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Kreisliga Ost

Nach Sieg in Schönwalde: TSV Selent ganz kurz vor dem Aufstieg

Nils Benning vom TSV Selent traf beim 6:3 gegen den TSV Schönwalde doppelt. Der TSV steht unmittelbar vor dem Verbandsliga-Aufstieg.

Nils Benning vom TSV Selent traf beim 6:3 gegen den TSV Schönwalde doppelt. Der TSV steht unmittelbar vor dem Verbandsliga-Aufstieg.

Selent fast mit zwei Beinen in der Verbandsliga

Schönwalde/Riepsdorf/Schwartbuck/Malente/Fehmarn. TSV Schönwalde – TSV Selent 3:6

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Nach diesem Sonntag ist das Meisterschafts- und Aufstiegsrennen in der Kreisliga Ost so gut wie entschieden. Tabellenführer TSV Selent präsentierte sich im Spitzenspiel beim TSV Schönwalde vor dem gegnerischen Kasten eiskalt und macht einen riesigen Sprung in Richtung Verbandsliga. Der Vorsprung auf den Verfolger vom Bungsberg beträgt fünf Punkte und zudem hat Selent ein Spiel weniger ausgetragen. Es reicht also aus den letzten drei Partien ein einziger Punkt, um das Ziel zu erreichen. Neun gelbe Karten lassen verraten, dass es ein intensives Match war. Zwar ging Schönwalde durch Robin Bünning (7.) in Front, doch Selent nutzte seine Chancen extrem effektiv. Nils Benning mit einem Doppelpack (10./23.) und Karen Muradjan (26.) schossen eine Zwei-Tore-Pausenführung heraus. Für die Vorentscheidung sorgte Julian Böttjer nach genau einer Stunde. Auch das 2:4 von Tim Köppen (77.) brachte nicht mehr die Wende. Stattdessen erhöhte Muradjan (80.) für Selent. Silas Bünning netzte für die Heimelf (90.) und Nicolas Timpe (92.) markierte den Endstand.

Christopher Kordts (Schönwalde): „Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass wir das Ding nicht hätten verlieren müssen. Aus dem Nichts kriegen wir drei Gegentore und nutzen unsere sechs oder sieben allerbesten Chancen einfach nicht. Selent war hocheffizient. Nach der Halbzeit starten wir direkt mit einem Pfostenschuss, nach dem 1:4 waren die Köpfe dann etwas unten. Irgendwie hat Selent das Spiel verdient gewonnen, weil sie einfach ihre Möglichkeiten genutzt haben. Wir hatten das Glück nicht auf unserer Seite.“

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FC Riepsdorf kommende Saison A-Klassist

FC Riepsdorf – SV Fortuna Bösdorf 0:4

Seit diesem Wochenende ist der Abstieg des FC Riepsdorf in die A-Klasse besiegelt. Sage und schreibe zehn Niederlagen in Folge und personelle Engpässe sorgten nach eigentlich recht ansprechender Hinrunde für den Knockout. Durch zwei Tore binnen nur drei Minuten von Mahmoud Hussein (31.) und Niclas Timm (34.) ging es mit einem 0:2 in die Katakomben. Von dem Rückstand erholte sich der FCR nicht mehr, kassierte hingegen das 0:3 von Christian Schröder (56.). Der eingewechselte Spielertrainer Ismet Nac traf in der 84. Minute und sorgte für den Endstand.

Tim Jakob Schöning (Riepsdorf): „Wir haben versucht, das Beste aus dieser Partie zu machen und die vielen Ausfälle zu kompensieren. Eventuell wäre etwas drin gewesen, wenn wir unsere Torchancen besser genutzt hätten, aber so ist Fußball. Glückwunsch an Bösdorf und danke für die faire Partie. Durch den Sieg von Schwartbuck gestern ist der Abstieg besiegelt. Wir werden ab sofort mit dem Neuaufbau beginnen.“

Klassenverbleibt für den SV Heringsdorf eine Mammutsaufgabe

VfL Schwartbuck – SV Heringsdorf 6:1

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Hatte man sich in den letzten Wochen meist gar nicht so schlecht präsentiert, setzte es für den SV Heringsdorf gegen Schwartbuck eine deutliche 1:6-Klatsche. Somit rückt der Klassenerhalt für den Letzten immer weiter in Ferne und es bedarf einem kleinen Fußballwunder, sollte es doch nicht herunter in die Kreisklasse A gehen. Für Schwartbuck waren es natürlich drei eminent wichtige Punkte, sie stehen jetzt neun Zähler über dem Strich und bleiben weiter Kreisligist. Tim-Benedict Waack (9.) und Robin Witt (20.) waren in Abschnitt Eins erfolgreich. Waack (60.) und Finn Kleingarn (65.) schraubten den Vorsprung weiter in die Höhe, ehe den Heringsdorfern ein Eigentor zum 0:5 unterlief (73.). Der einzige SVH-Treffer gelang Mark Martel vom Elfmeterpunkt aus. Das Schlusswort hatte Christopher Kasten mit seinem 6:1 (89.).

