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24. Rosenstadt-Triathlon

Neustart der Triathleten direkt am Eutiner Schloss

Aus dem Wasser mit Schwimmoverall direkt aufs Rad: Das Eutiner Schloss bietet die Kulisse der Wechselzone beim 24. Rosenstadt-Triathlon.

Aus dem Wasser mit Schwimmoverall direkt aufs Rad: Das Eutiner Schloss bietet die Kulisse der Wechselzone beim 24. Rosenstadt-Triathlon.

Eutin. Thelse Schilling kennt das schon. In den letzten Tagen vor den Wettkämpfen ist sie im Dauereinsatz, selbst in der heimischen Küche ist das Telefon „auf laut“ gestellt, klärt sie parallel zur Hausarbeit die letzten organisatorischen Fragen oder gibt noch schnell ein Interview. Seit mehr als 20 Jahren ist die 61-jährige Triathletin des PSV Eutin, die 15 Jahre lang die Abteilung leitete, nun schon dabei. Doch vor der 24. Auflage des Rosenstadt-Triathlons ist die Vorfreude bei der Orga-Chefin größer als in den Jahren zuvor.

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Und das liegt nicht nur daran, dass die Wartezeit länger, die Traditionsveranstaltung im Vorjahr „wegen zu vieler Konkurrenzveranstaltungen“ ausgefallen war. „Wir haben die Zeit genutzt und jetzt eine tolle, frische Veranstaltung hinbekommen“, sagt Schilling und ist „glücklich“ über den Umzug vom Kleinen an den Großen Eutiner See. Dort fand der Triathlon zwar früher schon statt, doch erst „nach der Landesgartenschau haben wir dort nun neue Möglichkeiten“, sagt Schilling und verweist auf die attraktive Wechselzone auf dem Schlossparkplatz, die Schwimmstrecke in der Stadtbucht und die neuen Streckenführungen: Der Rad-Rundkurs beträgt nur noch vier Kilometer, die Laufschleife 800 Meter, „dadurch sehen die Zuschauer die Athleten häufiger und können sie mehrfach anfeuern“, setzt Schilling auf noch mehr Stimmung an der Strecke.

Insofern hätte sie sich „durchaus noch ein paar Anmeldungen mehr gewünscht“, doch auch die nun gut 400 Starter sind eine logistische Herausforderung für das siebenköpfige Orga-Team, das die 80 Helfer, DLRG, THW und Johanniter koordiniert.

Vor zwei Jahren starteten die Frauen noch gemeinsam mit den Männern, nun haben sie eigene Rennen – und das im Großen Eutiner See.

Vor zwei Jahren starteten die Frauen noch gemeinsam mit den Männern, nun haben sie eigene Rennen – und das im Großen Eutiner See.

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Ein Update erfuhr auch das Streckenangebot. Vor allem die gesonderten Frauenrennen bei Sprint- und Volkstriathlon haben zu einem „deutlich erhöhten Anteil an weiblichen Startern geführt“, so Schilling. Neu ist zudem der XS-Triathlon, bei dem Einsteiger sich über 200 m Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2 Kilometer Laufen versuchen können – als Einzelstarter oder als Staffel. Ganz bewusst habe man die Olympische Distanz (1,5 – 40 – 10) aus dem Programm gestrichen. „Die brauchte ein großes Zeitfenster bei geringer Teilnehmerzahl“, so Schilling.

Somit wird Liesa Schmidt vom Ratzeburger SV ihren OD-Sieg von 2017 nicht wiederholen können, auch Anke Lakies vom VfL Oldesloe, die 2017 den Sprint-Triathlon gewann, hat nicht gemeldet. Und doch finden sich in den Starterlisten nicht zuletzt wegen des Sprintwettkampfs in der 2. Bundesliga Nord – 17 Männer- und zehn Frauenteams sind am Start – einige „Größen“ der hiesigen Triathlon-Szene.

Bettina Lange in der Wechselzone. Sie startet auch bei der 24. Auflage, kämpft mit dem Zweitliga-Team des TSV Bargteheide Tri um wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

Bettina Lange in der Wechselzone. Sie startet auch bei der 24. Auflage, kämpft mit dem Zweitliga-Team des TSV Bargteheide Tri um wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

Darunter auch Bettina Lange, die mit den Frauen des TSV Bargteheide Tri nach Platz sechs beim Maschsee-Triathlon eine weitere gute Platzierung auf dem Weg zum Klassenerhalt in Liga 2 anpeilt. Allerdings ist Toptalent Julia Bröcker diesmal nicht dabei. Die 16-jährige Groß Niendorferin, die in Hannover auf Einzelplatz drei finishte, ist mit dem Landeskader der Schleswig-Holsteinischen Triathlon-Union (SHTU) beim Jenaer Paradiestriathlon für die Wertung im DTU-Jugendcup am Start. Für sie rückt Alicia Stölting wieder ins Team. Zudem sind die Mick-Schwestern dabei, die 22-jährige Stina und die vier Jahre jüngere Hjördis, die nach erfolgreich absolvierter mündlicher Abiprüfung am Donnerstag nun wieder „den Kopf frei“ hat für Eutin.

Der dritte Mick im Bunde, ihr Bruder Esben Göran (16), ist zwar gemeldet, fällt aber verletzt aus. Nico Bremse vom gastgebenden PSV Eutin ist bei den M50-„Sprintern“ hingegen ebenso am Start wie Ecki Reimer und Andreas Pohl vom Tri-Sport Lübeck und Manuel Hamm (M40) von Trias Bad Schwartau.

Rosenstadt-Triathlon-Wettkämpfe 2019

Sonntag, 16. Juni (Großer Eutiner See)

8.45: 2. Bundesliga Männer (750 m – 20 km – 5 km)

9.55: 2. Bundesliga Frauen (750 m – 20 km – 5 km)

11.20: Sprinttriathlon Männer (500 m – 20 km – 5 km)

11.40: Volkstriathlon Männer und Staffeln (500 m – 20 km – 5 km)

12.50: Frauentriathlon Sprint -/Volkstriathlon (500 m – 20 km – 5 km)

14.10: XS Triathlon Einzel und Staffel (200 m – 10 km – 2 km)

14.50: Jugend B (400 m – 10 km – 2/2,5 km)

14.55: Schüler/-innen A (400 m – 10 km – 2/2,5 km)

15.35: Schüler/-innen B (200 m – 5 km – 1 km)

16.05: Schüler/-innen C (100 m - 2,5 km – 400 m)

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Christian Schlichting

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