Regionalliga Nord

Phönix-Schock! Faserriss in der Wade bei Knudsen? Rückschlag für Hyseni

Morten Brander Knudsen musste das vergangene Mannschaftstraining des 1. FC Phönix Lübeck verletzungsbedingt abbrechen

Morten Brander Knudsen musste das vergangene Mannschaftstraining des 1. FC Phönix Lübeck verletzungsbedingt abbrechen

Lübeck. Morten Knudsen musste gestern das Training beim 1. FC Phönix Lübeck abbrechen. Mit versteinerter Miene, den Kopf nach unten gesenkt, ging er in die Kabine. Das sah nicht gut aus. Der Mittelfeldspieler hat sich verletzt – Verdacht auf Muskelfaserriss in der rechten Wade!

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Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck mit personellen Engpässen...

Sollte sich die Verletzung bei der Kernspintomografie heute bewahrheiten, könnte der Däne bis zu vier Wochen ausfallen. Und dann hätten die Adler ein großes Problem. Knudsen ist nicht nur ein Schlüsselspieler, sondern auch einer der Hauptfaktoren, dass die formstarken Lübecker zuletzt drei Siege in Folge in der Regionalliga feierten. Als Alternative für den 27-Jährigen hätte Trainer Oliver Zapel Hendrik Wurr nach dessen abgelaufener Gelbsperre in der Hinterhand – oder Vizekapitän Björn Lambach, der dann eine neue Chance bekommen könnte. Problem ist, dass weitere Spieler für das Heimspiel am Sonntag gegen den guten Aufsteiger Bremer SV (14 Uhr) auszufallen drohen.

Oliver Zapel frustriert: „Das ist Wahnsinn!“

„Als hätte ich das heute morgen nicht schon geahnt“, sagte Zapel den LN. „Jetzt geht es für uns eher darum, dass die Zuschauer uns gegen Bremen brutal unterstützen, bei so viel Pech. Anders kann man das ja nicht nennen. Das ist Wahnsinn.“ Knudsen verletzte sich in der letzten Aktion der Vormittagseinheit. „Er wollte einen Ball chippen und haut sich dann einen Faserriss in den Oberschenkel rein. Jetzt pfeifen wir aus dem letzten Loch. Wieder bricht ein Topspieler der letzten Wochen weg“, meinte der Trainer. Knudsen hatte erst am 11. September sein Comeback gefeiert, nachdem er zuvor aus Krankheitsgründen (Long Covid) ausfiel.

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Vier Spieler melden sich mit Erkältungs-Symptomen krank – Nachmittagseinheit abgesagt

Schon auf der Fahrt zum Training hielt sich die Laune von Zapel in Grenzen, da sich mit Jayden Bennetts, Sam-Calvin Kisekka, Ebrahim Farahnak und Eudel Monteiro gleich vier Spieler mit einer Erkältung abmeldeten. „Das wirft die Jungs natürlich körperlich zurück. Da es nicht die ersten Erkältungen im Team sind, müssen wir gucken, woran es liegt. Zumal die feuchte Phase, sprich der richtige Herbst, noch gar nicht begonnen hat“, sagt Zapel. Die Lübecker konnten in den letzten Wochen selten mal in Bestbesetzung auflaufen beziehungsweise mussten ständig improvisieren. Um kein weiteres Risiko einzugehen, sagte Zapel die zweite am Nachmittag angesetzte Einheit ab, um „kein weiteres Risiko einzugehen.“

Coach Zapel über Haris Hyseni: „Seine Verfassung ist so schlecht, dass wir jetzt nochmal reinschauen!“

Zu allem Überfluss macht Haris Hyseni keine Fortschritte. Der Kapitän und Torjäger verletzte sich vor sieben Wochen und musste jetzt einen Belastungstest vorzeitig abbrechen. Die Adduktoren spielen zwar mit. Problem ist aber, dass sich Flüssigkeit im Bauchmuskel gebildet hat. Ein Einsatz gegen Bremen ist nahezu ausgeschlossen. Im Gegenteil: Zapel befürchtet, dass der Publikumsliebling im schlimmsten Fall sogar für den Rest des Jahres ausfallen könnte. „Was eine absolute Katastrophe wäre. Haris hat noch nie eine schwere Verletzung gehabt und ist im Kopf völlig zerstört. Seine Verfassung ist so schlecht, dass wir jetzt nochmal reinschauen“, erklärt der Trainer, „nachdem er schon in den letzten Tagen ein leichtes Ziehen verspürt hat.“ Der 30-Jährige hat heute ebenfalls einen MRT-Termin zur Kontrolle.

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