Fußball Landesliga

Phönix Lübeck II entscheidet Topspiel für sich, Reinfeld an der Spitze

Vico Dombrowski, hier noch im Trikot vom VfB Lübeck, erzielte im Topspiel gegen SV Eichede II vier Tore für Phönix Lübeck II.

Vico Dombrowski, hier noch im Trikot vom VfB Lübeck, erzielte im Topspiel gegen SV Eichede II vier Tore für Phönix Lübeck II.

Lübeck. Preußen Reinfeld zeigt mit einem 5:1-Sieg Eutin 08 die Grenzen auf und erobert sich dank einer besseren Tordifferenz die Tabellenführung der Landesliga. Dabei lief es für die Rosenstädter anfangs nach Plan – Nico Kocks brachte die Elf von Trainer Dennis Jaacks in der 11. Minute in Führung.

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Kurz vor der Pause drehte sich die Partie – Reinfeld schlug durch die Treffer von Dennis Lie (43.) aus 25 Metern und Philipp Bosbach (45. + 1) zu und macht aus dem 0:1 ein 2:1. Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Preußen die Partie. Eutin schien sich nicht von dem Doppelschlag zu erholen, sodass Lie mit seinem zweiten Tor auf 3:1 stellte (54.). Zehn Minuten später machte Christian Biermann mit dem 4:1 den Deckel auf die Partie, ehe Lie mit seinem dritten Tor in der 87. Minute für den Endstand sorgte.

"Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wir haben trotz der engen Personallage ein richtig, richtig gutes Auswärtsspiel gemacht und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Wir hatten den Gegner fußballerisch unter Kontrolle. Ich kann meiner Truppe nur ein großes Kompliment machen. Sie haben sich selbst durch den Rückstand nicht beirren lassen und es zu Ende gespielt. Es war eine gute Mannschaftsleistung", sagt Trainer "Kalle" Lorenz zufrieden.

„Ein bitterer Nachmittag für uns, wenn man das Ergebnis sieht. Wobei das schlimmer aussieht als es am Ende war. Wir haben die Führung lange leidenschaftlich verteidigt, konnten aber für wenig Entlastung sorgen. Reinfeld hat den Druck dann immer weiter erhöht. Die ersten beiden Gegentore waren sehr unglücklich. Insgesamt haben wir unsere Chancen nicht genutzt und wurden hinten bestraft, weil Reinfeld zielstrebiger war als wir. Mit zwei Gegentoren weniger, würde das Ergebnis den Spielverlauf besser darstellen. Reinfeld hat sich als gestandenere Mannschaft bewiesen, daher Glückwunsch an das Team, das sicher zu den Favoriten gehört. Wir müssen daraus lernen und es die kommende Wochen besser machen“, sagt 08-Coach Dennis Jaacks.

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Dombrowski traf vierfach

Im Topspiel des Tages setzte sich die Regioanlligareserve von Phönix Lübeck mit 5:3 gegen SV Eichede II durch und ist damit engster Verfolger von Spitzenreiter Preußen Reinfeld. Direkt dahinter steht SV Eichede II mit nur einem Punkt weniger als das Spitzenduo. Einen Sahnetag erwischte Vico Dombrowski, der vier Tore für die Lübecker erzielte (16., 22., 53.,87.) und das Spiel innerhalb von sechs Minute drehte nachdem Kjell Knaak den Drittplazierten in der 6. Minute in Führung brachte. Nico Fischer, der nach seinem Armbruch in der Reservemannschaft Spielpraxis sammeln sollte, traf in der 60. Minute zum zwischenzeitlichen 2:3, bevor Knaak nur zwei Minuten später der Ausgleich gelang. Im direkten Gegenzug sorgte Ibrahim Sweiti mit seinem Tor für die 4:3 Führung.

Sonderlob und Kampfansage nach Reinfeld

"Es war das erwartet schwere Spiel gegen Eichede. Wir haben fast alles so umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Bis auf zwei, drei Phasen hatten wir das Spiel gut unter Kontrolle. Die Mannschaft hat zur richtigen Zeit immer wieder den Schalter umgelegt und die Tore gemacht, obwohl wir es zuvor spannende gemacht haben. Sweiti und Dombrowski haben heute ein super Spiel gemacht. Nun wartet Reinfeld auf uns, wo es sicher nicht leichter wird, wir uns aber gerne die Tabellenspitze holen dürfen", sagt Phönix-Trainer Daniel Safadi nach der Partie.

