit noch nicht fit genug für die Startformation. Oldenburg begann wie bereits im letzten Spiel gegen FC Kilia Kiel (1:0) mit einer Fünferkette mit Kevin Wölk als zentralen Aufbauspieler. Er war es auch, der für den Oldenburger Führung sorgte – und das sehenswert. Ein Abpraller landete bei Wölk, der im Trikot von Daniel Junge auflief und den Ball spektakulär in den Winkel schlenzte (25.).

Wölk mit Cut am Auge

Anschließend mussten die Hausherren eine Drangphase der Flensburger überstehen. Von der 30. bis zur 45. Minute gab der TSB vor rund 150 Zuschauern den Ton an am Schauenburger Platz. Nach einer Stunde leitete Wölk mit einem Freistoß das 2:0 ein. Sein Standard landete bei Lucas Irmler, der das Leder zum 2:0 in die Maschen drosch (58.). Kurz darauf konnten die Gäste durch Nicholas Holtze auf 2:1 verkürzen (67.). "Danach war es eine Abwehrschlacht", erklärt Wölk, der sich in der 70. Minute in einem Luftzweikampf eine Platzwunde am Augenlid zuzog und geklebt werden musste.

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Gute Defensive sichert drei Punkte

Der OSV verpasste letztlich das vermeintliche 3:1 – ein Ball des eingewechselten Matti Rathke sahen nicht wenige Zuschauer hinter der Linie, ehe TSB-Keeper Ole Rathmann eingreifen konnte. Der TSB scheiterte hingegen zwei Mal in Person von Hendrik Fleige am gut aufgelegten Oldenburger Keeper Niklas Baeskow. "Den Rest haben wir heute gut wegverteidigt oder noch einen Fuß dazwischen bekommen", lobte Wölk seine Defensive, räumt aber ein: "Der TSB hätte aus seiner Sicht hier heute sicherlich einen Punkt verdient gehabt. Aber wir waren einfach effektiver."

Am kommenden Samstag steht das nächste Flensburg-Duell für die Ostholsteiner an. Um 13.30 Uhr gastiert der OSV bei der Regionalliga-Reserve des SC Weiche Flensburg.

OSV: Baeskow – Freund, Achtenberg, Wölk, Schröder, Irmler – Janner, Glosch (60. Papendorf) – Schmidt (80. Rathke), Görtz (67. Kränzke), Kelting (90.+3 Brunner)

Von Finn Hofmann

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