Fußball-Regionalliga

Phönix Lübeck kündigt nach 0:2-Heimpleite Konsequenzen an

Auch Haris Hyseni ließ gegen Atlas Delmenhorst mehrere Chancen aus.

Auch Haris Hyseni ließ gegen Atlas Delmenhorst mehrere Chancen aus.

Lübeck. Der Frust bei Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck nach dem 0:2 gegen den SV Atlas Delmenhorst, der zweiten Niederlage im zweiten Heimspiel im Stadion Flugplatz, ist groß. Die Verantwortlichen von der Travemünder Allee haben einiges aufzuarbeiten.

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Viele noch nicht in Form

Den Saisonstart haben sich die Lübecker sicher ganz anders vorgestellt. Drei Punkte aus drei Spielen – beide Heimspiele gingen verloren. Wie schon beim 1:3 gegen St. Pauli II betrieben Torjäger Haris Hyseni & Co. Chancenwucher. Zudem zeigte sich das Team in der Defensive alles andere als sattelfest. Es fällt auf, dass viele Spieler ihrer Form hinterher laufen. "Das ist ein normaler Prozess. Das ist keine Abstiegsrunde mehr, wie in der vergangenen Saison. Das ist eine verdammt starke Regionalliga-Runde. Wir treffen jetzt auf Gegner, die in der Spielstärke besser sind als die Teams in der Abstiegsrunde", sagte Sportdirektor Frank Salomon. "Mit zunehmender Qualität der Gegner haben es auch unsere Spieler schwer. Wir müssen einhundert Prozent abrufen, um ähnlich erfolgreich zu sein."

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Auch Morten Knudsen hat schon bessere Spiele im Adler-Dress gezeigt. Der Däne wirkte alles andere als frisch und leistete sich einen folgenschweren Fehler im Spielaufbau, als er den Ball im Zentrum leichtfertig vertändelte. Gästestürmer Dimitrios Ferfelis sagte Danke und brachte die Gäste mit einem sehenswerten Heber aus 40 Metern über den zu weit vor seinem Tor stehenden Torwart Andrea Hoxha in Führung (35.). Knudsen wurde danach ausgewechselt. "Das Tor fällt auf magische Art", ärgerte sich Trainer Oliver Zapel.

Zapel will „frisches Blut im Kader“

Wo ist die Stärke der Adler bei Standardsituation geblieben – sowohl in der Offensive als auch Defensive? Das 2:0 erzielte der doppelte Torschütze und Matchwinner Ferfelis (66.) nach einer Ecke. "Wir haben Gesprächsbedarf und müssen ein paar Sachen kritisch bewerten. Es waren heute wieder Spieler nicht in Topverfassung", sagte Zapel und kündigte "einige personelle Veränderungen" im Kader an.Top-Transfer Mateusz Ciapa (der Ex-VfBer war im Stadion) ist am Montag ins Training eingestiegen.

„Frisches Blut im Kader kann uns nur gut tun. Ich hatte nicht das Gefühl, dass alle Messer zwischen den Zählen hatten. Wir haben zu viele Berg- und Talfahrten und müssen unser ganzes Spiel in allen Bereichen verbessern.“ Zeit zum Wunden lecken bleibt aber nicht. Schon am Mittwoch geht es für Phönix mit dem nächsten Heimspiel gegen den FC Teutonia 05 (18.30 Uhr) weiter. Am Montag ging es zur Regeneration ins Holmes Place, ehe Zapel am Dienstag auf den Trainingsplatz in Travemünde bittet.

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