Karsten Jark (Heringsdorf): „Ein verdienter Sieg für Schwartbuck. Aufgrund von Corona und einigen Urlaubern sind wir mit unserem letzten Aufgebot angetreten und hatten drei Kreisliga-Debütanten mit dabei.“

Schon wieder RTW-Einsatz bei schwachem TSV Malente

TSV Malente – Eutin 08 II 1:4

Bereits am Freitagabend behielt Eutin 08 II gegen den TSV Malente klar die Oberhand. Zunächst sah es gut aus, als Julian Puls (8.) das 1:0 schoss, aber Frederik Buhmann antwortete schnell mit dem 1:1 (13.). Joscha Bartels schloss innerhalb von vier Minuten gleich zwei Mal ins Malenter Netz ab (36./40.). Auch Buhmann (59.) schnürte in Malente seinen Doppelpack. Überschattet wurde die Partie aber von der schweren Verletzung des Malenter Keepers Felix Drews. Er ist mit einem 08-Stürmer zusammengeprallt und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Zudem hat vielleicht auch die Halswirbelsäule etwas abbekommen. Eutin II ist dank dieses Auswärtsdreiers gerettet und kann für eine weitere Saison in der Kreisliga Ost planen.

Stefan Schümann (Malente): „Langsam reicht es. Wir mussten schon wieder einen Krankenwagen rufen, zum vierten mal in der Rückrunde. Verdienter Sieg für 08, blutarme Vorstellung von uns. So spielt man kein Derby, mehr möchte ich nicht sagen, außer vielen Dank an die Zweite und die Altherren für die Unterstützung.“

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Werner Steinfadt (Eutin): „Absolut verdienter Sieg meiner Mannschaft. Wir hatten eine tolle Einstellung und haben uns auch von dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch wenn man sagen muss, dass wir nach dem Führungstreffer vom TSV Malente eine weitere Druckphase der Hausherren überstehen mussten. Wir machen aber genau in diese Druckphase zwei Tore und belohnen uns endlich für den Aufwand, den wir auch schon in den letzten Spielen betrieben haben. Der Mannschaft war anzumerken, dass sie endlich einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen wollte. Was uns gegen Schwartbuck und Schönwalde nicht gelungen ist, hat am Freitag in Malente funktioniert. Die weiteren Tore sorgten dann natürlich für Entspannung.“

SG Insel Fehmarn gibt 2:0 noch aus der Hand

SG Insel Fehmarn – TSV Lütjenburg 2:2

Das einzige Remis an diesem Spieltag bekamen die Zuschauer bei bestem Wetter auf der Sonneninsel zu sehen. Die SG Insel Fehmarn muss sich dabei aber ankreiden lassen, eine 2:0-Führung nicht über die Ziellinie gebracht zu haben. Nach verwertetem Elfmeter von Fabian Plöger (11.) und dem 2:0 durch Tjelk Jacob nach Plöger-Vorlage (28.) kam Lütjenburg vor der Pause mit dem 1:2 zurück. Torschütze war Mohammadreza Jalali (40.). Lange dauerte es im Anschluss nicht, bis das 2:2 fiel und Paul Bremer erfolgreich war (55.).

Fabian Plöger (Fehmarn): „Eigentlich hatten wir nach dem 2:0 alles im Griff. Aus dem Gewühl heraus kommen sie dann zurück. Zweite Halbzeit hat uns irgendwie die Konzentration gefehlt. Im Zentrum war Lütjenburg fußballerisch wirklich gut. Dann kriegen wir einen langen Diagonalball, der per Volley zum 2:2 reingeht. Kurz vor Ende haben wir dann noch die große Chance zum Sieg, schließen aber viel zu unplatziert ab.“

Rainer Judick (Lütjenburg): „Punktgewinn für meine Mannschaft. Am Ende hätten wir uns auch nicht beschweren können, wenn Fehmarn die Punkte auf der Insel behält. Ein Riesenlob an meine Mannschaft für den Einsatz und die Intensität unter diesen Umständen. Besonders möchte ich unseren Neuling Jannik Ginnut hervorheben. 18 Jahre jung, erstes Ligaspiel und einen Top-Job als Innenverteidiger gemacht.“

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Die kommenden Spiele:

Dienstag, 10. Mai:

18.45 Uhr: TSV Malente – Oldenburger SV II

Mittwoch, 11. Mai:

19.30 Uhr: SV Heringsdorf – Eutin 08 II

Donnerstag, 12. Mai:

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19.45 Uhr: Oldenburger SV II – SV Fortuna Bösdorf

Freitag, 13. Mai:

19.00 Uhr: TSV Malente – TSV Selent

Samstag, 14. Mai:

16.00 Uhr: Eutin 08 II – SG Insel Fehmarn

17.00 Uhr: TSV Lütjenburg – Oldenburger SV II

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Sonntag, 15. Mai:

15.00 Uhr: VfL Schwartbuck – SV Fortuna Bösdorf

15.00 Uhr: SV Heringsdorf – TSV Schönwalde

Die Top-Torschützen der Kreisliga Ost:

1. Nicolas Timpe (TSV Selent): 22

2. Thore Meyer (TSV Malente): 13

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3. Benjamin Hillers (TSV Lütjenburg, jetzt SpVgg Putlos): 12

Von Hendrik König

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