LVM-Cup Oering

LVM-Cup: Erster Turniertag mit über 200 Zuschauern ein voller Erfolg

Auf dem Sportplatz in Oering findet zurzeit der LVM-Cup statt. Am Dienstagabend rollt die Kugel ab 18.30 Uhr wieder.

Auf dem Sportplatz in Oering findet zurzeit der LVM-Cup statt. Am Dienstagabend rollt die Kugel ab 18.30 Uhr wieder.

Oering. Nachdem der im Kreis Segeberg beliebte LVM-Cup in den beiden vergangenen Jahren leider jeweils der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, war der erste Turniertag 2022 ein voller Erfolg. So fanden sich über 200 Zuschauer an der Sportanlage am Voßredder in Oering zusammen. Auf den beiden Rasenplätzen fanden ab 14.00 und 16.00 Uhr jeweils zwei Partien parallel statt.

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Siegreiches Debüt für Yorck Männich

SG Oering-Seth – Leezener SC 2:1

Auf dem A-Platz feierte Gastgeber SG Oering-Seth um den neuen Cheftrainer Yorck Männich einen erfolgreichen Einstand und setzte sich mit 2:1 gegen Ligakonkurrent Leezener SC durch. Im ersten Match der Gruppe A dauerte es bis zur 66. Minute, ehe Schiri Joachim Schwarze den ersten Treffer notieren musste. Fynn Mack hatte die SG in Front gebracht. Acht Minuten später legte man durch Dennis Czypull (74.) nach. Der Anschlusstreffer von Marc Kuhlmann (79.) kam letztlich zu spät, um noch für eine Wende zu sorgen. Die Spiele der Gruppenphase gehen jeweils über 80 Minuten.

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„Munteres Spiel bei bestem Sommerwetter“

Yorck Männich (Oering-Seth): „Nach der zweiten Vorbereitungswoche zeigten wir ein engagiertes Spiel zur Eröffnung des LVM-Cups auf dem Oeringer Rasen. Mit hohem Pressing und guter Spielkontrolle konnten wir das Geschehen in der ersten Hälfte bestimmen. Nach fünf Wechseln gab es dann endlich mehr Torszenen in Halbzeit Zwei. Der Leezener SC drängte nun mehr und öffnete dadurch Räume, die die SG mit zwei schönen Treffern zur Führung nutzte. Mehr als der Anschlusstreffer nach Missverständnis in der Abwehr stand dann für Leezen nicht mehr zu Buche. Am Ende eines munteren Spieles bei bestem Sommerwetter und großer Kulisse stand ein 2:1-Auftaktsieg für unsere Farben.“

Sascha Lütjens (Leezen): „1:2 verloren. Es war kein schöner Kick mit vielen neuen Gesichtern in unseren Reihen. Das muss sich alles erstmal finden. Trotzdem wieder eine Trainingseinheit mehr für uns.“

Joker Hassane Zaifri macht alles klar

SG Dänisch-Müssen – SV Eintracht Segeberg 4:2

Zeitgleich kämpften auf dem Nebenplatz der ambitionierte A-Klassist Dänisch-Müssen und Kreisliga-Aufsteiger Segeberg um die ersten drei Zähler. Der erste Durchgang verlief genau nach den Vorstellungen von SG-Coach Thomas Dybowski. Keine 60 Sekunden waren um, da verwandelte Neuzugang Keyan Lohse per Elfmeter zum 1:0. Dominik Adams nach einer halben Stunde sowie Hannes Gröhn (36.) schraubten den Spielstand weiter in die Höhe. Zwar gelangen den Segebergern durch Jonas Lack zwei Buden, sodass es nochmal spannend wurde, doch auch auf der Gegenseite fiel ein weiteres Tor. Der Schütze war der frisch eingewechselte Hassane Zaifri (65.).

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SG Dänisch-Müssen gelingt der „totale Kaltstart“

Thomas Dybowski (Dänisch-Müssen): „Dafür, dass es für uns ein totaler Kaltstart war, war es echt gut. Ich bin kein großer Fan davon, so früh in die Vorbereitung einzusteigen. Man ist dann schon vor der Saison auf seinem Hoch und wenn es losgeht, geht es schon wieder nach unten. In der ersten Hälfte haben wir viele Chancen herausgespielt und hätten da eigentlich schon 5:0 oder 6:0 führen können. Das 3:0 zur Pause war dementsprechend total in Ordnung. Dann haben wir nach der Pause etwas zu wenig gemacht und uns ein bisschen zurückgelehnt. Durch zwei individuelle Fehler lassen wir Segeberg wieder auf 3:2 herankommen. Dann hatten wir es aber wieder gut im Griff.“

Mark Galander (Segeberg): „Nach dem frühen Elfer gegen uns haben wir ordentlich reingefunden und uns Chancen erspielt. In der 30. bekommen wir dann einen abgefälschten Fernschuss rein und nach einem Fehler in der Abwehr geht’s mit 0:3 in die Halbzeit. Da wurde dann aber gleich Gas gegeben und wir sind auf 2:3 rangekommen. Am Ende dann auf das 3:3 gegangen und leider noch einen Konter bekommen. Fazit: Zwei Mal gepennt, danach war es eine gute Einheit für alle. Dienstag geht’s weiter.“

