Fußball Oberliga Schleswig-Holstein

Die Joker stechen: Todesfelde ringt den Oldenburger SV nieder

Marco Pajonk (l.) brachte die Hausherren früh in Führung. Im Anschluss verloren die Todesfelder etwas den Faden, bevor sie zwei Joker zurück auf die Siegerstraße brachten.

Marco Pajonk (l.) brachte die Hausherren früh in Führung. Im Anschluss verloren die Todesfelder etwas den Faden, bevor sie zwei Joker zurück auf die Siegerstraße brachten.

Segeberg. Der zweite 4:2 Sieg in einer Woche: Auf den Triumph des SV Todesfelde im Segeberger Kreispokal vergangenen Mittwoch gegen den Kaltenkirchener TS, folgte nun der nächste Sieg in der Oberliga Schleswig-Holstein. Gegen den Oldenburger SV mussten die Blau-Gelben am Sonntag, 18. September, vor 285 Zuschauern lange anlaufen, bis sie das Spiel zum 4:2 (1:2) Endstand drehen konnten. Wichtiger Faktor in der Partie: Das goldene Händchen von Todesfelde-Trainer Sven Tramm.

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Schlechte Chancenverwertung wird bestraft

Die Heimmannschaft hatte sich für die Partie einiges vorgenommen, brauchte einen Sieg, um wieder am Heider SV vorbei auf Platz eins zu ziehen. Bereits in der sechsten Spielminute fand eine punktgenaue Flanke aus dem linken Halbfeld den Fuß von Marco Pajonk, der den Ball mit dem ersten Kontakt links an Oldenburg-Keeper Niklas Baeskow vorbeischob. Per Spielzug-Kopie kamen die Oldenburger dann aber zum Ausgleich. Lucas Irmler steckte von links zu Daniel Junge durch, der aus kurzer Distanz ins kurze Eck traf (25.).

In der Folge spielten sich beide Mannschaften einige gute Chancen heraus – der Torschrei war aber nur den Gästefans vorbehalten. Robin Schmidt nutze die kurze Unruhe im Todesfelder Strafraum und brachte die Oldenburger in Führung (44.). Mit der laut Oldenburg-Trainer Kevin Wölk „verdienten Führung“, ging es dann in die Pause.

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Tramms Joker stechen

In der zweiten Halbzeit lief das Spiel dann weitesgehend in eine Richtung. Der Ball wollte aber nicht ins Oldenburger Tor. Dreimal stand das Aluminium im Weg (51.,60.,62.). Den Bann bracht schließlich der eingewechselte Rafael Krause, der den Ball aus spitzem Winkel links an Baeskow, der die Torwartecke aufgemacht hatte, zum Ausgleich ins Tor schob (69.). Nach einer umstrittenen Ecke fiel das Spielgerät dann Felix Möller – ebenfalls eingewechselt – vor die Füße (82.), der für die Führung der Hausherren sorgte. Wenig später meinten die Oldenburger Spieler ein Handspiel im gegnerischen Strafraum gesehen zu haben (85.), doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Krause nutze die Unruhe und traf auf der Gegenseit zum 4:2 Endstand.

Schiedsrichter in der Kritik

Nach dem Spiel hadert Kevin Wölk mit den „klaren Fehlentscheidungen“ des Schiedsrichters, die vor dem dritten und vierten Treffer der Hausherren getroffen wurden. „Das ist für uns heute echt unglücklich gelaufen, aber ich bin dennoch zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, erklärt er. Sven Tramm, Trainer des SV Todesfelde, ist mit der Leistung seiner Mannschaft dagegen nur zu Teilen zufrieden. Nach dem Ausgleich in der 20. Spielminute mussten sich seine Spieler erst einmal wieder sortieren. Ein Sonderlob spricht er dagegen den Jokern aus: „Es war wirklich stark, wie die Jungs sofort 100 Prozent gegeben haben“.

Todesfelde bleibt Tabellenführer

Mit dem Sieg ziehen die Todesfelder wieder am Heider SV vorbei und bleiben damit auch nach dem zehnten Spieltag Spitzenreiter. Die Gäste aus Oldenburg verweilen dagegen weiter auf dem neunten Tabellenplatz.

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SV Todesfelde: Landvoigt – Yilmaz, Rave, Thiel (46. Gelbrecht) – Chaumont, Sixtus (74. Möller), Stehnck (58. Holst), Bento, Weidemann – Liebert (58. Krause), Pajonk.

Oldenburger SV: Baeskow – Papendorf, Müller, Schröder – Schmidt (78. Kelting), Janner, Junge, Glosch (50. Freund), Irmler – Kränzke (69. Severin), Kaps.

Von Mathis Glöckner

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