Fußball

Phönix Lübeck mit Feka und Monteiro so gut wie einig

Anweisung vor der Einheit Balleroberung: Trainer Oliver Zapel im Trainingslager in Malente.

Anweisung vor der Einheit Balleroberung: Trainer Oliver Zapel im Trainingslager in Malente.

Malente. Der Panoramablick auf den Kellersee und den Immenhof interessiert die 24 Fußballer des 1. FC Phönix Lübeck am zweiten Tag des Trainingslagers in Malente nicht mehr wirklich. Mit schweren Beinen geht es zur dritten Einheit des Tages auf den Platz. Nachdem Trainer Oliver Zapel zuvor zum Thema Balleroberung referiert hatte, folgt nun die Praxis. Erst ohne, dann mit Ball. Auf Pfiff attackiert Team Weiß, erkämpft sich die Kugel und kommt zum Abschluss. Aus den von Zapel angekündigten „letzten acht Minuten“ werden gut 20. 5:2 gewinnt Team Weiß, anschließend übt eine kleine Gruppe Diagonalbälle, Flanken und Torabschluss.

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Phönix-Training: Brutal und intensiv

„Dass um 23 Uhr Bettruhe ist, hätte man nicht extra sagen müssen“, meint Verteidiger Kenny Korup, der die Einheit nach einem Ellenbogentreffer an den Kopf abbrechen musste: „Nach Sauna oder Eisbad am Abend will man nur noch in die Koje.“ Nachts über den Zaun, wie ehemalige Nationalspieler des Weltmeisterteams von 1974, ist von den Phönixern keiner gestiegen, um etwa den berühmten „Geist von Malente“ zu suchen. „Um 22 Uhr war es auf den Zimmern still“, erläutert Zapel. „Dafür haben wir auf dem Platz das Agreement, dass es mit hundert Prozent zur Sache geht. Brutal und intensiv. Die Jungs ziehen trotz der Belastung richtig durch“, sagt der Coach.

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Zapel bestimmt den neuen Phönix-Kapitän

Sportdirektor Frank Salomon hat auch am Platz fast ständig das Handy am Ohr und führt zwischendurch in der Lobby des Uwe Seeler Fußball Parks Gespräche. Mit den Probespielern Dren Feka und Eudel Monteiro (beide Altona 93) ist er sich so gut wie einig. Monteiro ist mit Sean Vinberg, Björn Lambach, Haris Hyseni und Nestor Djengoue bereits im Mannschaftsrat. Jeder ist "Pate" von vier Mitspielern. Den Kapitän und Nachfolger von Nico Fischer bestimmt Zapel: "Bislang hatten wir immer gewechselt. Das hat den Vorteil, dass dann mehrere Spieler einen ausgeben müssen", sagt der Coach und grinst.

Keeper Luca Petzold trainiert zur Probe mit

Auf dem Platz geht es weiter zur Sache. Keeper Andrea Hoxha spielt im Sturm, fordert lautstark die Bälle. In einem Tor steht Neuzugang Phil Kolvenbach, im anderen mit Luca Petzold ein junger Torhüter von RW Erfurt, den die Adler unter die Lupe nehmen. Gesucht wird noch ein Spieler für die Außenbahn und Ersatz für Mittelfeldmann Fabian Graudenz: „Wir sind mit unseren Vorstellungen doch sehr weit auseinander und ich glaube nicht, dass wir uns noch einigen können“, sagt Salomon.

Erst Belt-Cup, dann im Landespokal liefern

Am Mittwoch hat Zapel erneut drei Einheiten angesetzt, den Donnerstag gibt er der Mannschaft frei, um am Freitag zweimal zu trainieren: „Samstag geht es zweimal 45 und am Sonntag noch einmal 60 Minuten beim Belt-Cup weiter. Danach folgt dann die Vorbereitung auf das Landespokal-Achtelfinale am 17. Juli in Siebenbäumen. Da müssen wir liefern“, weiß Zapel.

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