SV Wahlstedt enttäuscht auf ganzer Linie

SSC Phoenix Kisdorf II – SV Wahlstedt 6:1

Einen wirklich rabenschwarzen Tag erwischte die erste Mannschaft des SV Wahlstedt in der Gruppe B. Gegen den SSC Phoenix Kisdorf II setzte es eine überraschende 1:6-Packung. Nur drei Minuten dauerte es, bis der Ball dank Lennert Arndt zum ersten Mal im Netz zappelte. Jan Bazouaa stellte in der 39. auf den 2:0-Pausenstand, aus dem Tobias Bennsen (42.) schnell ein 1:2 aus SVW-Sicht machte. Joel Segbaya stellte den alten Abstand aber unmittelbar wieder her (45.). Danach gelang den Kisdorfern immer mehr, wogegen Wahlstedt nichts entgegenzusetzen hatte. Die Baaske-Elf fing sich weitere Gegentore von Kenny Meier (56.), Torge Hinrichsen (66.) und Lennert Arndt zum zweiten (74.).

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„Wir haben tolle Neuzugänge bekommen und super talentierte Spieler mit dabei“

Marcel Reiff (Kisdorf): „Wir haben im Sommer einen großen Umbruch getätigt und hätte nicht gedacht, dass wir schon so gut harmonieren. Wir haben tolle Neuzugänge bekommen und super talentierte Spieler mit dabei. Das Ziel ist es, diese guten Einzelspieler zu einem Team zu formen. Das war schon ein erster richtig guter Schritt für uns. Man darf die Ergebnisse natürlich noch nicht zu ernst nehmen, aber wir freuen uns auf mehr. Zum Saisonstart haben wir hoffentlich eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen wilden Spielern. Dann sind wir gut davor, um in der Kreisliga mitspielen zu können. Wir wollen uns von Woche zur Woche verbessern.“

Mike Baaske (Wahlstedt): „Sehr, sehr viel Sand im Getriebe beim ersten Spiel der Vorbereitung. Mit Mini_Kader haben wir zu keinem Zeitpunkt Zugriff aufs Spiel bekommen. Nur in einer kurzen Phase nach dem Anschlusstreffer waren wir dran, das Spiel zu drehen. Sonst sind wir immer als zweiter Sieger in den Zweikämpfen und Laufduellen herausgegangen. Daher ein völlig verdienter Sieg für Kisdorf. Wir nutzen die weiteren Spiele, um uns schnell zu finden, die Neuzugänge ins Spiel zu integrieren und die Abläufe wieder zu aktivieren.“

2:1 für die Kaltenkirchener TS II durchaus schmeichelhaft

SG Oering-Seth II – Kaltenkirchener TS II 1:2

Im zweiten Aufeinandertreffen der Gruppe B empfing die Zweitvertretung der SG Oering-Seth aus der Kreisklasse B den Kreisliga-Absteiger KT II. Der Favorit war es auch, der im ersten Durchgang besser in die Spur fand und durch Henrik Reimers (5.) und Paul Reppien (25.) eine Zwei-Tore-Halbzeitführung herausschoss. OeSe kam dank eines verwerteten Strafstoßes von Hauke Petersen in der 46. Minute wieder heran, doch reichte es nicht mehr, um den Ausgleich zu erzielen. Am Ende ein knapper Sieg für den Favoriten.

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„Wir haben beide einen couragierten Auftritt unserer Jungs gesehen, die alles gegeben haben“

Gunnar Heisch (Oering-Seth): „Ich kann nicht unbedingt sagen, dass der Sieg für die KT hochverdient war und ich denke nicht, dass sie so zufrieden waren. Für einen B-Klassisten haben wir sehr engagiert gespielt. Finn Richter war in der ersten Halbzeit zwei Mal alleine vor dem Tor, aber da war er vielleicht mit seinen 18 Jahren ein bisschen nervös. Kaltenkirchen hat seine ersten beiden Chancen dann direkt genutzt. Nach dem 1:2 war es ein offener Schlagabtausch und ich denke, ein 2:2 wäre verdient gewesen. Ronald Lüdemann und ich sind trotzdem hochzufrieden. Wir haben beide einen couragierten Auftritt unserer Jungs gesehen, die alles gegeben haben. Wir sind noch im Lernprozess und jetzt geht es gegen Kisdorf weiter, die ja hoch gewonnen haben.“

Manuel Corral (Kaltenkirchen): „Das erste Testspiel nach einer anstrengenden Trainingswoche. Unser Kader ist jetzt ein bisschen neu zusammengestellt, sodass wir mit einem gemischten 16-Mann-Kader nach Oering gekommen sind. Wir versäumen die Möglichkeit auf das 3:0, waren insgesamt vorne zu fahrlässig. Auch hinten haben wir nicht wirklich stabil verteidigt und sind auch immer wieder in Konter gelaufen. Es war noch etwas unorganisiert, das muss sich erstmal finden. Am Ende hätte es auch 2:2 ausgehen können, da wir unsere Szenen immer wieder ungenutzt ließen. Ein vielleicht etwas glücklicher 2:1-Sieg. Fußballerisch sind wir lange noch nicht da, wo wir gerne hin wollen.“

Dienstag geht’s mit dem LVM-Cup weiter

Am Dienstagabend geht es ab 18.30 Uhr mit dem zweiten Spieltag der Gruppenduelle weiter. Nach dem dritten Turniertag am Donnerstag steigen am Samstag ab 16.00 Uhr die drei Platzierungsspiele, dann über die komplette Distanz von 90 Minuten. Den gesamten Spielplan des LVM-Cups gibt es hier.

Von Hendrik König

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