Fußball: Jugend-Landespokal

Landespokal: U19 und U15 des VfB Lübeck im Halbfinale

Die U15 des VfB Lübeck freut sich auf das Landespokal-Halbfinale, das am 10. Dezember ausgetragen wird.

Die U15 des VfB Lübeck freut sich auf das Landespokal-Halbfinale, das am 10. Dezember ausgetragen wird.

Heide/Lübeck/Langenhorn. U19-Landespokal: Heider SV – VfB Lübeck 3:4

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VfB Lübeck macht es nach starker erster Hälfte nochmal spannend

Am Wochenende standen gleich mehrere Viertelfinal-Partien im Landespokal mit Beteiligung aus der LN-Region auf dem Programm. VfB Lübecks A-Jugend ist nach einem 4:3 beim Heider SV ins Halbfinale eingezogen und konnte den Gegner - wie schon beim 3:0 in der Oberliga – erneut besiegen. Der erste Abschnitt ging dabei klar an die Lübecker, die nach neun Minuten durch Ali Anwar Ahmad in Front gingen. Zwar gelang Lucas Groß (35.) das 1:1, doch wenige Sekunden später landete der Ball erneut im HSV-Kasten, als Carl Stormer traf. Sieben Minuten später (43.) war auch Ilir Serifi zur Stelle. Nach dem Pausengetränk wurde die Partie immer hektischer, was Heide durchaus in die Karten spielte. Umso wichtiger war Serifis zweites Tor aus Minute 64. Am Ende wurde es doch nochmal eng, denn Mathis Harms (84.) sowie Nick Müller (90.+3) trafen für die Gastgeber. Am Ende jubelt aber dennoch der VfB, der in der Oberliga Zweiter ist und am Samstag (16.00 Uhr) bei der SG Wilstermarsch spielt.

Jérôme Arps (Lübeck): „Der Landespokal ist immer ein cooler Wettbewerb, denn man kann sich mit Mannschaften messen, die auf Augenhöhe sind. Wir hatten eine richtig gute erste Halbzeit, haben viele Lücken gefunden und auch drei Tore erzielen. Da wollten wir eigentlich mit weitermachen, aber Heide hat Aufwind bekommen und obwohl wir das vierte Tor gemacht haben, war die zweite Halbzeit von uns nicht mehr gut. Heide hat Stress gemacht und ist aggressiv angelaufen. Wir gewinnen dieses wilde Spiel dennoch verdient mit 4:3, obwohl wir uns dem Spiel im zweiten Durchgang etwas angepasst haben. Heide hat sich als sehr fairer Verlierer gezeigt und unseren Spielern abgeklatscht. Es ist immer wichtig, dass man sich nach dem Spiel die Hand geben kann. Sie haben uns einen packenden Pokalfight geliefert.“

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Heider SV im Elfmeterschießen nervenstärker als der JFV Lübeck

U17-Landespokal: Heider SV – JFV Lübeck 5:2 n.E.

Die Segel streichen musste die Regionalliga-U17 des JFV Lübeck. Auch der JFV trat an der Meldorfer Straße in Heide an. Der Oberliga-Sechste ging dank Kirill Vojtenko genau nach einer halben Stunde in Führung. Man ließ sich aber nicht lumpen und glich in der 32. Minute postwendend aus. Vorwerfen lassen muss sich das klassenhöhere Team, dass man das Spiel, in dem man eigentlich über die gesamte Dauer überlegen war, nicht schon in den regulären 80 Minuten zu seinen Gunsten entschieden hat. Auch in der Verlängerung vergab man zwei beste Möglichkeiten. Im Elfmeterschießen sollte sich das Auslassen dieser guten Szenen dann rächen. Während alle Heider Spieler trafen, verschoss Lübeck zwei Mal und ist somit aus dem Landespokal ausgeschieden. Der Fokus wird jetzt auf das Ligaspiel beim FC St. Pauli II (Samstag, 13.00 Uhr) gelegt. Die Kiezkicker haben lediglich einen Punkt mehr auf dem Konto als der JFV Lübeck, der in einer extrem engen Liga aktuell auf einem Abstiegsplatz steht.

