Fußball-Oberliga

Oldenburger SV schlägt PSV Neumünster

Doppelpack beim vierten Oldenburger Saisonsieg: Jan Frederik „Freddy“ Kaps.

Doppelpack beim vierten Oldenburger Saisonsieg: Jan Frederik „Freddy“ Kaps.

Oldenburg. Der Oldenburger SV gewann sein Heimspiel in der Flens-Oberliga mit 2:1 gegen den PSV Neumünster. Dabei sah es anfangs nicht nach dem vierten Saisonerfolg der Ostholsteiner aus...

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In der ersten Halbzeit präsentierten sich die Gäste aus Neumünster stark, erspielten sich Chance um Chance. Das zuletzt gelittene Grün hatte in den letzten zwei Wochen viel Pflege erhalten, wurde mit 20 Tonnen Sand bearbeitet und präsentierte sich am Sonntag in einem gut zu bespielenden Zustand. „Ich meckere ja oft über unseren Platz, aber da muss ich auch mal ein Lob an die Stadt aussprechen“, freute sich OSV-Trainer Kevin Wölk.

Kevin Wölk: „Wir waren in der ersten Halbzeit schlecht“

Die erste Chance der Partie hatten zwar die Hausherren durch Finn Severin, der an PSV-Keeper Torben Franzenburg scheiterte. Die 1:0-Gästeführung durch Til Küffner nach einer knappen halben Stunde war jedoch hochverdient. „Neumünster hätte zur Pause mit zwei oder drei Toren führen müssen. Wir waren in der ersten Halbzeit schlecht. Deshalb haben wir auch taktisch umgestellt in der Pause“, so Wölk.

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Oldenburger SV dreht die Partie

Der OSV spielte fortan mit Dreierkette, um das Zentrum zu stärken. Die PSV-Defensive wurde nun mit zwei Stürmern angelaufen. „Damit kam Neumünster nicht mehr klar und wir waren auf einmal richtig leidenschaftlich und präsent“, so Wölk. Folgerichtig drehte der OSV das Spiel. Freddy Kaps erlief jeweils einen Steckpass und vollstreckte erst zum Ausgleich (52.) und dann zur Oldenburger Führung (64.). Daniel Junge sah kurz darauf die fünfte Gelbe Karte. Er fehlt beim kommenden Ostholstein-Derby in Pansdorf am 1. Oktober (14 Uhr). Die „Polizisten“ dezimierten sich in der Schlussphase gleich zwei Mal selbst. Erst wurde Paul Sachse nach Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen (71.), ehe Torjäger Timo Barendt wegen Meckerns die „Ampelkarte“ sah (79.).

„Danach hatten wir leichtes Spiel und konnten den Ball gut laufen lassen. In der ersten Hälfte muss der PSV deutlich führen. Die drei Punkte waren zwar nicht schön, aber sehr wichtig“, betonte Wölk nach Abpfiff.

Oldenburger SV: Baeskow – Schmidt (61. Achtenberg), Freund, Schröder, Galke – Papendorf – Kelting, Junge, Janner, Kaps (89. Kock) – Fi. Severin (82. Rathke).

Von Finn Hofmann

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