Fußball: Kreispokal Lübeck

Nach Rückstand: Edeljoker des SV Viktoria 08 drehen die Partie

Timur Akgün und seine Jungs vom SV Viktoria freuen sich auf das Kreispokal-Viertelfinale.

Timur Akgün und seine Jungs vom SV Viktoria freuen sich auf das Kreispokal-Viertelfinale.

Stockelsdorf. Nachdem der SV Eintracht Lübeck schon am Mittwoch durch ein 6:3 über den TSV Kücknitz das Viertelfinale des Lübecker Kreispokals erreichte (wir berichteten), folgte am Donnerstag der SV Viktoria 08 in die Runde der letzten Acht. Der Kreisliga-Aufsteiger setzte sich mit 4:1 beim Ligakonkurrenten ATSV Stockelsdorf durch.

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Moral des SV Viktoria 08 passt

Dabei sah es an der Georg-Ohm-Straße lange Zeit überhaupt nicht nach so einer eindeutigen Angelegenheit aus, die es am Ende dann geworden ist. Nachdem keines der beiden Teams es schaffte, im ersten Spielabschnitt einen Treffer zu erzielen, brachte Alexander Dudek „Stodo“ in Minute 61 in Führung. Die Antwort der Kicker von der Falkenwiese, sie ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Der eingewechselte Hamied Tarik Al Kaderi drehte den Spieß mit einem Doppelpack (66./68.) zugunsten der Schwarz-Weißen um. Dem ATSV wurde mit diesem Doppelschlag offenbar schmerzlich der Zahn gezogen, denn im weiteren Verlauf fing man sich noch zwei weitere Gegentore. Es trafen Muhammed Derman (73.) zum 3:1 sowie der ebenfalls von der Bank gekommene Julian Hoffmann (78.) zum 4:1-Endstand. Trainer Timur Akgün scheint genau den richtigen Riecher gehabt zu haben, was seine taktischen Pläne betrifft.

Lobende Worte vom Coach

Jan Mehlfeld (Stockelsdorf): „Glückwunsch an Viktoria. Bis zum 1:0 war es okay und ziemlich ausgeglichen, danach haben wir dann aber den Faden und auch das Spiel verdient verloren.“

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Timur Akgün (Viktoria): „Eine sehr nette Brgrüßung auf der tollen Anlage hier in Stockelsdorf. In der ersten Halbzeit gab es Chancen auf beiden Seiten, das war ziemlich ausgeglichen. Etwas bessere Möglichkeiten lagen bei uns. Zur zweiten Halbzeit haben wir mehr aufgedreht und dem Gegner unser Spiel aufgezeigt, mehr Kontrolle gewinnen. Vor dem 1:0 haben wir gepennt. Dann haben wir aber ein kleines Feuerwerk abgeschossen und am Ende verdient gewonnen. Ich bin stolz auf die Leistung und die gezeigte Disziplin der Jungs. Sie haben bis zur 94. Minute Fußball gespielt.“

Zwei Viertelfinalisten werden noch ermittelt

Beide Mannschaften haben am Sonntag ihre erste Aufgabe in der Kreisliga Süd-Ost zu bewältigen. Während sich der ATSV Stockelsdorf um 12.30 Uhr beim SC Rapid Lübeck II duelliert, empfängt Viktoria zwei Stunden später den TSV Schlutup. Im Kreispokal stehen noch zwei weitere Achtelfinalpaarungen an: Am 16. August spielt der VfL Vorwerk gegen Oberligist FC Dornbreite, der SV Azadi Lübeck möchte sich am 17. August gegen Ligarivale Eintracht Groß Grönau behaupten.

Von Hendrik König

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