Fußball-Regionalliga

Letztes Heimspiel 2022 - 1. FC Phönix Lübeck will Fans nochmal beschenken!

Die Fans der Adler können ihrer Mannschaft am Sonntag noch einmal daheim zujubeln.

Die Fans der Adler können ihrer Mannschaft am Sonntag noch einmal daheim zujubeln.

Lübeck. Sechs Wochen liegt der letzte Auftritt im Stadion Flugplatz zurück – eine gefühlte Ewigkeit. In der Zwischenzeit gab es einen Sieg (3:0 gegen FC St. Pauli II), ein Unentschieden (1:1 gegen Holstein Kiel II) und eine unnötige Niederlage (1:2 gegen Drochtersen/Assel). Zudem waren die Adler zwei Wochen spielfrei.

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Phönix knackte BW bereits

„Wir wollen den Fans nochmal was bieten, deswegen wollen wir genau so mutig spielen wie gegen St. Pauli und wenn wir das schaffen, werden wir das Spiel erfolgreich für uns gestalten“, sagt Hendrik Wurr. Im Hinspiel führten die Lübecker früh 1:0 durch Michael Kobert, ehe der Liganeuling die Partie zum 2:1 drehte. Doch Wurr (85.) und Julian Ulbrich (90. +1) ließen das Zapel-Team spät jubeln.

„Eine Bereicherung für die Liga“

Die Lübecker erwarten laut Trainer Oliver Zapel eine besondere Mannschaft. „Lohne ist ein sehr guter Aufsteiger und eine Bereicherung für die Liga“, sagt der Fußballlehrer, „da sie etwas durchziehen, wovon sie überzeugt und seit vier Jahren erfolgreich sind. Sie haben einen breiten und ausgeglichenen Kader und gerade in der Offensive richtig gute Spieler. Die Mannschaft ist eingespielt und kennt die Laufwege.“ So müssen Wurr & Co. auf die Stürmer Christopher Schepp (12 Saisontreffer) und Marek Janssen (acht Saisontreffer) aufpassen.

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Heskamp im Schatten von Rießelmann

Der Tabellennachbar sorgt aber nicht nur sportlich für Schlagzeilen. Vor drei Wochen trat der langjährige Erfolgstrainer und Sportliche Leiter Henning Rießelmann (40, seit 2019) nach einer rassistischen Entgleisung zurück. Auch Pressesprecher Hardy Kloßek warf hin. Die Homepage der Ligamannschaft www.1894.tv wurde abgeschaltet. Interimstrainer ist Mittelfeldspieler Sandro Heskamp, bis dato spielender Co-Trainer. Der 28-Jährige ist der jüngere Bruder von Marco Heskamp (30, Altona 93), ehemals SV Eichede und Eutin 08, und Sohn von Ralf Heskamp (Geschäftsführer Sport MSV Duisburg). Aus „Solidarität zu Rießelmann“ macht er den Job nur bis Jahresende. „Ich habe ihm vieles zu verdanken“, sagt der A-Lizenz-Inhaber den LN. Ein weiterer Grund: Beide arbeiten in der Firma Onside Sports (Sportleragentur) zusammen.

Wer ersetzt van Dijck?

Zur Partie sagt Heskamp: „Das ist ein unfassbar wichtiges Spiel, da viele Mannschaften unten in der Tabelle dabei sind. Ich erwarte ein hart umkämpftes Spiel. Phönix hat speziell auf den Außen extreme Qualität. Das ist eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Leuten, die Männerfußball und sehr abgezockt spielt.“ Neben dem Spielertrainer (Zerrung) kehren auch Düker und Janssen (waren beide zuletzt gelbgesperrt) zurück. Kollege Zapel muss sein Team umstellen. Wer rückt für den gelbgesperrten Stan van Dijck in die Innenverteidigung? Es gibt drei Bewerber: Sean Vinberg, Kenny Korup oder Wurr, für den wiederum der wiedergenesene Ex-VfBer Mateusz Ciapa ins Mittelfeld zurückkehren könnte.

Meyer am Flugplatz zu Gast

Torjäger Haris Hyseni muss sich weiter gedulden. Der Kapitän fehlt nach langer Verletzungspause noch die nötige Spritzigkeit, Sprungkraft und Dynamik. Eigengewächs Anton Ihde (Bluterguss) vertrat sich im Training den Fuß und fällt aus. Zum letzten Heimspiel hat sich SHFV-Ehrenpräsident Hans-Ludwig Meyer angesagt.

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Vor dem Spiel

Phönix-Kader: Hoxha, Kolvenbach – Farahnak, Damsgaard, Vinberg, Feka, Lambach, Stöver, Bock, Pingel, Ulbricht, Holzmann, Sendzik, Korup, Wurr, Ciapa, Kobert, Makana, Kisekka, Adigo, Knudsen, Hyseni (zwei Spieler zu streichen)

Nicht dabei: van Dijck (5. Gelbe Karte), Ihde (Fußverletzung), Bennetts (Aufbautraining), Djengoue (krank), Monteiro

Anstoß: Sonntag, 14 Uhr, Stadion Flugplatz, Travemünder Allee

SR.: Alexander Rosenhagen (Holzerode). Assistenten: Benjamin Buth, Miguel Karrasch

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Live: ln-online.de/sport

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