Oliver Zapel (Lübeck): „Eine sehr unglückliche Niederlage im Elfmeterschießen gegen einen hochmotivierten Heider SV. Nachdem wir in der ersten Halbzeit durch eine Unachtsamkeit in unserer Abwehrkette in Rückstand geraten, haben wir umgehend den Ausgleich erzielen können. Wir hatten das Spiel weitesgehend unter Kontrolle. Gerade in der Verlängerung hatten wir zwei Mal die Chance, den Deckel drauf zu machen. So ging es dann ins Elfmeterschießen, wo Heide die besseren Nerven hatte und wir durch zwei Fehlschüsse auf die Verliererstraße geraten sind.“

Auch VfB Lübecks U17 fliegt raus – Topspiel am Samstag gegen Weiche Flensburg

U17-Landespokal: VfB Lübeck – TSV Kronshagen 2:3

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Der TSV Kronshagen scheint der B-Jugend des VfB Lübeck nicht zu liegen. Schon in der Oberliga unterlag der aktuell Tabellendritte dem TSV klar mit 0:3. Von einer Wiedergutmachung war man an der Lohmühle gerade im ersten Durchgang aber weit entfernt. Finn Bichel (15.) und Ben Bauer (33.) nutzten zwei relativ leichtfertige Ballverluste der Grün-Weißen eiskalt aus. Auch Bichels zweites Tor in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (40.+1) kam per Konter zustande. Zwar präsentierte sich der VfB nach dem Seitenwechsel verbessert und kam durch Yousef Anwar Ahmad (69.) und Anès Hadj (76.) auch zum Anschluss, letztlich reichte es aber nicht mehr ganz, um sich das Ticket für die Verlängerung zu sichern. Am Samstag (15.00 Uhr) duelliert man sich im Oberliga-Topspiel mit dem Tabellenzweiten von Weiche Flensburg.

Oliver Stutzky (Lübeck): „Kronshagen stand wie erwartet tief und wir hatten viel den Ball. Sie sind durch Konter immer wieder durchgedrungen. Wir verlieren zwei Mal im Aufbauspiel den Ball und beide Male klingelt es dann auch direkt. Auch das dritte Tor resultierte aus einem Konter. Insgesamt hatten wir trotz der zwei Tore zu wenig klare Torraumszenen. Die Möglichkeit zum 3:3 war da, aber aufgrund der Leistung scheiden wir verdient im Viertelfinale aus.“

„Am Ende haben die Jungs sich den Sieg hart erarbeitet“

U15-Landespokal: JFV Nordfriesland – VfB Lübeck 1:4

Erfolgreicher war die C-Jugend des VfB Lübeck, die beim zwei Ligen spieler tiefenden JFV Nordfriesland mit 4:1 gewann. Zwar kickt der Gegner „nur“ in der Landesliga, ist hier aber Tabellenführer und holte aus sieben Partien maximal mögliche 21 Zähler. Erst tags zuvor bezwang man den Rahlstedter SC in der Regionalliga glatt mit 3:0. Auf den VfB-Nachwuchs wartete an diesem Wochenende also ein straffes Programm. Im Waldstadion in Langenhorn war es Timm Keller, der nach Vorarbeit von Yannic Tiessen nach einer Viertelstunde einschoss. Überaus sehenswert war dann Tiessens 2:0 (34.), der JFV-Goalie Kjell Sörensen mit einem Schuss von Höhe der Mittellinie überraschte. Nach einem Eckball fing man sich das Gegentor von Oleksandr Adamovskyi (59.), aber Keller erwischte einen Sahnetag und traf nach Assist von Tim Teschke erneut. Doch damit nicht genug: Kellers Torhunger war noch immer nicht gestillt. Der wie Teschke eingewechselte Arda Callar ermöglichte mit seiner genauen Vorarbeit das dritte Tor der Rückennummer 22.

Dominik Toschka (Lübeck): „JFV hat ein gutes Spiel abgeliefert und uns in der ersten Halbzeit vor einige Probleme gestellt. In den entscheidenen Situationen waren wir aber eiskalt vor dem Tor. Die Jungs haben sehr hohe Ansprüche und wollen immer gute Spiele abliefern. Das heute war nicht unser bestes Spiel, aber am Ende haben die Jungs sich den Sieg hart erarbeitet. Jetzt freuen wir uns auf das Halbfinale.“

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Von Hendrik König

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