Sein Gegenüber Sebastian Fojcik sagte zu dem Spiel: "Kompliment an meine Mannschaft, die heute in einer komplett neuen Zusammenstellung auf dem Platz stand, alles gegeben hat und nie aufgesteckt hat. Um in Spitzenspielen zu bestehen, braucht man etwas Spielglück und auf alle Positionen eine Topleistung. Entscheidend war aus meiner Sicht der Treffer zum 3:4, der in einer Phase fällt, in der wir die Gelegenheit hatten das Spiel komplett auf unsere Seite zu ziehen. Phönix II hat aus einem intensiven Schlagabtausch mehr Tore gemacht. Das muss man akzeptieren."

Eingewechselter Burkhard sieht die rote Karte

Der Sereetzer SV verliert das Spiel gegen die Kaltenkirchener TS mit 1:3. "Wir sind schwer ins Spiel gekommen und haben keine eine gute erste Halbzeit gespielt. Nach der Pause waren wir besser im Spiel und machen das vermeintlich reguläre 0:1, welches aufgrund eines angeblichen Stürmerfouls zurückgepfiffen wird. Dann trifft Kaltenkirchen mit einem absoluten Sonntagsschuss aus 20 Meter in unserer Drangphase. Kurz danach wird Burkhard vom Platz gestellt, ob berechtigt oder nicht lassen wir unkommentiert. Trotz Unterzahl bleiben wir gut im Spiel. Das 2:0 fällt aus unserer Sicht nach einem Foul an Klassen", sagt Sereetz Trainer Andre Freese nach der Niederlage. Die für Kaltenkirchen erzielten Arne Hirschfelder (61.), Daniel Buhrke (73.) und Finn Rerop (85.). Zum zwischenzeitlichen 1:2 traf Lukas Lehwald-Kipp (82.)

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"Es ist ein verdienter Sieg. Leider haben wir in der ersten Halbzeit die Chancen nicht verwertet. Hirschfelder mit einem Traumtor und das 2:0 von Buhrke haben das Spiel in die richtige Richtige gebracht", sagt TS-Trainer Rene Sixt nach dem Spiel.

Hagen-Ahrensburg unterliegt Henstedt-Ulzburg

SV Henstedt-Ulzburg setzte sich mit 2:0 gegen SSC Hagen-Ahrensburg durch. Der SSC schlug sich in der 69. Minute durch ein Eigentor von Niklas Broszio selbst, ehe Björn Zimmermann drei Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer auf 2:0 stellte. Mit dem Sieg zieht SVHU an Hagen-Ahrensburg vorbei und steht mit einem Punkt mehr auf dem vierten Tabellenplatz.

SVHU Trainer Christian Pusch sagte nach der Partie: "Man hat uns angemerkt, dass wir das Pokalspiel noch in den Knochen hatten. Wir waren nicht richtig wach und konnten Situationen nicht gut lösen. Nichtsdestotrotz habe ich meine Elf etwas vorne gesehen und wir haben verdient gewonnen. Unser Keeper Fin Drews musste nicht ein Mal wirklich ernsthaft eingreifen, während wir noch weitere Möglichkeiten hatten, Tore zu erzielen. Ich freue mich, dass meine Jungs in den letzten drei Spielen zu Null spielen konnten und sich heute mit drei Punkten belohnt haben"

"Für uns war es ein unglückliches Spiel. In der ersten Halbzeit war es von beiden Mannschaften kein gutes Spiel auf dem rutschigen Untergrund. Das Spiel war viel von langen Bällen geprägt. Wir sind auch in der zweiten Halbzeit nicht zielstrebig genug, auch wenn wir es bis zum Strafraum ganz gut gemacht haben. Nach dem Rückstand haben wir auf gemacht, um noch den Ausgleich zu erzielen, dann aber ein Kontertor bekommen, anstatt selbst zu treffen. Eine bittere Niederlage, die vermeidbar war. Am Dienstag geht es für uns dann schon im Pokal gegen Reinfeld weiter", sagt SSC-Coach Aydin Taneli.

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Von Lisa Wittmaier

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